Sozialpsychologie (Fach) / Sozialpsychologie der Gruppen (Lektion)
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Sozialpsychologie der Gruppen
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- Bewertungsunterschiede -Instrumente- Vpn sollte eine Führungsperson spielen und wurden dann bewertet
- Outgroup - Ingroup Ensteheung durch die Gruppenmitglieder wahrgenommen kann zu Diskussionen, Voruteilen ... führen Sherif-Theorie: Ursache liegt bei den knappen Ressourcen Tajfel-Theorie: Ursache liegt in der positiven Distinktheit
- Unterschiede im Führungsstil I -Ergebnisse- kein signifikanten geschlechtsspezifischen Effekte + keine sig. Unterschied beim Vergleich von interpersonellen & aufgabenorientierten FS Frauen bevorzugen interpersonellen FS & führen demokratisch & aufgabenorientiert
- Bewertungsunterschiede - Ergebnisse- sign. Effekt Frauen in Führungsrollen schlechter bewertet autoritärer FS = pos. Beurteilung von Männern Männliche Beurteiler bevorzugen männliche Führungsperson
- Unterschiede in verschiedenen Kontexten -Ergebnisse- Männer übernahmen häufiger Führungsposition bzgl. aufgabenorientierter und unspezifischen Führungsverhalten Frauen eher interaktionsbezogenem Führungsverhalten
- Unterschiede in der Effektivität -Ergebnisse- höherer Effektivitätsgrad für Frauen Männer = hohe Werte beim Leistungsmaß Fähigkeit Frauen = hohe Werte an Zufriedenheit Männer = militärischer Bereich und untere Führungsebene Frauen = Bildungs- und Servicebereich, mittlerer Management
- Merkmale charismatischer und transformationaler Führung nach Conger Abweichung von Status quo politischer Gespür persönliche Rsikiobereitschaft Sensibiltät für Mitarbeiter Bedürfnisse
- Unterschiede im Führungsstil I -Hypothesen- Frauen führen kooperativ und emotional Männer führen autorität und rational
- Unterschiede in verschiedenen Kontexten -Hypothesen- Männer sind in sozialen Kontexten aktiver, dominanter und unabhängiger sie übernehmen in Gruppendikussionen eher Führungsrolle Frauen übernehmen eher Führungsrolle wenn interpersonelle Interaktion
- Unterschiede in der Effektivität -Theoretischer Hintergrund- Rollentheorie bzw. soziale-Rollen-Modell Entwicklung unterschiedlicher & geschlechtstypischer Fähigkeiten & Überzeugungen bewirkt Geschlechtsunterschiede im Sozialverhalten
- Gegenmaßnahmen von Ardelt, Buchner & Gattinger Individuum Prävention: Stressmanagement, Gruppentraining Intervention: Coaching GruppePrävention: Kommunikationstraining Intervention: Konfliktberatung Organisation Prävention: durch Organisationskultur und -entwicklung Intervention: Organisationsentwicklung
- Folgen für das Unternehmen Auswirkungen auf das Betriebsklima und -ergebnissen hohe krankheitsbedingte Fehlzeiten und Flutationen
- Unterschiede in verschiedenen Kontexten Insgesamt 58 Studien, davon Mehrzahl Laborexperimenten mit Studenten Einstellung des geschlechtsspezifischen Verhaltensweisen in 2 Dimensionen aktive Dimension = eher Männer rücksichtsvolle Dimension = eher Frauen
- Maßnahmen nach Hesse und Schrader Entfeindung Sprechen hilfreiche Dritte bemühen Kündigung
- Frauen im Management In Industrieländern herrscht ein Ungleichgewicht An Unis studieren 50% Frauen, davon gehen nur ein geringer Teil in Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter, noch geringere Stellen auf Professur Diskussion um Quotenregelung weist Problem als sozial wahrgenommen aus
- Charismatische Führung Ursprung in Weber´s Konzeptualisierung von Charisma Charisma = übernatürlich, übermenschlcih, vorbildlich
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- Typische Eigenschaften charismatischer Führer Hohes Selbstvertrauen & starker Wille Wille andere zu überzeugen überzeigt von eigenen Idealen & moralischer Korrektheit
- Leader-Member-Exchanger-Theorie Bsonderheit von Mitarbeitern eingehen Bildung von In- und Out-groups Beziehung zu In-Groups: Vertrauensvoll, locker, informell, respektvoll Beziehung zu Out-Groups: Missvertrauen, Distanz, Formalitäten
