Sozialpsychologie (Fach) / Aida Karteikarten (Lektion)
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M4 Sozialpsychologie Aida
Diese Lektion wurde von Simon_B erstellt.
- Gruppenübergreifende Solidarität lässt sich nach Reicher et al. (2006) durch Konsensbildung über drei Aspekte der sozialen Identitätskonstruktion mobilisieren: Instrumentelle Interessen, Normen und Werte, Definition der Gruppengrenzen
- Ajzen und Fishbein (1977): die Maße für Einstellungen und Verhalten müssen im Hinblick auf vier Elemente entsprechen, um eine zuverlässige Verhaltensvorhersage zu gewährleisten („TACT“ bzw. Korrespondenzprinzip): • Target = Zielelement: Auf welches Objekt bzw. Ziel ist das Verhalten gerichtet? • Action = Handlungselement: Welches Verhalten soll untersucht werden? • Context = Kontextelement: In welchem Kontext wird das Verhalten ausgeführt? • Time = Zeitelement: Zu welchem Zeitpunkt soll das Verhalten ausgeführt werden?
- Anhand welche Aspekte lassen sich die sozialen Normen der Gruppenmitglieder charakterisieren? - geteilte Erwartungen der Gruppenmitglieder - Verhalten der Gruppenmitgl. in bestimmten sozialen Situationen verhalten - Befolgen von Erwartungen - Normen variieren
- Auf was für zwei Merkmalsdimensionen lässt sich prosoziale Persönlichkeit charakterisieren? 1. Empathische Veranlagung 2. Dispositionelle Hilfsbereitschaft: die Wahrnehmung des eigenen Kompetenz
- Auf was wird Konformität zurückgeführt? 1. Informationalter Einfluss (Akzeptanz der Meinung der Majorität) 2. Normativer Einfluss (Erfüllung von Erwartung und Vermeidung von Sanktion)
- Auf wen geht die Empathie-Altruismus-Hypothese zurück? Daniel Batson
- Bei Trennung betrachtet man sich selbst als: Personen, die retrospektiv zu ihrer Trennung befragt wurden, sahen sich selbst mehrheitlich in der aktiven Rolle. Sie gaben also an, die Trennung im Vergleich zu ihrem Partner gewollt zu haben. Zudem nahmen sich jeweils beide Ex-Partner eher in der Rolle des Opfers wahr.
- Bei welchen Punkten weichen die Entscheidungsverhalten von Menschen von einem komplett rationalen Entscheidungsverhalten ab? 1. Wahrscheinlichkeitsrechnung 2. Referenzpunkt: Gewinn und Verlust und damit einhergehende Gefühle sind nicht linear miteinander verknüpft 3. Rahmung der Entscheidung
- Bernd Simon und Bert Klandermans haben vorgeschlagen, dass der Politisierung sozial geteilter Identität drei Prozesse vorausgehen: Wahrnehmung sozial geteilter Missstände Ursachenzuschreibung auf einen Gegner Triangulation der weiteren Gesellschaft: Die Gruppe weitet die Konfrontation mit dem Gegner in einen umfassenderen Machtkampf aus, der die Gesellschaft insgesamt dazu zwingt, Partei zu ergreifen.
- Der soziale Identitätsansatz, was erklärt der und warum wikt die Selbstdefinition im Sinne sozialer Identität auf die Motivation zur Teilnahme aus? Der soziale Identitätsansatz: Wie wird Sozialverhalten durch die Zugehörigkeit zu sozialen Gruppen (und deren Beziehungen zueinander) beeinflusst. „Ich“ oder „Wir“? Beeinflussung von Kalkulationsprozessen: Sich für die Gruppe einsetzen, obwohl die Kosten höher sind als das Nutzen. Internalisierung von Gruppenzielen: Gruppenspezifische Normen, Werte und Ziele
- Die Befunde von Walker und Mann (1987) belegen: Differenzielle Effekte von egoistischer relativer und fraternaler relativer Deprivation auf individuelle und kollektive Verhaltensweisen.
