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Pädagogische Psychologie (Fach) / Reflexionsfragen (Lektion)
Reflexionsfragen
Diese Lektion wurde von AnnaCy erstellt.
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- 1.Stellen Sie ein Trainingsprogramm zur Förderung von Kindern & Jugendlichen zusammenfassend dar! Was sind die Zielgruppen Hören lauschen lernen Kindergartenalter Risikokinder, alle Kinder Zeitpunkt: Letzte Kindergartenhalbjahr Alter: Fünf- bis sechsjährige Vorschulkinder
- 1.Stellen Sie ein Trainingsprogramm zur Förderung von Kindern & Jugendlichen zusammenfassend dar! Was sind die Ziele des Programms Hören lauschen lernen Ziele: ï Die sprachliche Bewusstheit wird im Kindergartenalter gefördert ï Voraussetzung für den Schriftspracherwerb ï Die Rechtschreib- und Leseleistung wird langfristig verbessert ï Kombination der Förderung sprachlicher Bewusstheit mit Training von Buchstaben-Laut-Zuordnungen als wirksam ï Erleichterung des Lesen- und Schreiben Lernens ï Für Risikokinder besonders wirksam ï Gesprochene Sprache soll in geschriebene Sprache überführt werden ï Phonologische Bewusstheit wird gefördert
- 1.Stellen Sie ein Trainingsprogramm zur Förderung von Kindern & Jugendlichen zusammenfassend dar! wie ist das Training aufgebaut, Hören lauschen lernen Programmbeschreibung: ï Durchführung des Trainings “Hören, lauschen, lernen“ in Kleingruppen (vier bis acht Kinder) ï Zeitpunkt: Letzte Kindergartenhalbjahr ï Alter: Fünf- bis sechsjährige Vorschulkinder ï Durchführung: 100 Übungseinheiten Dauer: Sechs Monate, welche täglich 10 Minuten mit jeweils zwei Sprachspielen durchgeführt werden ï Aufbau: Übungen der Phonemsynthese- und analyse „Reime“, „Sätze und Wörter“ und „Silben“ sind drei Trainingsinhalte: Bezug auf phonologische Bewusstheit im weiteren Sinne „Anlaut“ und „Phonem“: Training einzelne Phoneme zu identifizieren und aneinanderzureihen (phonologische Bewusstheit im engeren Sinne) Die Hälfte der Trainingszeit beschäftigen sich die Kinder mit Phonemen Aufbau des Trainingsmanuals: Einführung in Theorie, Trainingsdurchführung, Vorstellung des Trainingsplans, Sprachspielvorstellung Hören, lauschen, lernen 2: ï Phonologische Bewusstheit wird mit der Buchstaben-Laut-Verknüpfung kombiniert höchste Effekte (Phonologische Verknüpfungshypothese) ï Analyse der gehörten Sprache und Verknüpfung der Phoneme mit dem entsprechenden Buchstabenbild ï Fortsetzung phonologische Bewusstheit ï Empfehlung mit „Hören, lauschen, lernen“ kombinieren ï Trainingsplan von 20 Wochen: Ersten zehn Wochen Übungen zu „Hören, lauschen, lernen“ In der zweiten Trainingshälfte Kombination beider Programme
- 1.Stellen Sie ein Trainingsprogramm zur Förderung von Kindern & Jugendlichen zusammenfassend dar! wie bewerten die Autoren das Programm Hören lauschen lernen Empirische Evaluation: Bewertung: 3 Untersuchungen zur Wirksamkeit des Trainings Erste Untersuchungen: Prüfung der Verbesserung der phonologischen Bewusstheit und des Lesen- und Schreibenlernens. Dritte Studie: „Hören, lauschen, lernen“ kombiniert mit „Hören, lauschen, lernen 2“ Risikokinder ï Verbesserung der sprachlichen Bewusstheit: Sprachliche Bewusstheit verbesserte sich kurzfristig bei den trainierten Kindern als bei der Kontrollgruppe (d = 0.70) Konsequente Trainingsgruppen erzielten höhere Trainingseffekte als inkonsequente Förderung nur von motivierten und interessierten Erzieherinnen Hohe Effekte der sprachlichen Bewusstheit, die sich als stabil erweisen (d=0.95) Förderung der phonologischen Bewusstheit auf die Schriftsprachkompetenz: Lesen (d=0.31) und Schreiben (d=0.54) ï Risikokinder: Bessere Leistungen auf die phonologische Bewusstheit als die untrainierte Gruppe Annäherung der Risikokinder an ein mittleres Leistungsniveau beim Training der phonologischen Bewusstheit Phonologische Bewusstheit mit Buchstaben-Laut-Training kombiniert: Höchste Verbesserung der Risikokinder Effekte nach drei Jahren stabil ï Alle Kinder profitieren: Phonologische Bewusstheit wird verbessert Schriftschreibkompetenzen werden erworben Leistungsschwache und leistungsstarke Kinder profitieren vom Training Risikokinder erreichen nicht vollständig das mittlere Niveau unauffälliger Kinder, profitieren trotzdem vom Training Fazit: ï „Hören, lauschen, lernen“ und „Hören, lauschen, lernen 2“ theoretisch fundiert, anwenderfreundlich und als wirksam erwiesen ï Positiv: Kindgemäße Umsetzung bei der Förderung der phonologischen Bewusstheit und der Buchstaben-Laut-Zuordnung Kriterien: ->Theoretische Fundierung ->Wirksame empirische Evaluationsstudien ->Anwenderfreundlich „Hören, lauschen lernen“ und „Hören, lauschen lernen 2“ erfüllen diese Kriterien Bemerkenswerter Ansatz
