Pädagogische Psychologie (Fach) / Lernkontrollfragen (Lektion)
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- V1: a. definieren Sie dich pädagogische Psychologie b. mit was beschäftigt sich die pädagogische Psychologie c. und was ist dabei zentral? a. Theoretische Wissenschaft, die sich mit dem Erleben und Verhalten von Menschen befasst, die in pädagogischen Situationen handeln oder durch pädagogische Maßnahmen behandelt werden. b. Pädagogische Psychologen beschäftigen sich mit den Grundlagen und Möglichkeiten erfolgrechen lernens und lehrens im weitesten Sinne c. Zentral ist die Erforschung des menschlichen Lernens unter der Bedingung des Lehrens und wie das lernen verbessert werden kann
- V1 Nennen die drei praktische Aufgaben der pädagogischen Psychologie und geben Sie jeweils ein Beispiel an 1. Diagnose: bei der Auswahl der geeigneten Schullaufbahn 2. Beratung: bei Schulproblemen oder in der Weiterbildung 3. Evaluation: von Trainingsmaßnahmen in Unternehmen
- V1 Nennen Sie die drei Forschungsschwerpunkte der Pädagogischen Psychologie und Beschreiben Sie diese kurz 1. Bildungsmonitoring: Hier findet die Beschreibung des Bildungsstands und die Identifikationvon Einflussfaktoren auf diesen statt 2. Unterrichtsforschung: Hier findet die Beschreibung von Lehr-Lern-Prozessen statt, sowie dieErklärung von Lernergebnissen durch Unterrichtsfaktoren und die Vorhersage möglicherVerbesserungen des Unterrichts 3. Sprachförderung im Elementar- und Grundschulbereich: Beschreibung der Ausgangslage vonSprachkompetenz sowie Erklärung von Zusammenhängen zwischen Risikofaktoren undSprachkompetenz, Vorhersage von Effekten früher Sprachförderung auf weitereBildungsprozesse
- V1 Nenne und definieren Sie die Systemebenen der Pädagogischen Psychologie und geben Sie jeweils ein Beispiel. (Folie 37) 1. Indivdual-/ Mikroebene: Ist die Psychologie des Lernenden und setzt sich zusammen aus denWechselwirkungen zwischen Prozessen und Ergebnissen und Prozessen und Voraussetzungen.Am Beispiel einer Klausurvorbereitung:Prozesse= Das Lernen/ Vorbereiten aus die KlausurVoraussetzung= Vorwissen, LernbereitschaftErgebnisse= Note der Klausur 2. Mesoebene: Beinhaltet die Vermittlungsprozesse wie zum Beispiel Vorlesungen an derHochschule, Youtube Lernvideos, Lerngruppen oder Bücher 3. Makroebene: Sind die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen die institutionelle (formale) z.B.Hochschule, Kindergarten, Schule, Universität, Fachhochschulen und nicht-institutionelle(nicht formale) Museen, Labors oder das Internet
- V1 Gehen Sie kurz (2 Stichpunkte) auf die Komplexität von Lehr-Lern-Prozessen ein 1. Lehr-Lern-Situationen sind Unvorhersehbar 2. Lehr-Lern-Variablen sind vernetzt
- V1 Was bedeutet Konstruktion durch Instruktion und welche Rolle nimmt der Lernende und der Lehrende hierbei an? --> Konstruktion durch Instruktion als Verhältnis zwischen Instruktion und Konstruktion --> Lernende: Konstruktionsprozesse --> Lehrende: Konstruktionsprozesse fördernde Instruktion (zum Denken anregen, Wissen anwenden lassen)
- V2 Was versteht man unter dem Konzept der klassischen Konditionierung? Nennen Sie die dazugehörigen Prinzipien für das Lernen von Reiz-Reaktion Verbindungen 1. ist eine Form des assoziativen Lernens. Es wird ein Neutraler Reiz mit einembedeutungsvollen, unkonditionierten Reiz dargeboten und wiederholt, dadurch wird derNeutrale Reiz konditioniert und kann auch ohne den unkonditionierten Reiz die nunkonditionierte Reaktion hervorrufen2. Prinzip der Kontiguität (Raum-zeitliche Nähe von NS+UCS) 3. Prinzip der Kontingenz (ungefähre Vorhersagekraft – NS und UCS treten gemeinsam auf,i.S.v. wenn dann und nur-dann-Beziehung
