Sozialpsychologie (Fach) / Soziale Kognition (Lektion)

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Soziale Kognition - Prüfungsrelevant UWSS2014

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  • Was ist die Defiinition von Sozialpsychologie nach Gordon W. Allport (1968)? Sozialpsychologie ist die Wissenschaft, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, zu verstehen und erklären, wie Denken, Fühlen und Verhalten durch die tatsächliche, vorgestellte oder implizite Anwesenheit Anderer beeinflusst wird.
  • Was sind die drei Ebenen der Sozialpsychologie? Intrapersonale Ebene Interpersonale Ebene Intergruppale Ebene
  • Nenne ein Beispiel für die intrapersonale Ebene. Wie wirken sich unsere Stimmungen auf die Beurteilungen der Schönheit anderer Menschen aus?
  • Nenne ein Beispiel für die interpersonale Ebene. Wie wirkt sich kooperatives Verhalten einer anderen Person auf unsere Hilfsbereitschaft dieser Person gegenüber aus?
  • Nenne ein Beispiel für die intergruppale Ebene. Unter welchen Bedingungen kommt es zu Konflikten zwischen sozialen Gruppen?
  • Was beschreiben der Intra- und der Interklasseneffekt? Diese beiden Effekte beschreiben das Phänomen, dass die Objekte einer Gruppe (Intraklasseneffekt) aufgrund ihrer bloßen Zugehörigkeit zu dieser Gruppe als ähnlicher eingestuft werden, während Objekte aus verschiedenen Gruppen (Interklasseneffekt), allein aufgrund der Tatsache, dass sie zu verschiedenen Gruppen gehören, als unterschiedlicher eingestuft werden.
  • Experiment Tajfel & Wilkes (1963) Tajfel & Wilkes (1963) führten ein Experiment zur Reizklassifikation durch. Hierbei wurden den Versuchspersonen mehrere Linien von unterschiedlicher Länge präsentiert. Diese Linien waren entweder in zwei Gruppen, A und B, unterteilt, oder nicht. Hier zeigten sich der Interklassen- und Intraklasseneffekt: Linien innerhalb einer Gruppe wurden als ähnlicher eingestuft, als dieselben Linien, wenn sie nicht einer Gruppe zugehörten (Intraklasseneffekt). Außerdem wurden die Linien der beiden verschiedenen Gruppen als unterschiedlicher eingestuft, als dieselben Linien, wenn sich keiner Gruppe angehörten (Interklasseneffekt).
  • Temperaturstudie Krueger & Clement (1994) In der Temperaturstudie von Krueger und Clement (1994) mussten die Probanden Temperaturen bestimmter vergangener Tage schätzen. Die Temperaturunterschiede von Tagen, die im selben Monat lagen, waren sehr gering – auch wenn dazwischen zwei Wochen lagen. Die Temperaturunterschiede von Tagen, die in verschiedenen Monaten lagen, waren deutlich höher – auch wenn dazwischen nur zwei Tage lagen.
  • Was ist Familenähnlichkeit? Begriff nach Ludwig Wittgenstein. Die Mitglieder der Kategorie müssen etwas gemeinsames haben (Familienähnlichkeit). z.B. Olympische Spiele, PC-Spiele, Brettspiele usw. gehören zu der Kategorie Spiele, auch wenn sie keine gemeinsamen Merkmale haben. Auch wenn die Mitglieder einer Familie sich nicht ähneln, z.B. der eine hat eine Stupsnase, der andere eine lange Nase, werden sie als Kategorie Familie gezählt.
  • Was ist ein Prototyp? Ein typischer Vertreter einer Kategorie. Wir nutzen Prototypen um zu entscheiden, wer in welche Kategorie gehört. Bsp: Prototypen Amsel, Drossel usw. können schneller in die Kategorie Vogel eingerodnet werden als Pinguine.
  • Welche Konsequenzen hat Prototypikalität? Die Prototypikalität hat Konsequenzen für Gedächtnisleistungen und Reaktionszeiten. Typische Vertreter einer Kategorie werden langfristig besser in Erinnerung behalten, als weniger typische Vertreter. Außerdem werden typische Vertreter einer Kategorie schneller als zugehörig erkannt.