- 1.Stellen Sie ein Trainingsprogramm zur Förderung von Kindern & Jugendlichen zusammenfassend dar! was halten Sie von dem Training? Hören lauschen lernen Was halte ich von dem Training? Gut, dass sprachliche Bewusstheit im Vorschulalter gefördert wird, dadurch werden Kinder perfekt für die Schullaufbahn in Bezug auf das Lesen und Schreiben vorbereitetSprachliche Bewusstheit wichtig, da es langfristige Effekte aufweistNur, könnte schwierig sein, da Kinder eventuell überfordert sein könneninhaltliche Kritikpunkte am Pro- gramm als Gründe für die Umsetzung genannt (z. B. zu starke Konzentration auf kognitives Lernen). Schließlich gaben zwei Kindergärten an, dass die räumliche Situation eine Umsetzung des Programms nicht erlaubt, weil die dafür erforderlichen ruhigen Räume nicht zur Verfügung stehen.
- 1.Stellen Sie ein Trainingsprogramm zur Förderung von Kindern & Jugendlichen zusammenfassend dar! Theoretische Grundlagen: Hören lauschen lernen ï Voraussetzungen für die Unterstützung des Schriftspracherwerbs: Phonologische Bewusstheit Phonologische Bewusstheit wird im Kindergartenalter gefördert Es gibt einen Übergang auf das Lesen und Schreiben ï Phasen des Schriftspracherwerbs: Voralphabetische Phase: Wörter werden als Einheit erfasst Alphabetische Phase: Wissen, dass Buchstaben für Laute symbolisiert werden. Orthographische Phase: Lernen über den Laut als verarbeitende Einheit hinauszugehen ï Alphabetisches Prinzip: Korrespondenz zwischen Phonemen und Graphemen Es wird analysiert wie die Sprache aufgebaut wird Kriterien für Schriftsprachkompetenz: Verbale Intelligenz, frühe Schriftkenntnis, Zugriff auf das innere semantische Lexikon, Kapazität des Arbeitsgedächtnisses, Phonologische Bewusstheit ï Diagnostik: Präventives Training: Identifikation von Risikokindern Bedeutungsvolle Diagnostik bei Training der phonologischen Bewusstheit Erfassung der Leistungen der phonologischen Bewusstheit, des Gedächtnisses und der Aufmerksamkeit durch „Bielefelder Screening“ Frühe Feststellung welche Kinder präventiv vom Lese- und Rechtschreibtraining Gebrauch machen ï Vorteile für vorschulisches Training: Grundlagen des Lesen- und Schreibens werden im Kindergartenalter angeeignet Zusammenhang der phonologischen Bewusstheit vor Schulbeginn mit späteren Leseleistungen Kompetenz der Schriftsprache langfristig stabil
- 2.Beschreiben Sie zwei weitere Trainingsprogramme zur Förderung von Kindern & Jugendlichen. Erläutern Sie in Stichpunkten für welche Zielgruppe(n) die Programme konzipiert sind Gruppentraining für ängstliche und sozial unsichere Kinder Das Training ist eine psychotherapeutische Intervention für ängstliche und sozial unsichere Grundschulkinder und deren Eltern
- 2.Beschreiben Sie zwei weitere Trainingsprogramme zur Förderung von Kindern & Jugendlichen. Welche Ziele Gruppentraining für ängstliche und sozial unsichere Kinder -Das Ziel des Trainings ist, den Kindern soziale Fertigkeiten und Handlungskompetenzen zur Bewältigung ihrer Ängste zu vermitteln
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- 2.Beschreiben Sie zwei weitere Trainingsprogramme zur Förderung von Kindern & Jugendlichen. Welche Interventionen Gruppentrainig für ängstliche und sozial unsichere Kinder Aufbau und Struktur Das Gruppentraining findet mit vier bis sechs Kindern statt Es werden zehn Sitzungen gemacht Es wird jede Woche eine Stunde Training mit den Kindern und danach 30 min. mit den Eltern gemacht Hinzu kommen drei Elternabende und eine therapeutische Einzelsitzung. Die einzelnen Trainingseinheiten bauen sukzessiv aufeinander auf. Das Kindertraining Das Training besteht aus 10 Sitzungen, die klar strukturiert sind. Ziele sind mit den eigenen Ängsten, Trauer und Aggressionen umzugehen, das Erlernen von sozialer Kompetenz und die Ausarbeitung des Selbstkonzepts. Ablauf einer Session: 1. Besprechung der Hausaufgaben 2. Übungen 3. Kontaktaufnahme und Interaktion mit den anderen Kindern 4. Ausfüllen von Feedbackbögen Das Elterntraining Das Elterntraining findet in einer Gruppe mit anderen Eltern statt. Ziele des Elterntrainings: Empathie für das Verhalten der eigenen Kinder erzeugen Verbesserung der Eltern-Kind-Beziehung Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern und Austausch von Erfahrungen. Eltern sollen lernen, richtig mit den Ängsten ihrer Kinder umzugehen.