- V2 Beim Klingeln der Glocke in der Schule dürfen bei Lehrer Willi nur die Kinder Nachhause, die während des Unterrichts brav waren.“ Benennen Sie an diesem Beispiel um welche Art von Verstärkerplan es sich handelt und begründen Sie Ihre Entscheidung Es handelt sich hierbei um eine intermittierende Verstärkung mit festem Zeitintervall Begründung: die Verstärkung des gewünschten Verhaltens erfolgt nicht immer, sondern nachdem Ablauf eines zeitlichen Intervalls. Die Unterrichtsstunde (feste Zeit) muss vergehen bisdas gewünschte Verhalten (das nicht stören während des Unterrichts) verstärkt wird
- V2 Eine Lehrerin versucht ihre Klasse mittels operanter Konditionierung ihre Klasse während des Unterrichts ruhig zu stellen. Nennen Sie Beispiele für Positive und Negative Verstärkung. Positive Verstärkung: Die Klasse erhält Lob, wenn sie sich ruhig verhältNegative Verstärkung: Die Klasse kriegt keine Hausaufgaben, wenn sie sich ruhig verhält
- V2 Nennen Sie 2 Wissensarten nach De Jong und Ferguson-Hessler (1996) und beschreiben Sie diese kurz. Konzeptuelles Wissen: ist statistisches Wissen über Fakten, Begriffe und PrinzipienProzedurales Wissen: ist Wissen über Handlungen, die zum gewünschten Erfolg fuhren
- V2 Erklären Sie die verschiedenen Komponenten des SOI-Modells nach Mayer (1996) S (Selecting) – Die Aufmerksamkeit wird auf relevante Informationen gerichtet und wichtigeswird von unwichtigem unterschieden. „selektives encodieren“ findet statt O (Organizing) – wesentliche Informationsanteile werden in eine zusammenhängende Strukturgebracht. „selektives kombinieren“ findet statt I (Integrating) – neue Informationen werden mit bereits vorhandenen Informationen(Vorwissen) in Beziehung gesetzt. „selektives kombinieren“ findet statt Das neue Wissenwird während der Integration mit dem Vorwissen verknüpft
- V2 Beschreiben Sie ein Experiment, welches die Rolle des Vorwissens erforscht und nennen Sie die Erkenntnis, die dadurch gewonnen wurde. Aufgabe: Vpn sollten Bewegungsmuster von Fischen durch Beobachtung lernen2 Gruppen: G1 – ohne Vorwissen über Fische, G2 – mit Vorwissen über Fische Ergebnis: G2 blickten öfter und länger auf wichtige Aspekte für die LernaufgabeErkenntnis: Vorwissen steuert bereits die Auswahl von lernrelevanten Informationen
- V3 Benennen Sie die Eigenschaften eines Flow-Erlebnisses und Beschreiben sie welche Rolle das Interesse des Lernenden bei Flow Erlebnissen spielt. wenn jemand ganz und gar in seiner Aufgabe aufgeht und darüber hinaus alles anderevergisst, kann ein Flow Erlebnis entstehen verzerrte Zeitwahrnehmung (Stunden vergehen wie Minuten) Handlungsablauf wird als glatt und fließend erlebt optimale Passung von Anforderung und Fähigkeit Untersuchungen konnten über mehrere Schularten, Jahrgangsstufen und Schulfächer hinwegeine Korrelation zwischen Interesse und Leistung nachweisen
- V3 Wie unterscheiden sich extrinsische und intrinsische Motivation voneinander? (Nennen Sie jeweils 2 Kriterien) 1. Intrinsische Motivationdass die Tätigkeit als solche dem Lernenden Freude bereitet und die Handlungdeswegen einen hinreichenden Tätigkeitsanreiz darstellt dass die Person sich mit einer zu bewältigenden Aufgabe persönlich identifiziert wenn sich der Lernende mit seinen Lernanstrengungen weitreichende Ziele verfolgt 2. Extrinsiche Motivationdass die Lernhandlung eine instrumentelle Funktion hat. d.h. maßgeblich für dieMotivation ist der erwartete Nutzen des angestrebten Ergebnisses für ein in derZukunft liegendes Ereignis (z.B. nach Abschluss des Studiums den gewünschten Berufzu ergreifen) dass der Lernende aufgrund von äußerem Druck handelt (Belohnung, Bestrafung)