  • Was besagt Prototypentheorie nach Rosch Die innere Struktur vieler natürlicher Kategorien besteht aus dem Prototyp einer Kategorie (den eindeutigen Vertretern, den besten Beispielen) und den nicht typischen Exemplaren, welche in einer Rangfolge angeordnet sind, die sich von den besten zu den weiniger guten Beispielen erstreckt (Rosch, 1975)
  • Inwiefern beeinfussen kognitive Schemata die Informationsverarbeitung? In dreierlei Hinsicht: Aufnahme neuer Informationen (Enkodierung) Abruf von Informationen aus dem Gedächtnis (retrival) Schlussfolgerungen, wenn Informationen fehlen
  • Was beinhaltet Stimmungskongruentes Erinnern (mood congruent recall, Bower 1981) Affekte beeinflussen, was wir erinnern, d. h. Informationen, die zur aktuellen Gefühlslage der Person "passen" (die gleiche Valenz aufweisen), werden besser erinnert.
  • Was beinhaltet Stimmungskongruentes Lernen (mood congruent learning, Bower 1981) Affekte beeinflussen, was wir in das Gedächtnis aufnehmen, d.h. Informationen, die zur aktuellen Gefühlslage der Person "passen" (die gleiche Valenz aufweisen), werden besser aufgenommen / gelernt.
  • Was ist Affekt bezogene Zustandsabhängigkeit? (mood state of dependance) ist die Kombination aus mood congruent learning und mood congruent recall Gedächtnisleistungen sind besser, wenn die affektiven Zustände während des Lernens (also während der Informationsaufnahme) mit denen während des Abrufs von Informationen aus dem Gedächtnis übereinstimmen Valenz der Information spielt hier keine Rolle
  • Was sind mood congruent effects? bezeichnet den Mechanismus des besseren Einprägens und Erinnerns von Informationen, die konsistent mit der momentanen Stimmung sind
  • Was sind Dichotomisierung und Generalisierung? Dichotomisierung meint Bildung zwei gegenüberstehender Klassen. Beispiel: In- und Ausländer (führt zum Interklasseneffekt) Generalisierung meint Verallgemeinerung (führt zum Intraklasseneffekt)
  • Worin unterscheiden sich Mitglieder einer Kategorie? In der Prototypikalität
  • Wie beeinflussen kognitive Schemata die Informationsverarbeitung? In dreierlei Hinsicht: 1. Aufnahme neuer Informationen (Enkodierung) 2. Abruf von Informationen aus dem Gedächtnis (retrival) 3. Schlussfolgerungen, wenn Informationen fehlen Schemata helfen, Informationen schnell und ökonomisch zu verarbeiten. Bei der Aufnahme neuer Informatinen bedarf es nur einen kleinen Teils des Schemas, um es zu aktivieren.Bsp. Stichwort Kellner reicht, um Speisekarte, trinken, essen, zahlen) erschließen zu können. Nicht nur Informationsaufnahme, sondern auch Abruf von Informationen und Schlussfolgerungen werden durch Schemata wesentlich erleichtert.
  • Wovon geht das Assoziative Netzwerkmodell von Bower (1981) aus? Das Modell geht davon aus, dass durch Erregung einer Emotion damit verbundene, nahegelegene Assoziationen schneller und stärker erregt werden und damit schneller und zuverlässiger ins Gedächtnis gerufen werden können. Assoziationen und Emotionen sind dann näher beieinander gelegen, wenn sie für das Individuum in enger Beziehung stehen. Beispiel: gute Laune - Assoziation an Urlaub, Efolg  ....deperssive Stimmung - Assoziation an Krankheiten, negative Begebenheiten...
  • Was zeigten Levine & Burguess (1997) dass der Einfluss von Stimmung auf Gedächtnisleistung komplexer ist als das Affektive Netwerkmodell annimmt. VPN in positiver Stimmung erinnern sich generell mehr Aber: VPN in negativer Stummung erinnerten sich an mehr Aspekte, die etwas mit dem Erreichen von Zielen zu tun haben.
