Sozialpsychologie (Fach) / Sozial bei Asbrock (Lektion)

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Prüfung Sozialpsychologie

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  • Agens-Zustand Gehorsam & Abgabe von Verantwortung (Milgram)
  • Coping Effekt Töten führt dazu, mehr zu töten, um mit der Bedrohung durch diese Handlung umzugehen (Rechtfertigung)
  • Sozialisations- und Selektionsthese Sozialisationsthese: Medienkonsum > Aggression (=bestätigt) Selektionsthese: Aggression > aggr Medienkonsum (= nicht bestätigt) Längsschnittstudie bei Jungen
  • Challenge Hypothesis Testosteronanstieg bei bedrohlichen Hinweisreizen, Vorbereitung auf angemessene Reaktion
  • Zshang zw Helfen, prosozialem Verhalten und Altruismus Helfen: Handlung mit d Absicht, die Situation d Hilfeempfängers zu verbessern Prosoz Verhalten: Hilfe ohne Verpflichtung Altruismus: prosoz Verhalten ohne Erwartung extrinsischer Belohnung - Ziel: der anderen Person nützen
  • Wie ist Hilfeverhalten motiviert? Nenne die sich gegenüberstehenden Modelle. altruistisch & egoistisch Empathie-Altruismus-Hypothese vs Modell des Abbaus neg Stimmung (bei Mangel von Alternativen) > Empathie führt auch bei einfacher Fluchtmgl zu altruistischem Verhalten
  • Warum helfen Menschen nicht? Bystander-Effekt: Verantwortungsdiffusion beim Hilfeverhalten pluralistische Ignoranz Hemmung durch Publikum (Bewertungsangst)
  • Nenne die 2Arten von Hilfeverhalten. Was ist der Unterschied? autonomieorientiert > Hilfe zur Selbsthilfe, Vermittlung Fähigkeiten; Erhöhung Selbstwert; Überwindung von Abhängigkeiten abhängigkeitsorientiert/ paternalistisch > vollständige Hilfe, Bedrohung Status/ Selbstwert des Empfängers; Aufrechterhaltung von Abh 
  • Entitativität Ausmaß, in dem Eine Anzahl von Personen als kohärente, miteinander verbundene Einheit wahrgenommen wird
  • Group commitment Festlegung auf die Gruppe = psych Bindung eines Mitglieds an die Gruppe und ihre Ziele + Winsch, Gruppenmitgliedschaft aufrechtzuerhalten
  • Fkt von Gruppen aufgabenbezogene Gruppen emotionale Nähe (Bedürfnis nach Zugehörigkeit) soziale Kategorien (kogn Entlastung, sich selbst definieren)
  • Gruppensozialisation = Prozess, durch den Gruppen neue Mitglieder an die Geuppennormen, -Praktiken assimilieren Künftiges Mitglied - Eintritt - Erkundung neues Mitglied - Sozialisation (Normen) Vollmitglied - Akzeptanz - Aufrechterhaltung Randständiges Mitglied - Divergenz - Resozialisation Exmitglied - Austritt - Erinnerung
  • Initiation Warum beurteilt man Gruppen mit Riten als attraktiver? Ritual für Eintritt in Gruppe (Verfestigung Hierarchien, Konformität) Begrenzen Zugang Reduktion kogn Dissonanz aufgrund des aversiven Initiationsritus
  • Theorie der sozialen Akzentuierung systematische Klssifikation einer kontinuierlichen Stimulusserie > verzerrte Wahrnehmung interclass-effect = Unterschiede zw Klassen größer intraclass-effect = Unterschiede innerhalb Klassen kleiner
  • Minimal Group Paradigma Verteilungsstrategien + Ergebnisse Fairness - Minimierung Differenz zw Gruppen Maximum Joint Profit - Maximierung Nutzen beider Gruppen Maximum Ingroup Profit - Maximierung für eigene Gruppe Maximale Differenz - zw Eigen (40) und Fremdgruppe (10) = bevorzugt + Bevorzugung Mitglieder der Ingroup
  • Soziale Identität Teil des Selbstkonzepts, abgeleitet aus Mitgliedschaft in soz Gruppen und aus Bedeutung dieser
  • Kernannahmen der Social Identity Theory (Tajfel & Turner) 1. Menschen streben nach pos Selbsteinschätzung 2. tw aus sozialer Identität abgeleitet 3. Bewertung der Eigen-Gruppe ergibt sich aus Vgl mit relevanten anderen > Bedrohung des Selbstwerts durch Bedrohung der soz Identität im Vgl mit anderen Gruppen psychologische Voraussetzungen: Identifikation, situative Salienz sozio-strukturelle Rahmenbedingungen: Permeabilität (Gruppengrenzen), Stabilität, Legitimität (Statusunterschiede)
