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Pädagogische Psychologie (Fach) / M9 03430 - Lernen und Lehren im Erwachsenenalter Kapitel 4 (Lektion)

Lehren für Erwachsene

Diese Lektion wurde von juedit18 erstellt.

Lektion lernen

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  • 01. Welche Institutionen unterscheidet Harney in der Gesellschaft? - Institutionen öffentlicher Sphäre: die Einwirkung gesellschaftlicher Normen und Werte ist unmittelbar über öffentliche Kontrolle gegeben - Institutionen privater Sphäre gesellschaftliche Normen und Werte wirken nur mittelbar als Rahmenbedingungen
  • 02. Welchen Lehrprinzipien wird aktuell die größte Aufmerksamkeit zu teil? - Teilnehmerorientierung - Bedarfsorientierung - Handlungsorientierung
  • 03. Was ist Teilnehmerorientierung? d.h., dass die Konzeption und Planung einer Bildungsmaßnahme von Beginn an auf die Bedürfnisse der konkreten Person ausgelegt sein soll, die letztlich Adressaten der Maßnahme sind --> dies setzt Kenntnis über die Zielgruppe voraus, die entweder direkt, in Interaktion oder durch Fremderfahrung gewonnen werden kann
  • 04. Was versteht Tietgens unter Teilnehmerorientierung? ein Antizipationsprozess, der während der Planungsphase möglichst umfassende Daten der Lernenden vorwegnehmen soll, ukm auf sie angepasste didaktische Entscheidungen zu treffen --> Adressatenorientierung
  • 05. Was ist Bedarfsorientierung? bezieht sich auf gebündelte Nachfragen nach Lerninhalten nach Jechle, Kolb und Winter: " Bedarf an Weiterbildung ergibt sich aus technischen und gesellschaftlich-politischen Entwicklungen (..) Mit dem Begriff Bedarf wird die Einsicht in die Notwendigkeit bezeichnet, ein aus diesen Entwicklungen sich ergebendes Defizit zu beseitigen."
  • 06. Welche Erhebungsform von Bedarf Meier vor? Befragungsform "critical-incident-technik" zielt darauf ab, die kritischen Erfolgsfaktoren in den alltäglichen Situationen zu ermitteln
  • 07. Was beschriebt das Prinzip Handlungsorientierung? ein Ziel von Erwachsenenbildung und Weiterbildung, und zwar im Sinne eines Ziels pädagogischen Denkens und Handelns einer Aufforderung an erziehungswissenschaftliche Diskurse und Theoriebildungen eines Gestaltungsprinzips für Lehr-Lern-Arrangements
  • 08. Welche Qualifikationsanforderungen an Weiterbildungspersonal wurden durch die Delphi-Technik ermittelt? - Persönlichkeit Lernbereitschaft Beratungskompetenz Flexibilität - Interaktion Konfliktfähigkeit Moderationskompetenz Sozialkompetenz Kooperationsfähigkeit - Organisation Kundenorientierung Qualitätsmanagement konzeptionelle Fähigkeiten - Lehr-Lern-Situation Teilnehmerorientierung Zielorientierung didaktische Kompetenz Methodenkompetenz
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  • 09. Welche sind die wichtigsten erwachsenenadäquaten Instruktionsansätze? - Apprenticship-Modelle - Theorie kognitiver Flexibilität
  • 10. Was sind Apprenticship-Modelle? fassen Lernprozesse als Hineinwachsen in eine community of practice auf, in der sich Experten und Anfänger begegnen und in der Anfänger durch ein immer weiter steigendes Maß der Beteiligung an Arbeitsprozessen zu immer vollwertigeren Mitgliedern der Gemeinschaft werden
  • 11. Welche Prozesse sind beim cognitive apprenticeship von Bedeutung? modelling coaching scaffolding Artikulation Reflexion Exploration
  • 12. Was besagt die Instruktionstheorie kognitiver Flexibilität? dass komplexes Wissen, das beim fortgeschrittenen, z.B. beruflichen Lernen erworben und später flexibel in neuen Kontexten angewandt werden soll, am besten in fallbasierten Lernumgebungen erworben wird, in denen multiple Perspektiven auf relevante Probleme ermöglicht bzw. gar erzwungen werden
  • 13. Welche Merkmale haben Lernumgebungen in der Theorie kognitiver Flexibilität? Verwendung multipler Wissensrepräsentationen Verknüpfungen von abstrakten Begriffen mit Fällen, um knowledge in use zu demonstrieren Aufzeigen konzeptueller Verbindungen, um die Vernetzung komplexen Wissen zu verdeutlichen frühzeitige Einführung komplexen Begriffs- und Domänenwissens Fördern aktiven Lernens
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