  • Affect-tuning-Modell von Clore, Schwarz & Conway (1994) Gefühle geben ein Signal, ob aktuelle Situation annehmbar oder problematisch ist. Hieraus folgen unterschiedliche Verarbeitungsstrategien, abhängig von der Stimmung. positive Stimmung erzeugt lockere, kreative, intuitive, heuristische und schnelle Verarbeitung, die hohe Risikobereitschaft zeigt negative Stimmung erzeugt eher straffe, konservative. systematische, analytische und langsame Verarbeitung, die geringe Risikobereitschaft zeigt.
  • Sicherheit des Wahrnehmungseindrucks Die subjektive Sicherheit hängt von der Reichhaltigkeit der verfügbaren Information ab Reichhaltigkeit des Eindrucks          →          SicherheitAber auch nicht-diagnostische Informationen tragen zur Reichhaltigkeit bei, verbessern aber nicht die Genauigkeit Nicht-diagnostische Information       →        Reichhaltigkeit des Eindrucks     →     Sicherheit
  • Wozu führt Kategoriesierung? Kategorisierung führt  zu einer Verringerung der Variabiltät  innerhalb der Gruppen Intraklasseneffekt ⇒Generalisierung zu einer Vergrößerung der wahrgenommenenen Unterschiede zwischen den Kategorien Interklasseneffekt ⇒ Dichotomisierung
  • Hypothesentheorie: Konsequenzen der Hypothesenstärke Menge der notwendigen Informationen zur Stützung der Hypothese Je stärker eine Hypothese ist, desto geringer ist die Menge der zu ihrer Bestätigung notwendigen unterstüzenden  Reizinformationen Menge der widesrprüchlichen Informationen zur Stützung der Hypothese Je stärker eine Hypothese ist, desto größer muss die Menge widersperchender Reizinformationen sein, damit sie widerlegt werden kann. Wahrscheinlichkeit des Auftretens der Hypothese Je stärker eine Hypothese ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie aktiviert wird.
  • Was ist Persuasion? Einstellungsänderung durch Informationsverarbeitung, meist in Reaktion auf eine Botschaft.
  • Personenwahrnehmung Attribution ist die Suche nach Ursachen des Verhaltens von uns und anderen. Personen sehen wir als Urheber von Handlungen. Dabei machen wir uns einen Reim auf das Verhalten und übertragen unser eigenes Denken und unsere Strukturen auf den Beobachteten - wir unterstützen somit gewisse strukturelle Ähnlichkeiten zwischen uns und ihm. Da ein Urteil des Einzelnen fehlerhaft sein kann, fragen wir andere Personen nach Urteilen. Hieraus glauben wir die Richtigkeit (Verdikalität) unseres Urtels ermitteln zu können. Problematisch insofern als Urteil anderer Personen ebenfalls falsch sein kann. Verdikalität lässt sich nicht demokratisch bestimmen.
  • Soziale Kognition Als soziale Kognition bezeichnet man die Art und Weise, in welcher der Mensch über sich selbst und seine soziale Welt nachdenkt; genauer gesagt die Art und Weise, in der er soziale Informationen auswählt, interpretiert, abspeichert und abruft, um Urteile zu fällen und Entscheidungen zu treffen.
  • Schemata Schemata sind mentale Strukturen, mit denen der Mensch sein Wissen über die soziale Welt in Themenbereiche und Kategorien einordnet. Sie beeinflussen die Informationen, die er wahrnimmt, über die er nachdenkt und die er abspeichert.
  • Heuristik Eine Heuristik ist eine Faustregel, mit deren Hilfe ressourcensparende Urteile getroffen werden können.