- Durch was erwirbt man aggressives Verhalten? 1. Operante Konditionierung 2. Modellernen
- Durch was für zwei prinzipell unabhängige Motivationssysteme geht das Prosoziale Verhalten einher? ein hedonistisch-egoistisches- und ein empathisch-altruistisches System Hedonistisch= Lust, Vergnügen Altruistisch= Uneigennützig
- Durch was wird nach Janis das Gruppendenken gefördert? • Extrem hohe Gruppenkohäsion (Zusammehalt). • Abschottung der Gruppe von externen Informationsquellen. Klausur Frage • Mangel an verbindlichen Prozeduren oder Normen, die eine systematische Berücksichtigung relevanter Fakten fördern. • Direktive Führung, die den Druck zur Konformität erhöht. (Mitglieder, die eine andere Meinung vertreten, passen sich aus Angst vor Sanktionierung der vorherrschenden Meinung an.) • Hoher Stress (z.B. Zeitdruck, äußere Bedrohung).
- Durch welches dieser Elemente unterscheiden sich die Theorie des überlegten Handelns und die Theorie des geplanten Handelns? Verhaltenskontrolle
- Erwartungs-Wert-Theorie Es lassen sich drei unterschiedliche Motive sozialer Bewegungsbeteiligung unterscheiden, von denen sich jedes auf unterschiedliche Typen erwarteter Kosten und Nutzen bezieht: 1) Das kollektive Motiv 2) Das soziale bzw. normative Motiv: Dieses Motiv bezieht sich auf die erwarteten Reaktionen signifikanter Anderer auf die eigene Teilnahme an kollektiven Aktionen (z.B. Anerkennung von oder Ablehnung durch Freunde oder die Familie) 3) Das Belohnungmotiv
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- Experiment von Petty, Cacioppo & Goldmann (1981) welche Aussage zu den Ergebnissen ist richtig? A bei hoher persönliche Relevanz zählt die Qualität der Argumente. Der Einfluss eines Experten Status ist gering B bei niedriger persönlicher Relevanz z Antwort A
- Welchen Funktionen dienen Soziale Normen? Soziale Norm bezieht sich auf das Verhalten der Mitglieder innerhalb der Gruppe • Gruppenlokomotion. Übereinstimmung der Gruppenmitglieder auf die Gruppenziele • Aufrechterhaltung der Gruppe • Interpretation der sozialen Wirklichkeit • Definition der Beziehungen zur sozialen Umwelt = Abgrenzung von anderen Gruppen
- Helfen mit dem Ziel, nutzen für die Eigengruppe zu erlangen. In der jüngeren Forschungsliteratur werden u.a. die folgenden sozialen oder kollektiven Funktionen unterstrichen: * Aufrechterhaltung von Macht- und Statusdifferenzen: kann die Unterstützung einer statusniedrigen Gruppe dem eigenen Machterhalt dienen. Autonomieorientierte Unterstützung dient dazu, der anderen Gruppe langfristig eine selbständige Lösung ihrer Probleme zu ermöglichen (z.B. durch Hilfe-zur-Selbsthilfe-Angebote). * Aufrechterhaltung positiver sozialer Identität
- Investitionsmodell zur Stabilität von Beziehungen: Nenne mir die drei Faktoren, zur inneren Festhaltung an eine Beziehung (Commitment) 1. Zufriedenheit 2. Alternative 3. Investition
- Levine, Prosser und Evand: identity and emecency intervention. Was war die Untersuchungsmethode? a) Nichtexperimentelle Feldstudie/untersuchung? b) Korrelationsstatistisches Design c) Experiment d) Quasi-Experiment e) Quasiexp. Beobachtung Richtige Antwort c (Experiment)
- Likert-Skala? Explizit
- Mit welchem Experiment wurde die Empathie-Altruismus-Hypothese nachgewiesen? Elaine-Experiment
- Nach Klandermans muss ein potentieller Bewegungsteilnehmer bis zur Teilnahme an Aktionen einer sozialen Bewegung die folgenden vier Stufen überwinden: Er muss: (In Reihenfolge) Teil des Mobilisierungspotentials* der sozialen Bewegung werden, Ziel werden von Mobilisierungsversuchen*, Teilnahmemotivation* entwickeln und schließlich Teilnahmebarrieren* überwinden.
