VWL (Fach) / VWL Tutorial (Lektion)
In dieser Lektion befinden sich 25 Karteikarten
Financial Consultant
Diese Lektion wurde von Lothar erstellt.
- Was sind Güter? Dinge, die man benötigt um Bedarfe zu decken. Sie können auch immateriell sein, z.B. Fieden und Freiheit. S.3 Tut.
- Was wird zur Herstellung von Gütern benötigt? Welche gibt es? Produktionsfaktoren: 1. Boden 2. Arbeit 3. Sachkapital (Maschinen, Gebäude usw.)
- Warum muss man wirtschaften? Produktionsfaktoren sind knapp, Bedürfnisse unbegrenzt. Aus dem Wunsch nach Bedürfnissbefriedigung resultiert der Zwang zum witschaftlichen Handeln.
- Was versteht man unter "Nutzen"? Unter Nutzen versteht man das Ausmaß der Bedürfnisbefriedigung, den man durch den Konsum eines Gutes erhält.
- Erläutern Sie das ökonomische Prinzip! Das ökonomische Prinzip oder auch Rationalprinzip besagt, dass man versucht mit den gegebenen Mitteln (Ressourcen) einen möglichst hohen Nutzen zu stiften = Maximalprinzip bzw. ... gegebenen Nutzen mit möglichst geringen Ressourcen zu stiften = Minimalprinzip.
- Nenne die 4 Einzelakteure der Wirtschaft! 1. Private Haushalte (stellen Arbeitskraft zur Verfügung, erzielen hieraus Einkommen und konsumieren). 2. Unternehmen (produzieren u. veräußern Güter). 3. Staat bzw. öffentliche Haushalte (mit besonderen Hoheitsrechten ausgestattet). 4. Ausland (keine weitere Unterscheidung)
- Mit Hilfe welcher Methode versucht man Hypothesen empirisch nachzuprüfen? Falsfizierung "Ceteris paribus Methode" - "unter sonst gleichen Bedingungen" ... untersucht, wie sich die Änderung einer Größe (Ursache) auf eine andere Größe (Wirkung) auswirkt, wenn alle übrigen Einflussfaktoren konstant bleiben.
- Was kennzeichnet ein Witschaftssystem und welche Reinformen davon gibt es? Die Organisation des Wirtschaftssystems: 1. die Zentralverwaltungswirtschaft: Es wird vom Staat ein zentraler Wirtschaftsplan erstellt. Das Eigentum der Produktionsfaktoren liegt beim Staat. 2. die Marktwirtschaft: Die wirtschaftlichen Einheiten stellen selbständig Pläne für ihre Bereiche auf. Die Abstimmung erfolgt durch Wettbewerb auf Märkten, für die der Staat den Ordnungsrahmen schafft.
- Wie unterscheiden sich Mikroökonomik und Makroökonomik? Die Analyse einzelwirtschaftlicher Vorgänge ist Gegenstand der sogenannten Mikroökonomik. Gesamtwirtschaftliche Analysen sind Gegenstand der Makroökonimik.
- Def. Markt Markt versteht man als ökonomischen Ort des Zusammentreffens von Angebot und Nachfrage.
- Def. Marktgleichgewicht Marktgleichgewicht besteht, wenn die nachgefragte Menge genau der angebotenen Menge entspricht (auch Markträumung genannt).
- Wann besteht ein Angebots- und wann ein Nachfrageüberhang? Liegt der Marktpreis über dem Gleichgewichtspreis, kommt es zu einem Angebotsüberhang. Liegt der Marktpreis unter dem Gleichgewichtspreis, entsteht ein Nachfrageüberhang.
- Von welchen 6 Determinanten (Einflussfaktoren) kann die Nachfrage nach einem Gut abhängen? 1. der Preis des Gutes (P1) 2. der Preis anderer verwandter Güter (P2, P3, ... Pn) 3. das Einkommen (Y) 4. die erwarteten zukünftigen Preise (P1hoch Z) 5. die Präferenzen (U) 6. die Bevölkerung (B)
- Nachfragekurve; a) Wie nennt sich der Preis, bei dem die Nachfrage gerade null wird? b) Wie bezeichnet man die Menge, die bei einem Preis von null nachgefragt wird? a) Prohibitivpreis b) Sättigungsmenge
- Def. Preiselastizität der Nachfrage. Sie gibt an, wie groß die prozentuale Mengenänderung bei einer einprozentigen Preisänderung ist.