- Unterschiede in Führungsstil I Ingesamt 162 Studien Unterscheidung zwischen 4 Führungsstilen autorität, demokratisch, aufgabenorientiert, interpersonell Untersuchung im Labor, durch AC´s und Organisation
- Typische Verhaltensweisen Artikulation ansprechender Visionen Einschlagen ungewöhnlicher Wege um Visionen zu erreichen Selbstdarstellung als kompetent und erfolgreich Ausdruck hoher Erwartungen an und hoher Zuversicht in die Geführten
- Transformationale Führung Charisma Inspiration Intellektuelle Stimulierung
- Definition Gruppe Unterscheidung von Groß- und KleingruppenSozialpsychologie beschäftigt sich mit KleingruppenN = 2 als minimale Gruppengröße Personen, die sich zusammengefunden haben, um eine bestimmte Aufgabe zu bewältigen
- Theorien der Gruppe 1. Theorie des realistischen Gruppenkonflikts von Sherif 2. Das Konzept von den fünf Stadien der Gruppenentwicklung von Tuckman, 1965 & Tuckman & Jensen, 1977Forming, Storming, Norming, Performing, Adjourning 3. Die Theorie der sozialen Identität 4. Das Konzept der Gruppensozialisation von Moreland & Levine, 1982
- Einfluss von Minderheiten Theorien und Untersuchungen konzipieren Gruppen als Determinante von allen möglichen Ereignissen
- Kontingenztheorien Effektivität abhängig vom Führungsstil in Interaktion mit Situationsmerkmalen
- Differentielle Selektion Frauen stehen schwierigeren Barrieren beim Karriere aufstig gegenüber Qualifikation muss höher sein
- Unterscheidungsmerkmale von Gruppen Primär- und Sekundärgruppe Eigengruppen, Fremd- und Bezugsgruppen
- Führungssubstitute Führungserfolg beeinflusst durch Instanzen & spezifische Regeln innerhalb der Organisation
- Unterscheidung von Primär- & Sekundärgruppen Primärgruppen: Familie, Freunde, Kollegen Sekundärgruppen: Freizeit-, Urlaubs- & Sportgruppen
- Unterscheidung von Eigen- & Fremdgruppen Zugehörigkeit und Orientierung an Merkmalen Bezugsgruppen können beides sein
- Implizite Führungstheorien Externale Zuschreibung von Führungsqualitäten als Erfolgskriterium
- Klassifikation von Führungstheorien Eigenschafts- und Verhaltenstheorien
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- Attributionstheorien Erfolg der Führung durch Reaktion der Führungskräfte auf das Mitarbeiter Verhalten
- Bewertungsunterschiede Alle Merkmale gleich, bis auf das Geschlecht Frauen werden schclechter bewertet
- Strukturelle Perspektiven geschlechtsunterschiede in Organisation nur, wenn männlich und weiblich unterschiedliche Positionen haben
- Unterschiede im Führungsstil II Insgesamt 45 Studien Ausgangspunkt:Feststellung, dass in den 500 größten Unternehmen nur 5% Frauenanteil in obersten Führungsetagen und nur 1% Frauen im Posten von Generaldirektoren zu finden sind neuere Führungsstile betrachtet
- Prisoner´s Dilemma von Luce & Raiffa, 1957 das Strafmaß im Zweipersonen PD-Game wird für denjenigen am geringsten, der die Tat gesteht und damit den anderen automatisch als Mittäter angibt während für den Fall, dass beide nicht gestehen (kooperative Lösung) jede nur 1 Jahr Gefängnis erwartet während bei acht Jahre erhalten, wenn sie beide gestehen Dilemma besteht also darin, dass der anfängliche hohe Eigennutz sich auszahlt auf lange Sicht wirft bei Beteiligung anderer die Ressource überhaupt keinen Nutzen mehr ab, da sie erschöpft ist
- Soziale Dilemmata werden in der Regel als Experimentelle Spiele angeboten bei denen geht es im Prinzip darum, dass eine eigennützige Strategie erfolgreicher ist als eine kooperative Beispiel: Prisoner´s Dilemma
- Group think Problemlösen und Entscheiden in Gruppen wird am ehesten dann auffällig, wenn es zu Fehlentscheidungen kommt, die gravierende Konsequenzen haben
- Management by – Ansätze Stellen keine Führungstheorien dar, sondern sind Leitbilder für Führungsprinzipien Als Bindestrich Konzeptionen sind sie eher programmatisch als theoretisch und in ihrer plakativen Variante mehr Vor- als Urteil.