- negative soziale Identität - Soziale Mobilität? Durchlässige Gruppengrenzen, niedriige Identifikation -,-
- negative soziale Identität: Sozialer Kreativität? Undurchlässige Gruppengrenzen, hohe Identifikation, illegitime und stabile Statusbeziehung +,+,-,+
- Negative soziale Idendität= Sozialer Wettbewerbskonflikt? Undurchlässige Gruppengrenzen, hohe Identifikation, illegitime und instabile Statusbeziehung +,+,-,-
- Nenne mir die drei Funktionen, die soziale Unterstützung ausmachen: 1. Emotionale Unterstüzung 2. Unterstützung bei Bewertung und Entscheidungsfindung 3. Instrumentelle Unterstützung (Finanziell/ Materiell)
- Nenne mir die drei Komponenten des Collective Action Frames: 1. Ungerechtigkeitskomponente= Persönlicher Not 2. Identitätskomponente= Wir und die 3. Handlungskomponente= sozialer Wandel ist möglich
- Nenne mir die drei zentralen Heuristiken, die Menschen anwenden, wenn sie sich entscheiden: Verfügbarkeitsh.: Schätzung der nicht Deutschen Repräsentativitätsh.: Wahrscheinlichkeitsaussage Anker und Anpassungsh.: Abschätzung der Quantität
- Nenne mir die Entscheidungslevel vom Anspruch-Anpassungs-Theorie: Entscheidungsverhalten und Aufwand hängen von Anspruchslevel ab= Auto oder Orange kaufen 1. Anspruchslevel 2. Zufriedenstellung 3. Anpassung an die Situation
- nenne mir die Faktoren die die Argumente der Majorität verstärken: • Majoritätsargumente sind zahlreicher • Majoritätsargumente werden häufiger diskutiert • Majoritätsargumente werden von mehr unabhängigen Quellen vertreten • Majoritätsargumente werden überzeugender präsentiert
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- Nenne mir die Faktoren, die das Auftreten von interpersonaler Attraktivität fördern: 1. Merkmale des Kontext: Häufigkeit des Kontakts 2. Merkmale der Zielperson: Positive Bewertung der Charakteristika 3. Merkmale der Beziehung zw. Beobachter und Zielperson 4. Merkmale des Beobachters
- Nenne mir die fünf ineinandergreifenden Mechanismen, die die Effekte von Gewaltdarstellungen in Medien auf das Verhalten vermitteln: Modelllernen Verfügbarkeit: Konsum von Gewaltdarstellungen verstärkt die Verfügbarkeit aggressiver Gedanken und Gefühle. Soziale Normen: Die Beobachtung, dass andere nicht bestraft werden Abstumpfung Feindseliger Attributionsstil
- Nenne mir die fünf Phasen der Gruppenmitgliedschaft nach Moreland und Levine: 1. Erkundung 2. Sozialisation 3.Aufrechterhaltung 4.Resozialisierung 5. Erinnerung
- Nenne mir die Individuellen Funktionen: * Ausdruck zentraler humanitärer Werte, • Erwerb von Wissen, • persönliches Wachstum und Selbstwertsteigerung, • Soziale Integration, • Steigerung der Berufschancen und • Ablenkung von eigenen Problemen
- Nenne mir die mentalen Repräsentationsschemate von Beziehungen: 1. Selbst-Schemata 2.Partner-Schemata 3. Skript
- Nenne mir die optimale Kontaktsequenz auf der Grundlage der Theorie des Intergruppenkontakts von Pettigrew: 1. Dekategorisierung 2. Wechselseitige Differenzierung 3. Rekategorisierung
- Nenne mir die Primären Liebesstile: Eros, Ludus, Storge