  • Strategien zur Verbesserung neg soz Identitäten ideologische Überzeugungen > Strategien zur Verbesserung > Verhaltensweisen soziale Mobilität > individuelle Mobilität > Versuche in Gruppe mit höherem Status zu gelangen sozialer Wandel > KEINE kogn Alternativen > soz Kreativität > neue Vgldimension; Neudefinition des Wertes der Vergleichsdimension; Vgl mit anderer Gruppe soz Wandel > kogn Alternativen > soz Wettbewerb > Differenzierung, Diskriminierung, Kollektive Handlungen, Konflikt
  • Was passiert, wenn sich Personen kategorisieren und identifizieren? (Selbstkategorisierungstheorie (Turner)) Zuschreiben von Gruppencharakteristika > Depersonalisierung Verhalten ausrichten am Prototypen
  • Was ist der Prototyp und das Metakontrast-Prinzip? P = kogn Repräsentationen der Gruppe, Ausrichtung am Metakontrast-Prinzip M= Minimierung der Verhältnisse von Unterschieden innerhalb der Kategorie und Maximierung der Unterschiede zw Kategorien > ergibt Wahrscheinlichkeit dafür, dass Ansammlung sozialer Stimuli als Mitglieder einer Kategorie (Eigengruppe) wahrgenommen werden P ist vglgruppenabh, drückt nicht Durchschnitt der Gruppe aus sondern möglichst große Distinktheit von Vglgr
  • Wann beteiligen sich Individuen an sozialem Protest? Identifikation mit Gruppe Ungerechtigkeit Gruppenwirksamkeit (efficacy)
  • Arten von kollektivem Handeln normativ/ friedlich: Ärger als vermittelnde Emotion nonnormativ/ gewaltsam: Verachtung,Wut, Gruppenwirksamkeit als niedrig eingeschätzt, verstärkte Identität als Protestierende, Desidentifikation mit gräßerer Gruppe 
  • Vorurteil Einstellung/ Orientierung gegenüber einer Gruppe, die diese abwertet > unflexible Generalisierung Eigeninteresse, Aufwerten der eigenen Gruppe
  • Diskriminierung Verweigerung von Gleichbehandlung Angehöriger best Gruppen auf Basis einer Gruppenmerkmals aktive Diskriminierung, Verweigerung Hilfe
  • Formen von Vorurteilen offene Vorurteile: traditioneller Rasismus - Schwarze minderwertig; boshafte Unterstellungen gegenüber Migranten subtile Vorurteile: Einbettung in soz Normen, Alltagsleben - Überbetonung kultureller Differenzen, Verteidigung traditioneller Werte, Verweigerung pos Gefühle
  • Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Heitmeyer) Ideologie der Ungleichwertigkeit > gegenüber einer Gruppe abwertend, dann höhere Wahrsch, gegenüber anderen 
  • Arten von Stereotypen individuell: kogn Struktur einer Person über Gruppen, kogn Entlastung konsensuell/kulturell: Geteiltes Wissen über Gruppen
  • Stereotype Accuracy (Jussim) Stereotype tw zutreffend auf Gruppenebene, fehlerhaft auf individueller Ebene
  • Entstehung Stereotype Übergeneralisierung von (schlechten Bsp) > Kernel-of-truth, Selektive Wahrnehmung/ Hypothesentestung Medien, soz Netzwerke; Rollenverhalten pos Stereotype > überhöhte Erwartungen Funktionalität - Verfügbarkeit wichtiger Infos
  • Stereotype Content Model > BIAS Map fundamtale Wahrnehmungsdimensionen: Wärme/ Kompetenz W/h,K/h > Bewunderung, Hilfe (aktiv), verbünden (passiv) W/h,K/g > Mitleid, Hilfe, Ausschließen (passiv) W/g,K/h > Missgunst, Aggression (aktiv), Verbünden W/g,K/g > Verachtung, Aggression, Ausschließen soziostrukturelle Ursachen: Bedrohung, Konkurrenz > Wärme, Status > Kompetenz kulturell übergreifend
  • Realistic Group Conflict Theory Gruppenbildung > Intergruppenkonflikt > Konfliktreduktion Wettkampf um begrenzte Ressource (Ziel nur auf Kosten der anderen Gruppe erreichbar) führt zu Feindseligkeiten
  • Wodurch wird das Verhalten zw Gruppen bestimmt? negative Interdependenz = reale Interessenkonflikte > Feindseligkeiten, Abwertungen positive Interdependenz = gemeinsame Interessen > Pos Einstellungen bzw Abwesenheit von Feindseligkeit
  • Salienz der soz Identität durch nationale Symbole US-Flagge > Gleichheit; keine Moderation durch nationale Identifikation DE-Flagge > Personen, die sich stark mit DE identifizieren, werten bei Salienz der Kategorie DE Fremdgruppen ab > Fremdenfeindlichkeit
