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Pädagogische Psychologie (Subject) / Tag 4 (Lesson)
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- Entwicklung der Invarianzkonzepte Wird erst im konkret-operatorischen Stadium entwickelt. vorher geben Kinder im typischen Umschütt-Experiment mit Gläsern falsche Antworten.
- Lernprozesse Bildung von Assoziationen, Wiedererkennen, Generalisierung, Enkodierung (=Repräsentation im Gedächtnis) Verarbeitungsgeschwindigkeit StrategienRehearsal-->Wiederholung, Probe, inneres MemorierenSelektive Aufmerksamkeit
- Kernwissen Theorie, dass Kinder angeborene bereichsspezifische Fähigkeiten besitzenz.B. angeborener Mechanismus zum Spracherwerb Naive Theorien der Physik, Psychologie, Biologie
- Soziokulturelle Entwicklungstheorien Einfluss der sozialen Welt auf die Entwicklung
- Ultrakurzzeit-Gedächtnis Zugang über die Sinnesorgane, aufmerksamkeitsunabhängig sensorisches "Abbild" (Echo) schneller Verfall
- Kurzzeit- / Arbeitsgedächtnis Aktive Verarbeitung aufmerksamkeitsabhängig sehr begrenzte Kapazität (7 +- 2 Einheiten)--> Einsatz von Strategien
- Langzeit-Gedächtnis unbegrenzte zeitliche und inhaltliche Kapazität? Netzwerkstruktur
- Deklaratives Gedächtnis explizit Episodisches Wissen (autobiografisch) Semantisches Wissen (Fakten)
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- Non - Deklaratives Gedächtnis implizit Prozedurales Wissen (Fertigkeiten, Gewohnheiten) Priming (perzeptuell / semantisch) Dispositionen (klassisches / instrumentelles Konditionieren) Non-Assoziatives Gedächtnis (Habituation / Sensitivierung)
- Episodisches Wissen Teil des Deklarativen Gedächtnisses (explizit) autobiografisch
- Semantisches Wissen Teil des Deklarativen Gedächtnisses (explizit) Fakten
- Prozedurales Wissen Teil des Non - Deklarativen Gedächtnisses (implizit) Fertigkeiten, Gewohnheiten
- Priming Teil des Non - Deklarativen Gedächtnisses (implizit) perzeptuell / semantisch
- Dispositionen Teil des Non - Deklarativen Gedächtnisses (implizit) klassisches / instrumentelles Konditionieren
- Non - Assoziatives Gedächtnis Teil des Non - Deklarativen Gedächtnisses (implizit) Habituation / Sensitivierung
- Modell des Arbeitsgedächtnisses nach Baddeley (1986) Zentrale Exekutive: Leitzentrale--> Phonologische Schleifedazwischen: Episodischer Puffer--> Räumlich-visueller Notizblock ==> Langzeitgedächtnis
- Phonologische Schleife sprachbasiertes System mit passivem Speicher plus artikulatorischen Kontrollprozessen Manipuliert alle sprachgebundene Information von großer Bedeutung für Spracherwerb der Muttersprache aber auch von Fremdsprachen
- Visuell - Räumlicher Notizblock hält visuelle und räumliche Repräsentationen kurzzeitig fest
- Modell von Cowan (1999/2000) Langzeitgedächtnis enthält aktiviertes Langzeitgedächtnis, welches wiederum das Arbeitsgedächtnis (bzw. dessen Funktionen) enthält
- Gedächtnis im Säuglingsalter Rekognitionsfähigkeiten Assoziatives Lernenab 3 Monaten, Erinnerungsleistung abhängig vom Zeitintervall zwischen Darbietung und Abruf Imitationslernenab ca. 9 Monaten
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- Gedächtnis in Kindheit und Jugend DiskrepanzWiedererkennen versus Reproduktion Skriptsverbessern die Reproduktionsleistung bei 3-4jährigenRolle von Wiederholungen in Eltern-Kind Kommunikation GedächtnisspanneZuwachs gering, v.a. für Wortspanne (4-5 einsilbige Wörter zwischen 5 - 11 J.); (Zahlenspanne: 4 -> 6-7 zwischen 4 - 12 J.) Geschwindigkeitsfaktorbedeutsamer Zusammenhang zwischen Item-Identifikationsgeschwindigkkeit und Gedächtnisspanne
- Determinanten der Gedächtnisentwicklung Gedächtnisstrategien Gedächtniskapazität Metagedächtnis Vorwissen WortschatzAllgemeines WissenSelbstkonzeptMotivation
- Determinanten des Kapazitätsanstiegs Myelinisierung Rehearsal Chunking/Gruppieren Rhythmus unterlegen
- Expertise =herausragende Leistung einer Person auf einem best. Gebiet hohes Maß an (bereichsspezifischem) Wissen und Wissensorganisation, -verknüpfung, -abrufbarkeit
- Effekte von Vorwissen auf Gedächtnisstrategien V. erleichtert Einsatz von Strategien V. ermöglicht Übertragung von Strategien auf andere Problembereiche V. kann Notwendigkeit von Strategien erübrigen
- Flynn-Effekt Durchschnittliche IQ- Werte steigen über die Zeit, wenn die Tests nicht neu normiert werden (etwa 3 - 7 IQ-Punkte pro Jahrzehnt) sowohl in industrialisierten Ländern, als auch in Entwicklungsländern Erklärung: Wachsende Vertrautheit mit dem Aufgabenmaterial, Verbreitung von Lern und Übungsmaterial, bessere Ernährung
- Intelligenz und Leistung Korrelationen nehmen im Verlauf der Entwicklungsspanne ab.
- Stabilität der Intelligenz ist Stabilität der Rangreihen durch die Normierung des IQ.
- 3 - Ringe - Modell (Renzulli) 1. Überdurchschnittliche Fähigkeiten 2. Aufgabenverpflichtung 3. Kreativität in der Mitte Hochbegabung
- HB nach Rost Ab IQ > 130
- Münchner HB-Modell (Heller & Perleth) Begabungsfaktoren nicht-kognitive Persönlichkeitsfaktoren (als Moderator) Umweltfaktoren (als Moderator) wirken auf Leistungsbereiche
- Underachiever 12 % der HB Minderleister, bleiben unter ihrem Potential Überrepräsentation von Jungen Selbstkonzept: wenig glücklich und zufrieden, wenig beliebt, unattraktiv, labil Negativere Einschätzung als HB mit sehr guten Leistungen; Normalbegabte mit vergleichbaren Leistungen
- Fördermaßnahmen bei HB Akzeleration Enrichment Vorübergehend separierende Förderung Separierende Beschulung Unterrichtsgestaltung
- Akzeleration vorzeitige Einschulung Überspringen von Klassen Lehrplan wird in weniger Zeit, als vorgesehen erfüllt!
- Enrichment Akademien Wettbewerbe Schülerlabore Plus-Kurse
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