- 2.Beschreiben Sie zwei weitere Trainingsprogramme zur Förderung von Kindern & Jugendlichen. Erläutern Sie in Stichpunkten für welche Zielgruppe(n) die Programme konzipiert sind Training mit aggressiven Kinder - 6-12 jährige Kinder - Kinder mit aggressiven und oppositionell-trotzigem Verhalten
- 2.Beschreiben Sie zwei weitere Trainingsprogramme zur Förderung von Kindern & Jugendlichen Welche Ziele Training mit aggressiven Kindern Ziel: Mit verhaltenstherapeutischen Maßnahmen erwünschtes soziales Verhalten zu erzeugen- Ziele des Programms: 1. Kinder erlernen ein Mindestmaß an Ruhe und Entspannung aufzubauen 2. differenziertere Wahrnehmung der sozialen Umwelt und das Erlernen sozial angemessen Verhaltens 3. kooperatives und helfendes Verhalten und Fähigkeit zur Selbstkontrolle 4. Stärkung der Perspektivübernahme und Empathiefähigkeit - Trainingsbegleitend: Eltern- und Familienberatung —> veränderte Verhaltensweisen der Eltern - Primäres Ziel: Verhaltensänderung der Eltern gegenüber dem aggressiv reagierenden Kind, die Eltern sollen des Trainingsverlauf der Kinder verstehen lernen, sowie eine eigene psychische Entlastung erfahren
- 2.Beschreiben Sie zwei weitere Trainingsprogramme zur Förderung von Kindern & Jugendlichen. Welche Interventionen Gruppentraining mit aggressiven Kindern Kindertraining - Aufgeteilt in Einzel- und Gruppentraining - Der Aufbau der einzelnen Sitzungen folgt einem einheitlichen Schema mit 4 Phasen: 1. Auswertung der Selbstbeobachtungsaufgabe 2. Entspannungsphase 3. Arbeitsphase mit Rollenspiele 4. Spielphase Elternberatung: in zeitlichen Abständen finden Beratungsgespräche mit den Eltern zu dem Verlauf und den Fortschritten des Trainings statt Therapeutische Elemente des Trainings: - Rollenspiele - Selbstbeobachtungsbögen und Trainingsmappe - Entspannungsübung - Selbstinstruktion - Tokensystem Therapiehelfer Einzeltraining (5 Trainingsmodule): - Grundvoraussetzung um die Therapieziele zu erreichen: eine von Sympathie und Vertrauen geprägte Beziehung zwischen Kind und Therapeut - anhand von Videobeispielen Fragen zu Konfliktsituationen und Problemlösungen beantworten - Entwickeln von angemessenen und unangemessenen Konfliktlösungen und das Besprechen der jeweiligen Konsequenzen anhand von dargebotenen Fotos - Rollenspiele welche Konfliktlösevarianten beinhalten - Stärkung der Selbstreflexion Gruppentraining (7 Trainingsmodule): - ersten 2 Sitzungen: Kennenlernen der Kinder im freien Spiel und Beobachtung der Fortschritte und Interaktionen der Kinder - Vorrangig wird mit strukturieren Rollenspielen gearbeitet Eltern- und Familienberatung (4 Beratungsmodule + Nachkontrolle): - Primäres Ziel: Verhaltensänderung der Eltern gegenüber dem aggressiv reagierenden Kind, die Eltern sollen des Trainingsverlauf der Kinder verstehen lernen, sowie eine eigene psychische Entlastung erfahren
- Womit befasst sich die Pädagogische Psychologie? Nennen Sie drei Kernbereiche 1. Einführung - beschäftigt sich mit den psychologischen Aspekten von Erziehung, Lernen und Lehren. •beschäftigt sich mit dem Verhalten und Erleben von Menschen in pädagogischen Situationen. •befindet sich an der Schnittstelle zwischen Psychologie und Pädagogik, zwischen theoretischen Wissen und praktischer Anwendung. •ist sowohl eine Grundlagenwissenschaft (erforscht grundlegende Prinzipien z.B. des Lernens), als auch eine Anwendungswissenschaft (soll bei praktischen pädagogischen Fragestellungen helfen) Kognition, Lernen, Lehren, motivation….