  • Integrated Threat Theory (Stephan & Stephan) Identifikation Intergruppenkonflikt > Inteegruppenangst, realistische, symbolische Bedrohung > Vorurteile
  • Persönlichkeit als Prädiktor für Vorurteile Offenheit & Verträglichkeit > weniger Vorurteile geringere Offenheit + höhere Gewissenhaftigkeit > RWA > Vorurteile geringere Verträglichkeit > SDO > Vorurteile (Extraversion, Neurotizismus)
  • Abbau von Vorurteilen > Optimale Kontaktbedingungen Potenzial zum Aufbau von Bekanntschaften, gleicher Status während Kontakt, gemeinsames Ziel, Unterstützung durch Institutionen > Pos Generalisierung vom Individuum auf gesamte Fremdgruppe
  • Autoritarismus Gehorsam gegenüber Autoritäten, Aggression gegenüber Abweichlern
  • Ring-Wing-Authoritarianism (Altemeyer) the authoritarian personality (Adrono) > 9 Dimensionen der autoritären Persönlichkeit >> Altemeyer: 3 Dimensionen: autoritäre Unterwürfigkeit, Konventionalismus, autoritäre Aggression relativ Stabiles Persönlichkeitsmerkmal, Lernerfahrungen
  • Soziale Dominanzorientierung (Sidanius, Pratto) Ausmaß, in dem man hierarchische Beziehungen zw Gruppen bevorzugt Aufrechterhaltung von hierarchischen soz Systemen über 'legitimierende Mythen'
  • Dual Process Model (Duckitt) Bedrohung, Konformität > gefährliche Welt > RWA > wahrgen Bedrohung >> Vorurteile Wettbewerb, Kompromisslosigkeit > kompetetiver Dschungel > SDO > wahrgen Hierarchie >> Vorurteile
  • Aversiv Widerwillen hervorrufend
  • Zwei Arten von soz Unterstützung Soz Unterstützung: Eingehen eines Partners auf Bedürfnisse des anderen emotionale: Handlungen des Partners zur Beruhigung in belastenden/ problematischen Situationen instrumentelle: prakt. Hilfe beim Umgang mit Problem
  • Bindungstheorie Bedrohung > Bindungsperson da > Sicherheit > Bindungsperson nicht da > Abwehr (Aufrechterhaltung der Nähe, Vermeidung enger Kontakt) ODER Furcht (visuelle Überprüfung > signalisieren Kontaktaufnahme > Bewegen)
  • Bindungsstile zwei Dimensionen: Vertrauen zu anderen & Angst vor Verlassenwerden  sicher gebunden: geringe Angst & Vermeidung unsicher gebunden: (emotionale Distanz, fehlendes Selbstvertrauen - bitten weniger um soz Unterstützung bei Angst) besitzergreifend > hohe Angst, geringe Vermeidung (aufmerksam gegenüber jgl Bedrohung) ängstlich (ambivalent) > hohe Angst & Vermeidung abweisend > geringe Angst, hohe Vermeidung
  • rezibrokes Mögen wir mögen Menschen, die uns mögen
  • Welche Gründe gibt es, dass wir eine andere Person mögen? räumliche Nähe Attraktivität der Person > was schön ist, ist gut Mere exposure effect Ähnlichkeits-Anziehungs-Effekt
  • Bogus stranger simulierter Fremder - Paradigma Fragebogen eines anderen so manipuliert, dass er besonders ähnlich / unähnlich
  • Kriterien körperlicher Attraktivität über Alter, Kulturen hinweg ähnlich Symmetrie, Durchschnittlichkeit Hormonmarker: Frau mit hohen Wangenknochen, glatter Haut, Sanduhrfigur; Mann mit großem Kiefer, markanten Augenbrauen/ Wangenknochen, schmale Taille, breite Brust/ Schulter
  • Kriterien körperlicher Attraktivität über Alter, Kulturen hinweg ähnlich Symmetrie, Durchschnittlichkeit Hormonmarker: Frau mit hohen Wangenknochen, glatter Haut, Sanduhrfigur; Mann mit großem Kiefer, markanten Augenbrauen/ Wangenknochen, schmale Taille, breite Brust/ Schulter langfristig heterosexuelle Bez > andres Geschlecht weniger attraktiv Sperrstundeneffekt
  • Kriterien körperlicher Attraktivität über Alter, Kulturen hinweg ähnlich Symmetrie, Durchschnittlichkeit Hormonmarker: Frau mit hohen Wangenknochen, glatter Haut, Sanduhrfigur; Mann mit großem Kiefer, markanten Augenbrauen/ Wangenknochen, schmale Taille, breite Brust/ Schulter langfristig heterosexuelle Bez > andres Geschlecht weniger attraktiv Sperrstundeneffekt > Attraktivitätseinstufungen des anderen Geschlechts, umso später desto schöner 
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