Pädagogische Psychologie (Fach) / Tag 4 (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 85 Karteikarten

Tag 4

Diese Lektion wurde von TilmanNeu erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

  • Entwicklung der Invarianzkonzepte Wird erst im konkret-operatorischen Stadium entwickelt. vorher geben Kinder im typischen Umschütt-Experiment mit Gläsern falsche Antworten.
  • Lernprozesse Bildung von Assoziationen, Wiedererkennen, Generalisierung, Enkodierung (=Repräsentation im Gedächtnis) Verarbeitungsgeschwindigkeit StrategienRehearsal-->Wiederholung, Probe, inneres MemorierenSelektive Aufmerksamkeit
  • Kernwissen Theorie, dass Kinder angeborene bereichsspezifische Fähigkeiten besitzenz.B. angeborener Mechanismus zum Spracherwerb Naive Theorien der Physik, Psychologie, Biologie
  • Soziokulturelle Entwicklungstheorien Einfluss der sozialen Welt auf die Entwicklung
  • Ultrakurzzeit-Gedächtnis Zugang über die Sinnesorgane, aufmerksamkeitsunabhängig sensorisches "Abbild" (Echo) schneller Verfall
  • Kurzzeit- / Arbeitsgedächtnis Aktive Verarbeitung aufmerksamkeitsabhängig sehr begrenzte Kapazität (7 +- 2 Einheiten)--> Einsatz von Strategien
  • Langzeit-Gedächtnis unbegrenzte zeitliche und inhaltliche Kapazität? Netzwerkstruktur
  • Deklaratives Gedächtnis explizit Episodisches Wissen (autobiografisch) Semantisches Wissen (Fakten)
  • Non - Deklaratives Gedächtnis implizit Prozedurales Wissen (Fertigkeiten, Gewohnheiten) Priming (perzeptuell / semantisch) Dispositionen (klassisches / instrumentelles Konditionieren) Non-Assoziatives Gedächtnis (Habituation / Sensitivierung)
  • Episodisches Wissen Teil des Deklarativen Gedächtnisses (explizit) autobiografisch
  • Semantisches Wissen Teil des Deklarativen Gedächtnisses (explizit) Fakten
  • Prozedurales Wissen Teil des Non - Deklarativen Gedächtnisses (implizit) Fertigkeiten, Gewohnheiten
  • Priming Teil des Non - Deklarativen Gedächtnisses (implizit) perzeptuell / semantisch
  • Dispositionen Teil des Non - Deklarativen Gedächtnisses (implizit) klassisches / instrumentelles Konditionieren
  • Non - Assoziatives Gedächtnis Teil des Non - Deklarativen Gedächtnisses (implizit) Habituation / Sensitivierung
  • Modell des Arbeitsgedächtnisses nach Baddeley (1986) Zentrale Exekutive: Leitzentrale--> Phonologische Schleifedazwischen: Episodischer Puffer--> Räumlich-visueller Notizblock ==> Langzeitgedächtnis
  • Phonologische Schleife sprachbasiertes System mit passivem Speicher plus artikulatorischen Kontrollprozessen Manipuliert alle sprachgebundene Information von großer Bedeutung für Spracherwerb der Muttersprache aber auch von Fremdsprachen
  • Visuell - Räumlicher Notizblock hält visuelle und räumliche Repräsentationen kurzzeitig fest
  • Modell von Cowan (1999/2000) Langzeitgedächtnis enthält aktiviertes Langzeitgedächtnis, welches wiederum das Arbeitsgedächtnis (bzw. dessen Funktionen) enthält
  • Gedächtnis im Säuglingsalter Rekognitionsfähigkeiten Assoziatives Lernenab 3 Monaten, Erinnerungsleistung abhängig vom Zeitintervall zwischen Darbietung und Abruf Imitationslernenab ca. 9 Monaten
  • Gedächtnis in Kindheit und Jugend DiskrepanzWiedererkennen versus Reproduktion Skriptsverbessern die Reproduktionsleistung bei 3-4jährigenRolle von Wiederholungen in Eltern-Kind Kommunikation GedächtnisspanneZuwachs gering, v.a. für Wortspanne (4-5 einsilbige Wörter zwischen 5 - 11 J.); (Zahlenspanne: 4 -> 6-7 zwischen 4 - 12 J.) Geschwindigkeitsfaktorbedeutsamer Zusammenhang zwischen Item-Identifikationsgeschwindigkkeit und Gedächtnisspanne
  • Determinanten der Gedächtnisentwicklung Gedächtnisstrategien Gedächtniskapazität Metagedächtnis Vorwissen WortschatzAllgemeines WissenSelbstkonzeptMotivation
  • Determinanten des Kapazitätsanstiegs Myelinisierung Rehearsal Chunking/Gruppieren Rhythmus unterlegen
  • Expertise =herausragende Leistung einer Person auf einem best. Gebiet hohes Maß an (bereichsspezifischem) Wissen und Wissensorganisation, -verknüpfung, -abrufbarkeit
  • Effekte von Vorwissen auf Gedächtnisstrategien V. erleichtert Einsatz von Strategien V. ermöglicht Übertragung von Strategien auf andere Problembereiche V. kann Notwendigkeit von Strategien erübrigen
  • Flynn-Effekt Durchschnittliche IQ- Werte steigen über die Zeit, wenn die Tests nicht neu normiert werden (etwa 3 - 7 IQ-Punkte pro Jahrzehnt) sowohl in industrialisierten Ländern, als auch in Entwicklungsländern Erklärung: Wachsende Vertrautheit mit dem Aufgabenmaterial, Verbreitung von Lern und Übungsmaterial, bessere Ernährung
  • Intelligenz und Leistung Korrelationen nehmen im Verlauf der Entwicklungsspanne ab.
  • Stabilität der Intelligenz ist Stabilität der Rangreihen durch die Normierung des IQ.
  • 3 - Ringe - Modell (Renzulli) 1. Überdurchschnittliche Fähigkeiten 2. Aufgabenverpflichtung 3. Kreativität  in der Mitte Hochbegabung
  • HB nach Rost Ab IQ > 130
  • Münchner HB-Modell (Heller & Perleth) Begabungsfaktoren nicht-kognitive Persönlichkeitsfaktoren (als Moderator) Umweltfaktoren (als Moderator) wirken auf Leistungsbereiche
  • Underachiever 12 % der HB Minderleister, bleiben unter ihrem Potential Überrepräsentation von Jungen Selbstkonzept: wenig glücklich und zufrieden, wenig beliebt, unattraktiv, labil Negativere Einschätzung als HB mit sehr guten Leistungen; Normalbegabte mit vergleichbaren Leistungen
  • Fördermaßnahmen bei HB Akzeleration Enrichment Vorübergehend separierende Förderung Separierende Beschulung Unterrichtsgestaltung
  • Akzeleration vorzeitige Einschulung Überspringen von Klassen Lehrplan wird in weniger Zeit, als vorgesehen erfüllt!
  • Enrichment Akademien Wettbewerbe Schülerlabore Plus-Kurse