- •Nennen Sie 3 Arbeitsgebiete der Pädagogischen Psychologie 1. Einführung Schulpsychologie •Bildungs- und Erziehungsberater •Trainer (z.B. Erwachsenenbildung) •Evaluation von pädagogischen Maßnahmen •Entwicklung von Lehr- Lernmedien •Lehre (Hochschulen, Ausbildungsgänge, z.T. Psychologielehrer) •Forschung
- Was kann die Pädagogische Psychologie leisten? 1.Einführung •Verständnis von Lehr-Lern-Prozessen erweitern Hilfestellung für die Gestaltung von Unterricht und Erziehung, Lehrerbildung •Pädagogische Maßnahmen evaluieren und optimieren Entscheidungshilfe für pädagogische Programme, Bildungsplanung und Bildungspolitik
- •Welche Modelle des Lernens kennen Sie? Geben Sie zu einem Modell ein Beispiel. 1.Einführung Lernen als Assoziationsbildung Lernen als Verhaltensänderung Lernen als Wissenserwerb Lernen als Konstruktion von Wissen -> Bsp: aktive Wissenskonstruktion (Aebli: Sozialkonstruktion von Wissen) Lernen als Assoziationsbildung -> zwei unabhängige Reize koppeln -> Beispiel: Schulangst Gerade im Hort, vor allem aber auch im Heim kommt der Lernbetreuung besondere Bedeutung zu. Lernschwierigkeiten oder Lernstörungen sind Hauptthemen unserer Arbeit. Eine SP, die den Druck, den sie von Seiten der Eltern, der Schule, der Heimleitung wahrnimmt, direkt an das Kind weitergibt, indem sie das Kind in der Lernstunde überfordert, verstärkt damit die negative Einstellung des Kindes zur Schule. Das Kind wird den angstauslösenden Reiz (unangenehme Lernsituation) mit einem neutralen Reiz koppeln (z.B. das Schulgebäude). Schon die Worte "Schule, Hausübungen" können zu Reizwörtern und Signalen für Angst werden. Diese Angst kann wiederum Aggressionen auslösen.
- 2. Teilnehmeraktivierung und moderierte Diskussion •Erläutern Sie eine teilnehmeraktivierende Methode, die Sie im Rahmen Ihres Studiums bereits eingesetzt haben. Für welchen Kontext eignet sich diese Methode besonders gut? Was sind potenzielle Chancen und Risiken? -Flipchart -generell Teilnehmeraktivierung, Wissen auffrischen, Vorwissen einbeziehen, Diskussion anregen? -Chancen: Das gelernte auf Papier bringen und den anderen mitteilen -> schnelleres Lernen -> jeder kann sich einbringen und jeder macht mit und sagt seine Meinung -Risiken: Überforderung falls Thema nicht gelernt, Angst vor Publikum zu sprechen, Unterforderung und Abneidung, keine aktive Teilnahme, Verweigerung, bei Unklarheiten hat der Schüler Probleme beim Lernen -> Wissen festigen -> Transfer -> Übung nach Abschluss eines Wissensbereichs zur Verankerung
- Was bedeutet moderieren und welche Funktion hat der Moderator? 2.Teilnehmeraktivierung und moderierende Methoden Moderieren heißt, den Meinungsbildungs- und Problemlöseprozess einer Gruppe zu ermöglichen und zu erleichtern, ohne inhaltlich einzugreifen. -Moderator(inn)en sind methodische Helfer, die ihre eigenen Meinungen und Wertungen zurückstellen können. Dabei sollten sie sich nach bestimmten Regeln verhalten
