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Pädagogische Psychologie (Fach) / Medien II (Lektion)

1. Risikobereitschaft (riskantes, gesundes Verhalten) 2. Essstörungen, Def., Risikofaktoren: Biologische + Soziokulturelle Ansätze, Soziale Vergleichprozesse, Meta-Analyse 3. Förderung von Bildung am Beispiel der Sesamstraße: Ziele und Ergebnisse

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  • Zusammenfassung zu 3 Studien zum Einfluss von der Darstellung von Risikoverhalten in den Medien auf Risikoverhalten im echten Leben (1. Bilder von Risikosportarten, 2. Risiko-Filmausschnitte, 3. Risiko-Computerspiel) 1. - Bilder von Risikosportarten veränderten Word-Completation Task hin zu risikoassoziierten Wörtern- Bilder von Risikosportarten führten zu geringeren Einschätzungen bei der Gefährlichkeit von Risikosportarten2.- Risiko-Filmausschnitte führten in einem Fahrsimulator zu mehr Unfällen, größerer Geschwindigkeit usw.3.- Risiko-Computerspiel führte dazu, dass VPs eher bereit waren, risikoreiche Entscheidungen zu treffen.
  • Soziokulturelle Ansätze zur Entwicklung einer Essstörung/Unzufriedenheit mit dem Körper (welche 4 Schritte, angefangen mit Ausgesetztsein zu einem Schönheitsideal?) - 1. Schritt: Ausgesetzsein dem Schönheitsideal- 2. Schritt: Internalisierung des Ideals- 3. Schritt: Erleben des Unterschieds zwischen Ideal und Selbst- 4. Schritt: Unzufriedenheit mit dem Körper, Diät und Einschränkung
  • Was ist der beste Einzel-Prädiktor für Essstörungen? Weibliches Geschlecht
  • Ethnische Unterschiede bei Essstörungen - Junge afro-amerikanische Frauen berichten über weniger Essstörungen als weiße, amerikanische Frauen (Anorexie: 0% versus 1.5%; Striegel-Moore et al., 2005)- Andere Studien finden diese Unterschiede nicht
  • Kulturelle Einflüsse bei Essstörungen - Hoek et al. (1998; 2005) untersuchen Frauen in Curacao, Niederlanden und USA- Frauen auf Curacao zeigen deutlich weniger Essstörungen- Alle Fälle von Essstörungen auf Curacao sind entweder weiße Frauen oder Mischlinge
  • Studie zur Darstellung von Körperteilen und Körpern im Bezug auf Körperwahrnehmung und Gewichtsangst (welche Ergebnisse?) - Darstellung von Körperteilen hat im Vergleich zur Darstellung vom Produkt einen negativen Einfluss auf die Körperwahrnehmung und Gewichtsangst.- Risikofaktoren: Auf die Erscheinung achten oder Vergleiche ausüben
  • Meta-Analytische Ergebnisse zum Zusammenhang von der Darstellung von Models auf die Zufriedenheit mit dem Körper (Kurz- und Langzeiteffekte?) Meta-Analytische Ergebnisse (Groesz, Levine, & Murnen, 2007): -25 Studien, 43 Stichproben -Darstellung von dünnen Models hat einen negativen Einfluss auf die Zufriedenheit mit dem eigenen Körper im Vergleich zu Models mit normalen Figuren oder mit Übergrößen oder Kontrollbildern -Je jünger desto stärker der Effekt -Je mehr Menschen besorgt sind um ihr äußeres, desto stärker der Effekt Induktion von Langzeiteffekten fehlgeschlagen (Stice et al., 2001)
  • Problem bei experimentellen Studien zur Internalisierung von Schönheitsidealen (welches?) Bisher konnte keine Studie zeigen, dass Internalisierung des Schönheitsideals, Körperunzufriedenheit und Diät Essstörungen auslösen können (Striegel-Moore & Bulik, 2007)
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  • Einfluss der Semsamstraße auf Bildung/Lernen von Kindern - Über 1000 Studien zum Einfluss auf amerikanische Kultur - Viele durchgeführt durch Fernsehsender - Trotz Erfolgs Einfluss auf Bildung/Lernen nicht bestätigt (Grund: deliberate practice?)
  • Einfluss der Sesamstraße auf kulturelles Wissen/Vorurteile im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt - Verbesserung bei Arabern und Israelis in Israel in Vorurteilen und kulturellen Wissen - Keine Verbesserung für West Bank / Gaza Kinder - Peer-Konflikt - Alle Kindern wählen häufiger die prosoziale Lösung
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