- a) Def. elastische Nachfrage b) Def. unelastische Nachfrage c) vollkommen elastische Nachfrage d) vollkommen unelastische Nachfrage a) Elastische Nachfrage liegt vor, wenn bei einer Preisänderung von 1% die dadurch bewirkte Mengenänderung mehr als 1% beträgt. b) Unelastische Nachfrage liegt vor, wenn bei einer Preisänderung von 1% die dadurch bewirkte Mengenänderung kleiner als 1% ist. c) Vollkommen elastische Nachfrage liegt vor, wenn eine Preisänderung von 1% eine unendlich große Mengenänderung bewirkt. d) Vollkommen unelastische Nachfrage liegt vor, wenn Preisänderung keine Mengenänderung bewirkt.
-
- Def. Snobeffekt Der Snobeffekt bezeichnet eine anormale Nachfragekurve bei der höhere Preise die Nachfrage ansteigen läßt.
- Welche 3 Fälle sind zu unterscheiden, bezüglich der Wirkung von Preisänderungen von Gut 2 auf Gut1? Wie nennt man diese noch? Bitte definieren! Kreuzpreiselastizität: 1. Substitutionsgut - kann dem Käufer einen ähnlichen Nutzen Stiften wie Gut 1. 2. Komplementär Gut - sind beim Verbrauch gekoppelt (z.B. Ski und Skibindung). 3. Unverbundene Güter - alle anderen Güter.
- Einkommenselastizität der Güternachfrage Im Normalfall fragt der Haushalt von einem bestimmten Gut eine größere Gütermenge nach, wenn das Einkommen steigt. Wie nennt man Güter bei denen das so ist bzw. wo das nicht so ist? 1. Superiore Güter Nachfrageändrung >0 bei einprozentiger Einkommensänderung 2. Inferiore Güter Nachfrageändrung < 0 bei einprozentiger Einkommensänderung 3. einkommensunabhängige Güter Nachfrageändrung =0 bei einprozentiger Einkommensänderung
- Wann erfolgt eine Bewegung entlang der gegebenen nachfragekurve nach rechts unten? Bei Preissenkung für das Gut 1
- Wann erfolgt eine Verschiebung der Nachfragekurve nach außen? (mehr Menge) 7 1. bei einem Preisanstieg des Substitutionsguts 2. bei einem Preisrückgang des Komplementärguts 3. bei einem Einkommensanstieg im Falle eines superioren Gutes 4. bei einem Einkommensrückgang im Falle eines inferioren Gutes 5. bei einem erwarteten Preisanstieg in der Zukunft 6. bei einer Präferenzverschiebung zugunsten dieses Gutes 7. bei einem Bevölkerungswachstum
- Wann erfolgt eine Verschiebung der Nachfragekurve nach innen? 7 1. bei einem Preisrückgang des Substitutionsguts 2. bei einem Preisanstieg des Komplementärguts 3. bei einem Einkommensrückgang im Falle eines superioren Gutes 4. bei einem Einkommensanstieg im Falle eines inferioren Gutes 5. bei einem erwarteten Preisrückgang in der Zukunft 6. bei einer Präferenzverschiebung zulasten dieses Gutes 7. bei einem Bevölkerungsrückgang
- Welches sind die 6 Haupteinflussgrößen auf das Güterangebot? 1. der Preis des Gutes P1 2. die Preise der Produktionsfaktoren (w1...wn) 3. der Preis anderer verwandter Güter (P2...Pn) 4. die erwarteten zukünftigen Preise (P hoch Z) 5. die Zahl der Anbieter (N) 6. die Technologie (T)
- Wessen Verlauf stellt die Angebotskurve eines Unternehmen dar? Die Angebotskurve eines Unternehmens stellt den Verlauf der Grenzkosten dieses Unternehmens dar. Grenzkosten sind die entstehenden zusätzlichen Kosten für die Produktionsausdehnung um die nächste Einheit.
- Def. Preiselastizität des Angebots Die Preiselastizität des Angebots gibt an, um wie viel Prozent die Angebotsmenge sich ändert, wenn der Preis um einen Prozentpunkt steigt.