- Welche förderlichen Frageformen gibt es im Rahmen der moderierten Diskussion? Nennen Sie drei Formen und geben Sie jeweils ein Beispiel! Teilnehmeraktivierung und moderierende Methoden Offene Frage : ->„Welche Themen sollen wir in unserer heutigen Gruppensitzung bearbeiten?“ z.B. Kartenabfrage, Zuruffrage •Zentrale Frageform in der Moderation •Lässt verschiedene Antworten zu •Gefragte können frei formulieren •Betroffenheit kann hergestellt werden •Erfragt Meinungen und Erfahrungen •Führt auf ein Ziel hin Geschlossene Frage -„Können wir jetzt zum nächsten Schritt übergehen?“ z.B. Einverständnisabfrage •Strukturiert die Moderation •Klärt die Situation •Eindeutige Rückmeldungen sind möglich •Schränkt Mitteilungsmöglichkeit ein Alternativfrage -„Sollen wir diesen Punkt noch weiter bearbeiten oder zum nächsten Punkt übergehen?“ •Eingrenzung der Möglichkeiten - Entscheidungen zwischen Alternativen Gegenfrage „Wann kommen wir endlich zum nächsten Punkt?“ „Warum fragen Sie?“ z.B. zur Klärung von Störungen •Verständnisfrage •Gibt die Frage an den Fragenden zurück •Wirkt unter Umständen provozierend Zurückgegebene Frage „Müssen wir dafür nicht den Chef fragen?“ „Was meinen die anderen dazu?“ Zentral bei inhaltlichen Fragen •Gibt der Gruppe die Verantwortung zurück •Regt Diskussionen an •Nimmt vom Moderator Druck, alles wissen zu müssen
- Welche zwei Frageformen sind nicht förderlich im Rahmen einer moderierten Diskussion? Nennen Sie jeweils ein Beispiel 2.Teilnehmeraktivierung und moderierte Diskussion Rhetorische Frage -„Sollen wir uns denn noch ewig mit diesem Thema beschäftigen? •Untergräbt Klima der Offenheit •Gegenmeinungen werden im Keim erstickt Suggestivfrage -„Sie sind sicherlich auch der Meinung, dass wir jetzt bereits mehr als genug Zeit für diese Thema verwendet haben?“ •Gefragte werden manipuliert •Wird als „Bauernfängerei“ empfunden
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- Stellen Sie sich vor, Sie sollen einen Teambuilding-Workshop moderieren. Wie gehen Sie dabei vor? 2.Teilnehmeraktivierung und moderierte Diskussion Moderationszyklus 1.Einstieg: Begrüßung, ggf. interaktionsauslösende Frage zur Arbeitsanregung 2.Sammel: Gruppenrelevante Themen sammeln (oftmals über Kartenabfrage) 3.Auswählen: Gewichtung nach Relevanz der Themen 4.Bearbeiten: Abarbeitung der Punkte nach Gewichtung (das Wichtigste zuerst) 5.Planen: Konkrete Maßnahmen (auf Basis von Punkt 4 erarbeitet) festlegen (wer bis wann?) 6.Abschließen: Positiv die Runde beenden und die Teilnehmer verabschieden. Ggf. Folgetermin vereinbaren, wenn etwas liegen bleibt Thema: Regeln & Verträge im Klassenzimmer erarbeiten 1.Schüler begrüßen, Sinn erklären (Lehrer hält sich zurück), interaktionsauslösende Frage zb richtiges Verhalten bei Mobbing 2.„Was sind für Euch die wichtigsten drei Regeln, sodass Mobbing nicht stattfindet? Schreibt sie auf, eine Regel pro Karte“ 3.„Was sind für Euch die wichtigsten 5 Regeln sodass Mobbing nicht stattfindet? Markiert sie; fünf Punkte für Platz 1, vier… und ein Punkt für Platz 5. 4.„Was machen wir, um diese (fünf) Regeln einzuhalten?“ 5.„Wie setzen wir das um?“ (inkl. Konsequenzen bei Regelverstoß) 6.Zusammenfassung, Verabschiedung, Regeln aufschreiben in der Klassen aufhängen oder allen Schülern per Email schicken.