- Nenne mir die Punkte, die für die Stärke einer Identifikation einer Person mit einer Eigengruppe relefant sind: 1. Soziale Mobilität= Gruppenmitgliedschaft verbergen (Durchlässige Grundgrenze/ Niedrige Identifikation) 2. Soziale Kreativität= (Undurchlässige Grundgrenze/ Hohe Identifikation, Illegitime und stabile Statusbeziehung) 3. Sozialer Wettbewerb= (Illegitime und instabile Statusbeziehung)
- Nenne mir die Schritte der sozialen Informationsverarbeitung: 1. Initiale (anfängliche) Wahrnehmung 2. Enkodierung und Kategoriesierung 3. Urteilen, Entscheiden
- Nenne mir die sekundären Liebesstile: agape, mania, pragma
- Nenne mir die vier Affect Infusion Modell (AIM) Strategien, die Menschen in sozialen Situationen anwenden und die unterschiedlich stark durch Stimmungen beeinflussbar sind: 1. Der direkte Abruf eines bereits existierenden Verhalten 2. Motivierte Verarbeitung für ein bereits gesetztes Ziel 3. Anwendung einer Heuristik 4. Substantielle (untermauerte) generative Verarbeitung um Verhalten zu planen
- Nenne mir die vier distinkten Stereotype die aufgrund hoher und niedriger Ausprägung auf den Merkmalsdimensionen Wärme und Kompetenz basieren: 1. Paternalistische Sterepotype: Wärme Hoch, Kompetenz Niedrig (Behinderte) 2. Bewundernde St.: Wärme und Kompetenz hoch 3. Verächtliche St.: Wärme niedrig Kompetenz niedrig 4.Neidvolle St.: Wärme Niedrig, Kompetenz Hoch (Juden)
- Nenne mir die vier Punkte des Konstruktion eines konsistenten Selbstbildes: 1. Eingeschränkte Zugänglichkeit 2. Selektives Erinnern 3. Wegattributieren (Akteur-Beobachter-Divergenz) 4. Konzentration auf Schlüsseleigenschaften
- Nenne mir die zwei Arten kausaler Schemata nach Kelly: 1. Ergänzungsschemata= Ergänzung unvollständige Inform. 2. Schemate der multipeln hinreichenden Ursachen
- Nenne mir die zwei Kommunikationsmuster bei gestörten Beziehungen: 1. Reziprozität= tit-for-tat-Prinzip 2. Mitteilungsbedürfnis/ Rückzugs Interaktionsmuster
- Nenne mir die zwei Unterstüzungsformen die nach Nadler und Halabi zu einem Modell des Intergruppalen Helfens, die Aufrechterhaltung von Macht und Statusdifferenzen fördern: 1. Autonomieorientiere Unterstützung: Ermöglicht andere Gruppen langfristig eine selbstständige Lösung ihrer Probleme zu finden 2. Abhängigkeitsorientiere Unterstüzung: Aufrechterhaltung der Statusdifferenzen Fremdgruppen löst das Problem
- Offene Diskriminierung gegen Fremdgruppenmitglieder im Hilfeverhalten ist dann besonders wahrscheinlich, wenn • das individuelle Verhalten nicht als Diskriminierung interpretiert werden kann, oder • die Situation mehrdeutig genug ist, um das Verhalten durch alternative Erklärungen zu rechtfertigen
- Omoto und Snyder entwickelten einen Fragebogen, um die Funktionen ehrenamtlichen Engagements zu messen. Welche der folgenden Funktionen (bzw. zugrunde liegende Motive) werden bei Omoto und Snyder NICHT erhoben? A) Ausdruck von Werten B) Ausdruck de Richtige Lösung war: B (nicht erhoben wurden Persönlichkeitsfaktoren)
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