  • Summationsmodell der erste Eindruck ergibt sich aus der Summe aller verfügbaren Einzeleindrücke ⇒ es ist besser, alle Eigenschaften anzugeben, um viele Eindrücke zu erzeugen
  • Mittelungsmodell Ein positiver Eindruck kann durch einen negativen zerstört werden (negativity bias), weil der Mittelwert aus allen Eindrücken gebildet wird ⇒Demnach empfiehlt es sich also für eine Person, die einen positiven Eindruck hinterlassen will, ausschließlich ihre besten Eigenschaften aufzulisten. Relativ gute Eigenschaften würden den Mittelwert herabsetzen.
  • negativity bias Der „negativitybias“ bezeichnet den Umstand, dass Beurteiler im allgemeinen negativen Informationen über Andere mehr Gewicht als positiven Informationen beimessen.
  • Rebound-Effekt Der „reboundeffect“ bezeichnet den Umstand, dass Beurteiler, die explizit instruiert wurden, bestimmte Informationen zu ignorieren, diese Informationen besonders gut erinnern.
  • Erklärung für Primacy-Effekte 1. Aufmerksamkeitsverlust Vpn schenken oft der ersten Information mehr Aufmerksamkeit. Wenn es gelingt, die Aufmerksamkeit der Wahrnehmenden bis zum Schluss aufrechtzuerhalten, verschwindet der Primacy-Effekt. 2. Abwertung inkonsistenter Information Oft denken Personen, dass nicht alle Informationen die gleiche Bedeutung und Zuverlässigkeit haben. Nachgeordnete Information wird daher - sofern sie der ersten Information widerspricht, in ihrer Bedeutung herabgesetzt, im Extremfall sogar ignoriert. Gelingt es, die Beurteiler davon zu überzeugen, dass alle Informationen gleichermaßen zuverlässig sind, tritt der Primacy-Effekt nicht mehr auf. 3. Assimilierung Anfängliche Information wird als Anker benutzt. Nachfolgende Information in diesem Lichte interpretiert. .
  • Erklärungen für Recency-Effekte 1. Vergessen Die zuletzt erhaltenen Informationen sind bei den Beurteilern noch besser im Gedächtnis erhalten. Je weiter die erste Information von der zweiten zeitlich entfernt ist, und je kürzer der Zeitraum zwischen zweiter Information und Eindrucksbildung ist, desto stärker sollten Recency-Effekte auftreten. 2. Kontrast Ein Merkmal, das bei isolierter Betrachtung eine mittlere Beurteilung erhält, wird positiver beurteilt, wenn ihm ein negatives vorausging und negativer, wenn ihm ein positives vorausging. Dieser Kontrasteffekt kann die abschließende Beurteilung beeinflussen. 3. Wahrgenommene EntwicklungWenn eine Entwicklung der Person angenommen wird, etwa wenn man Zeugnisnoten von verschiedenen Jahren zur Eindrucksbildung hat, dann erhält die spätere Information die größere Bedeutung.
  • Kontinuummodell Fiske & Neuberg (1990) - Begriffserklärungen Anfangskategorisierung Sofort nach der Wahrnehmung der Person Bestätigende Kategorisierung Ist die verfügbare Information konsistent mit einer bestehenden Kategorie? Rekategorisierung Wenn eine Person kategorisierbar ist, aber nicht in eine bestehende Kategorie passt Integration von Einzelteilen Analyse der einzelnen Merkmale, wenn eine Person schwer kategorisierbar ist
  • Lippmann (1922) über Stereotype Stereotype sind ungerechtfertigt, unflexibel, ethnozentrisch.
  • Was ist die Funktion von Stereotypen? Die primären Funktion von Stereotypen besteht darin, es dem wahrnehmenden Menschen mit seinen beschränkten kognitiven Ressourcen zu ermöglichen, Informationen einfacher undeffizienter zu verarbeiten.
  • Stereotype nach Hamilton & Troiler (1986) Nach Hamilton & Troiler (1986) sind Stereotype Kategorien. Kategorien sind hochgradig adaptiv und flexibel.
  • Konsequenzen von Stereotypen sind Dichotomisierung und Generalisierung.
  • new look in Perception Forschungsrichtung der 1940er Jahre, die den Einfluss von sozialen Faktoren auf die Wahrnehmung von meist physikalischen Reizen untersucht hat.