- 3. Erfassung von Leistung und Notengebung •Aus welchen Komponenten setzen sich Multiple-Choice-Aufgaben zusammen? Struktur von Mehrfachwahlantworten: -> Aufgabenstamm -> Attraktor -> Distraktor
- •Nennen Sie eine Alternative zur traditionellen Leistungserfassung und erläutern Sie diese kurz. 3.Erfassung von Leistung und Notengebung Leistungserfassung mit alltagsnahen Aufgaben im Unterricht : •Fordert von Lernenden ihre Fertigkeiten und Fähigkeiten wie im Alltag einzusetzen, z.B. Bruchrechnung am Beispiel von Rezepten. •Leistungserfassung durch Aufführungen oder Herstellen eines Produktes –ist eine Form des Testens, die von den Lernenden die Ausführung einer Handlung oder die Herstellung eines Produktes verlangt, damit der Nachweis von Lernen möglich ist (nach Airasian, 2005)
- •Erläutern Sie kurz einen Vorteil und einen Nachteil des „Sitzenbleibens“. 3.Erfassung von Leistung und Notengebung Nachteil: -> •„Sitzenbleiben“ kann das Risiko für langfristig nachteilige Konsequenzen deutlich erhöhen, z.B. Schulabbruch, mehr Arreststrafen, keine oder weniger gute Arbeitsangebote, geringer Selbstwert Vorteil: -> auf dem selben NIveau lernen -> Motivation für Leistungssteigerung -> mehr Anstrengung -> Möglichkeit Lernstoff verinnerlichen -> Chance, das was verpasst wurde nachzuholen, nicht erlerntes Wissen im neuen Jahr nachholen -> neue soziale Kontakte -> Leistungsrückstände nachholen
- •Worin liegt der Unterschied zwischen einem normorientiertem und einem kriteriumsorientierten Notensystem? Erklären und argumentieren Sie. 3.Erfassung von Leistung und Notengebung Normorientiertes Notensystem Definition: die Note wird nach dem Platz vergeben, den ein Schüler im Vergleich zu den anderen Schülern hat. –Führt zu erhöhtem Wettbewerbsdruck und hat somit eher negative Konsequenzen für das Lernklima und die Motivation. –Anzahl der möglichen guten Noten ist eingeschränkt. –Je mehr sich die Einzelleistungen tatsächlich normal verteilen, umso weniger erfolgreich ist der Unterricht. Kriteriumsorientiertes Notensystem Definition: Es wird erfasst, inwieweit die einzelne Leistung eines Schülers den Unterrichtszielen / dem Kriterium entspricht. –Klarer Bezug zu den Unterrichtszielen / dem Kriterium –Keine Begrenzung für die Anzahl der möglichen guten Noten –Ermöglicht differenzierte Rückmeldung in Bezug auf das Kriterium (can do statements) und ggf. Diagnostik von Förderungsbedarfen
- •Beschreiben Sie drei Standards der optimalen Leistungserfassung im Rahmen pädagogischer und psychologischer Tests 3.Erfassung von Leistung und Notengebung Die Leistungserfassung sollte so fair wie möglich sein für Schüler beiderlei Geschlechts, verschiedener kultureller und ethnischer Herkunft! •Leistungserfassung sollte sich nur auf den Unterricht beziehen und nicht auf Hintergrundwissen! •Leistungserfassung sollte möglichst sprachunabhängig sein, es sei denn, es soll sprachliche Kompetenz getestet werden!
- 4a. Lehren und Lernen Einführung •Wofür steht die Abkürzung ''SOLO'' im SOLO-Taxonomie Modell nach Biggs? Nennen Sie drei Levels und wodurch diese jeweils zentral gekennzeichnet sind. SOLO-Taxonomie nach Biggs Structure of Observed Learning Outcomes -Pre-structural •Versagen / Inkompetenz -Uni-structural •Ein relevanter Aspekt Identifizieren •Benennen •Einfache Prozeduren befolgen -Multi-structural •Mehrere unabhängige relevante Aspekte •Kombinieren •Beschreiben •Spezifizieren •Auflisten
- •Nennen Sie drei Merkmale des Lernens aus Sicht des Kognitivismus. 4a LUL Einführung Lernen Kognitivismus: •als vorrangig rezeptiver Prozess •eigene Strukturierung durch den Lernenden nicht erforderlich •Passive Rolle des Lernenden •Lernen = eindeutig & regelhaft ablaufender Prozess der Informationsverarbeitung, somit steuerbar
- •Nennen Sie drei Merkmale konstruktivistischer Lerntheorien. 4a Lul Einführung Konstruktivistische Lerntheorien Lernen als •als aktiver, konstruktiver Prozess in einem bestimmten Handlungskontext •Aktive Rolle des Lernenden •Lernen = konstruktiver, situativer Prozess
- •Nennen Sie fünf Lehrfunktionen in Anlehnung an Ergebnisse aus der Prozess-Produkt-Forschung. 4a LUL Einführung 1.Über Ziele einer Lerneinheit informieren 2.Vorkenntnisse diagnostizieren 3.Aufmerksamkeit sicherstellen 4.Aktivierung des Vorwissens fördern 5.Darstellende Stoffvermittlung
- •Welches sind die Kernelemente erfolgreichen Lehrens & Lernens aus der kognitivistischen, kognitiv-konstruktivistischen und sozio-konstruktivistischen Perspektive? 4a LUL Einführung Kognitivistische Sichtweise: zielgerichtet, kumulativ, systematisch sozio-konstruktivistische Sichtweise: situiert, kooperativ, partizipativ kognitiv-konstruktivistische Sichtweise: aktiv, konstruktiv, selbstständig