- Vermeidung von Gruppendenken Offenheit für andere Meinungen Einführung einer Art Minderheitenschutz für diejenigen, die andere Ansichten haben Heterogene Zusammensetzung der Gruppen nach Möglichkeit Bildung mehrerer Gruppen Einbauen von internen und externen Kontrollinstanzen
- Austauschtheorien bzw. dyadische Ansätze Austauschprozess innerhalb konkreter Beziehungen zwischen Führendem und Geführtem als Erfolgskriterium LMX-Theorie von Dansereau, Graen & Haga (1975) Transaktionale Führung Charismatische und transformationale Führung
- Neue Führungstheorien Prozess der Beeinflussung der Aktivitäten einer organisierten Gruppe in Richtung Zielsetzung und Zielerreichung beeinflusst Einstellung und Verhalten von Einzelpersonen sowie Interaktionen in & zwischen Gruppen um bestimmte Ziele zu erreichen zielorientierte und wechselseitige Beeinflussung sozialer Interaktionen zwischen hierarchisch unterschiedlich gestellten Personen
- Merkmale von Gruppen von Levine & Moreland, 1998 Besteht aus mehreren Personen, die auf einer formellen Grundlage interagieren, emotionale Bindungen zueinander haben, eine gemeinsamen Bezugsrahmen haben & auf der Verhaltensebene wechselseitig voneinander abhängig sind Betont das Merkmal der Independenz der Mitglieder einer Gruppe In keiner Definition wird sich nur ein einziges Merkmal finden, dass alle Mitglieder gemeinsam haben Merkmal mit dem Klassen von Personen beschrieben werden: Klasse der Führerscheinbesitzer, Klasse der Einwohner von Hamburg …
- Unterschiede im Führungsstil II – Ergebnisse Frauen präferieren den transformationalen FS Männer bevorzugen den transaktionalen FS und den Laissez-faire Stil Unterschiede im Bildungsbereich am größten Frage, ob in obersten Führungsetagen eher transformational (weiblich) oder eher transaktionale (männlich) geführt wird, relativ ungeklärt
- Verhaltenstheorien Erfolg der Führung abhängig von (universell) geeigneten Verhaltensweisen bzw. Führungsstilen des Führenden Suche nach dem idealen Führungsstil (Lewin et al., 1939) Autokratischer bzw. autoritärer Führungsstil Demokratischer bzw. kooperativer Führungsstil Laissez faire bzw. liberaler Führungsstil
- Eigenschaftstheorien Persönlichkeitseigenschaften des Führenden als Erklärung für den Führungserfolg Charakteristische Eigenschaften Größe und Geschlecht, Status, Aktivität, Initiative, Energie, Entscheidungsfähigkeit, Urteilsvermögen, Intelligenz, Dominanz, Leistungsmotiv usw.