  • Vier Grundprinzipien der Hypothesentheorie a) Selektion: (Was sehen wir): best. Informationen werden im Wahrnehmungsprozess ausgewählt, einige werden unterdrückt b) Organisation (Einordnung im Kontext) alles was wahrgenommen wird, wird schon geordnet durch den Kontext wahrgenommen c) Akzentuierung (Tendenz, Unterschiede über zu betonen): best. Reize werden viel stärker wahrgenommen, als das sie wirklich vorhanden sind, z.B. die Unterschiede zwischen Kategorien werden größer wahrgenommen d) Fixierung (Wahrnehmung erfahrungsabhängig): die Wahrnehmung wird durch die Wahrnehmung in der Vergangenheit beeinflusst
  • Messung von Einstellung Explizite Einstellung: Direkte Verfahren Implizite Einstellung: Indirekte Verfahren Physiologische Messungen Nonreaktive Verfahren
  • Die drei Komponenten des 3-Komponenten-Modells nach Rosenthal & Hovland (1960) affektive Komponente: beinhaltet Emotionen und Gefühle, die vom Eintellungsgegenstand ausgelöst werden kognitive Komponente: besteht aus Meinungen über das Einstellungsobjekt Verhaltenskomponente: schließt sowohl Handlungen ein, die auf den Einstellungsgegenstand zielen als auch Verhaltenabsichten. Einstellungen wirken wie eine Art Filter, der Affekt, Kognition und Verhalten beeinflusst
  • subliminale Konditionierung Die Konditionierung muss nicht bewusst werden, z.B. wenn der US (z.B. negativ oder positiv bewertete Fotos) nicht wahrnehmbar dargeboten wird
  • mere exposure effect Zajonc (1968) Das Phänomen, dass die Zuneigung für Reize höher wird, je öfter man ihnen begegnet nennt sich mere exposure. Zajonc (1968) führte hierzu ein Experiment durch, bei dem den Vpn mehrere für sie sinnlose Worte aus der türkischen Sprache dargeboten wurden. Es waren insgesamt 12 Worte, von denen manche öfter dargeboten wurden als andere. Die Vpn sollten versuchen, jedes Wort auszusprechen. Anschließend sollten sie einschätzen, ob das Wort eher eine positive oder negative Bedeutung hat. Die Ergebnisse waren erwartungsgemäß abhängig von der Häufigkeit der Darbietung des Wortes. Der mere exposure Effekt tritt auch bei subliminaler Konditionierung auf. Die evolutionäre Erklärung des mere exposure Effekts besagt, dass beispielsweise Nahrung, die in der Vergangenheit eingenommen wurde und dabei wohlbekommen ist, hierdurch wesentlich an Attraktivität gewinnt. Dem Objekt (in diesem Fall der Nahrung) wird ein Sicherheitssignal zugeordnet, wodurch die Attraktivität zunimmt.
  • Messung von Einstellungen: Direkte Befragung Rating-Skalen Allgemein: die Antworten auf mehrere, ähnliche Fragen ist „besser“ als die Antwort auf eine einzige Frage Semantisches Differential (Entwickelt von Osgood (1951), Messung der affektiven Qualität von Objekten, besteht aus mehreren (20 – 30) siebenstufigen bipolaren Eigenschaftswörtern (weich – hart, stark – schwach, etc.) Likert-Skala  (Entwickelt von Likert (1932), auch „Methode der summierten Rankings: Vorgehen: (1) Sammlung von Aussagen (ca. 100) (2) Voruntersuchung (3) Testwert einer Person = Summe der Aussagen (4) Trennschärfeanalyse, d.h. welches Item korreliert mit dem Summenscore der Vpn (über alle Vpn hinweg) (5) Auswahl der Items mit hoher Trennschärfe = Skala
  • Messen von Einstellungen: Indirektes Messverfahren Der Implizite Assoziationstest (IAT) (Greenwald et al. (1998)), PC-gesteuert, Doppelte Kategorisierungsaufgabe