- 4b LUL Methoden •Welche Formen lehrergelenkten Unterrichts kennen Sie? Nennen und erläutern Sie Frontalunterricht –Direkte Instruktion –+ Vermittlung von sehr vielen Informationen innerhalb kurzer Zeit möglich –- fördert passive & rezeptive Lernhaltungen •Darbietender Unterricht –Präsentationsphase der direkten Instruktion –Frontale, individuelle oder kooperative Organisationsformen •Unterrichtsvortrag –Prototyp des frontalen-darbietenden Unterrichtens –Gut, wenn sachbezogene Klarheit & unterstützender Einsatz von aufmerksamkeitssteuernden Elementen gegeben ist • durch Lehrer (gelenktes) Unterrichtsgespräch •Unterrichtsdiskussion
- •Welche darstellenden Lehrmethoden kennen Sie? Nennen Sie drei. 4b LUL Methoden Direkte Erklärungen •Darstellendes Unterrichten •Advance Organizer
- •Was wird unter scaffolding verstanden? 4b LUL Methoden -scaffolding: Modellieren i.S. eines Lerngerüsts, in dem Anleitungs- und Steuerungskomponente mit selbständigen Üben und schrittweiser Übernahme eigener Verantwortlichkeit verbunden wird
- •Erklären Sie das Prinzip der progressiven Differenzierung. 4b LUL Methoden -Prinzip der progressiven Differenzierung, indem die unterrichtliche Stoffdarbietung vom Allgemeinen zum Besonderen fortschreitet, z.B. mittels Regel-Beispiel-Regel-Technik: 1.Eine grundlegende Regel wird anhand einiger Beispiele illustriert (deduktives Prinzip) 2.Aus den Beispielen lässt sich leicht eine weitere Regel ableiten (induktives Prinzip) oder der Geltungsbereich präzisieren
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- •In welche Phasen lässt sich die direkte Instruktion unterteilen? 4b LUL Methoden -Über Lernziele informieren Rückblick & Prüfung von Lernvoraussetzungen Darbietende Stoffvermittlung Angeleitetes Üben & Verstehensprüfung / Lernüberwachung & Rückmeldung Selbständiges Üben
- •Nennen Sie drei Eigenschaften des kooperativen Lernens. 4b LUL Methoden -Arbeit in Kleingruppen (2-5 Lernende) •Aktives, selbständiges & soziales Lernen •Lernerzentriert •Sonderformen: –peer-assisted learning (PAL) (dyadisch) -> bsp fremdsprachler und muttersprachler –peer learning (PL) -> 3-5 Personen –peer tutoring (PT) -> wie Tutor, der Kommilitone ist aber kognitiv weiter
- •Nennen Sie drei Basismerkmale des kooperativen Lernens. 4b LUL Methoden 1.Positive Interdependenz 2.Individuelle Verantwortlichkeit 3.Förderliche Interaktionen 4.Kooperative Arbeitstechniken 5.Reflexive Prozesse
- •Geben Sie ein Beispiel für kooperative Methoden 4b LUL Methoden Gruppenrecherche •Skriptkooperation •Gruppenrallye •Gruppenpuzzle
- 4c LUL Rahmen •Was ist Klassenführung & Klassenmanagement? Definieren Sie und nennen Sie hierzu drei Methoden / Vorgehensweisen. •„Koordination und Steuerung (des) komplexen sozialen Geschehens im Klassenzimmer mit dem Ziel, die zur Verfügung stehende Lernzeit optimal zu nutzen und Zeitverluste durch nicht lernbezogene Aktivitäten zu vermeiden“ (Kunter & Voss, 2011, S. 88). •Methoden & Vorgehensweisen: –Sicherstellung angemessener räumlicher & sächlicher Strukturen –Anwendung von Regelsystemen & Prinzipien –Fröhliche & effektive Lernumgebung schaffen –Verhaltensprobleme & andere Störungen möglichst minimieren
- •Nennen Sie die Bildungsziele von Schule (nach Weinert, 2001). 4c LUL Rahmen 1.Intelligentes Wissen (fachliches Wissen) 2.Strategien & Kompetenzen zur Nutzung & Anwendung von Wissen 3.Strategien & Kompetenzen zur Selbstregulation von Lernprozessen 4.Schlüsselqualifikationen wie sprachliche & mediale Kompetenzen 5.Sozialkompetenz 6.Wertorientierte Einstellungen & Handlungskompetenzen
- •Was ist unter Qualifizierung und Egalisierung im Kontext schulischer Bildungsziele zu verstehen? 4c LUL Rahmen Qualifizierung: individueller Leistungsfortschritt als primäre Zielgröße von Unterricht Egalisierung: Ausgleich von Leistungsunterschieden als sekundäre Zielgröße von Unterricht
- •Beschreiben Sie drei Präventionsmaßnahmen zur Sicherstellung der Schulbereitschaft in Kindertageseinrichtungen und geben Sie jeweils ein Beispiel. 4c LUL Rahmen •Universelle (primäre) Präventionen: –Richten sich an alle Kinder bzw. Familien –Z.B. Betreuungsangebot eines Kindergartens, Vorsorgeuntersuchungen U1-U9 •Selektive (sekundäre) Präventionen: –Besondere Angebote, die selektiv für bestimmte Risikogruppen konzipiert sind –Z.B. Frühförderung, Angebote zur Sprachförderung für Kinder mit Migrationshintergrund •Indizierte (tertiäre) Präventionen: –Spezifische Interventionen für bereits diagnostizierte Beeinträchtigungen –Z.B. Dortmunder Zahlbegriffstraining, Mutig werden mit Til Tiger, Training mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern
- •Was wird sowohl für Instruktion als auch für Konstruktion benötigt? 4c LUL Rahmen - Aktivierung der Teilnehmer!!!!!!
- •Was verstehen Helmke & Schrader unter sogenannten "Positivklassen"? Nennen Sie drei zentrale Merkmale der Unterrichtsgestaltung in diesen Positivklassen. 4c LUL Rahmen •5 von 39 Klassen wiesen günstige Entwicklungen im kognitiven & affektiv-motivationalen Bereich auf: überdurchschnittliche kognitive Leistungsentwicklungen gingen mit positiven Entwicklung des Selbstkonzepts und der Lernfreude einher (Helmke & Schrader, 1990) •Zentrale Merkmale der Unterrichtsgestaltung in diesen „Positivklassen“: 1.Verfügbare Unterrichtszeit wird in effizienter Weise zur Stoffvermittlung genutzt 2.Unterrichtsgestaltung hochadaptiv an individuellen Voraussetzungen der Schüler angepasst 3.„Langsamkeitstoleranz“ Affektive & kognitive Zielkriterien sind nicht inkompatibel
- •Nennen Sie die wesentlichen Aspekte des Lernens mit Medien (nach Weidenmann, 2006). 4c LUL Rahmen •Alle Informationen werden in einem Symbolsystem kodiert. •Die Übermittlungsmedien selbst strukturieren aufgrund ihrer inhärenten Eigenschaften dieses Symbolsystem in spezifischer Weise. •Die so kodierte und medienspezifisch strukturierte Information ist als Lernanforderung der eigentliche Ausgangspunkt der individuellen Lernprozesse. Kodalität der Informationsdarbietung ist wichtiger als die Modalität der Sinnesrezeption!
- •Nennen Sie die vier zentralen Prinzipien zur Gestaltung von Lernmaterialien. 4c LUL Rahmen •Verständlichkeit oder Lesbarkeit des Textes (z.B. einfacher Satzbau, Gliederung, Prägnanz, Anregungsgehalt) •Kohärenz oder Sinnhaftigkeit der inhaltlichen Argumentation (z.B. sprachliche Verknüpfungen, Ankündigung oder Signale) •Verwendung von Organisationshilfen (z.B. im Sinne von Ausubels „Advance Organizer“ •Vernünftige Sequenzierung (i.S. einer lernerleichternden Reihung von Informationen)
- 4d LUL Besonderheiten •Wozu dienen kognitive Trainings? •zur Verbesserung von Aufmerksamkeits- & Wahrnehmungsfunktionen •zur Funktionssteigerung des Arbeitsgedächtnisses •zur Verbesserung von Lernstrategien & ihrer metakognitiven Regulation
- •Welche vier Aspekte werden im Rahmen von kognitiven Trainings zur Verbesserung von Lernstrategien & ihrer metakognitiven Regulation unterschieden? Geben Sie für einen Aspekt ein Beispiel für ein kognitives Trainingsprogramm. 4d LUL Besonderheiten … zur Verbesserung von Lernstrategien & ihrer metakognitiven Regulation •Aufmerksamkeitskontrollstrategien: z.B. Training mit aufmerksamkeitsgestörten Kindern von Lauth & Schlottke (2002) •Denkstrategien: z.B. Denktraining nach Klauer (1993, 2002) Förderung des induktiven Denkens •Gedächtnisstrategien: z.B. Training für Kinder mit Gedächtnisstörungen (REMINDER) von Lepach u.a. (2003) •Metakognitive Regulation: z.B. Reciprocal Teaching of Reading von Palinescar & Brown (1984)
- •Nennen sie die vier basalen Voraussetzungen zur Förderung von Motivation und Interesse (nach Woolfolk, 2008). 4D Lul Besonderheiten 1.Geordneter & angemessener Lernkontext 2.Unterstützendes Verhalten des Lehrenden 3.Angemessenes Schwierigkeitsniveau der Lernanforderungen 4.Lernanforderungen werden als sinnvoll & lohnenswert wahrgenommen
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