- V3 Nennen sie die zentralen Komponenten von Emotionen und verdeutlichen Sie diese am Beispiel der Prüfungsangst 5 Stück Motivationale Komponente: Handlungstendenzen (der Wunsch, die Prüfung zu vermeiden oder votzeitig zu verlassen) Affektive Komponente: subjektiv erlebter Gefühlszustand (Aufgeregtheit, unlustvolle Anspannung) Kognitive Komponente: emotionsspezifische Gednaken (Sorgen um die möglichen negativen Folgen der Leistungsbwertung) Expressive Komponente: Körperausdruck (sorgenvoller Gesichtsausdruck) Physiologische Komponente: pysiologische Prozesse (Schwitzen, Herzrasen)
- V3 Welche Erkenntnisse zum Zusammenhang von Lernen und Emotionen gibt es in der Stimmungs- und Gedächtnisforschung? Nennen Sie jeweils 2. 1. Stimmungsforschunga. negative Stimmung wird stärker mit analytischem, detail orientiertem Denken in Verbidnung gebrachtb. positive Stimmung begünstigt divergentes, flexibleres und kreativeres Denken 2. Gedächtnisforschunga. mit emotionalen Stimuli wird besonders gut gelerntb. emotionaler Gehalt des Lernstoffes, die emotionale Berührung von Informationen
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- V3 Definieren Sie das Selbstregulierte Lernen und nennen Sie dabei die zentralen Merkmale Selbstreguliertes Lernen ist eine Form des Erwerbs von Wissen und Kompetenzen, bei der dieLernenden:a. sich selbstständig und eigenmotiviert Ziele setzenb. sich eigenständige Strategien auwählen, welhe zur Erreichung der Ziele führenc. Erfolge bezüglich der Reduzierung der Ist-Soll-Differenz bewertend. Ziele und Aktivitäten zur Erreichung des Soll-Zustandes prozessbegleitend modifizieren und optimieren
- V3 Nennen sie die Phasen des Selbstregulierten Lernens und gehen sie auf eine der Phasen genauer ein 1. Präaktionale Phase2. Aktionale Phase3. Postaktionale Phase 1. Präaktionale Phasea. Analysiere die Lernaufgabe: ist sie nei? wie lange brauche ich?b. setzte Zeiel: Wie strukturiere ich Aufgaben? Soll ich Zwischenschritte einfügen?c. Plane Strategien: Zusätzliche Literatur? Lerngruppe?d. Hindernisse einplanen: Wenn ich nicht gut alleine vorwärts komme, kann ich noch in eine Lerngruppe wechseln.e. Ergebniserwartung: Welches Ergebnis will ich haben? Nur bestehen oder gut bestehen?
- V4 Beschreiben Sie wie sich der Ansatz von Maria Montessori von herkömmlichen Schulen/ Lernen abgrenzt. Unterschied:a. Integrative Schulform: Schüler und Schülerinnen mit/ohne Lernbehinderungb. Freiarbeit: 2 Stunden am Tag entscheiden Kinder selbständig , an was sie strukturiert arbeiten möchten --> Kinder entscheiden Art und Weise (Arbeitsrythmus, Beschäftigungsdauer und Gruppe oder nicht)Ziel: intrinsich motiviertes Lernen soll gefördert weren in Bezug auf kognitive Entwicklung und Aufbau der Persönlichkeit
- V4 Nehmen sie Stellung zu einer der folgenden Aussagen: a. Nicht das Kind soll sich der Umwelt anpassen, sondern wir sollten die Umgebung dem Kind anpassen b. Helfe einem Kind niemals bei einer Aufgabe, bei dem es das Gefühl hat, dass es auch selbst zum Erfolg kommen könnte. a. Der Erzieher soll möglichst passiv bleiben, damit das Kind aktiv werden kann. Die Aufgabedes Erziehers ist es sicherzustellen, dass die Umwelt des Kindes dessen Entwicklung fördert.(D.h. Das Kind soll alle Materialien haben, die es zum lernen benötigt) Der Erzieher macht dasKind mit dem Gebrauch der Lernmaterialien vertraut. b. Das Kind entscheidet selbst, womit es sich beschäftigt, was und mit wem es lernt (das Prinzipder Freiarbeit).Der Erzieher macht das Kind mit dem Gebrauch der Lernmaterialien vertraut.Das Kind lernt die Dinge selbst zu tun, der Erzieher soll dem Kind lediglich zeigen wie esgemacht werden könnte. Man soll/ muss Geduld beweisen, um dem Kind die Zeit zu lassendie es braucht um es selbst zu schaffen und daraus Erfolg (=besseres Selbstwertgefühl) zuziehen.
- V4 Beschreiben Sie, wie die Montessori-Pädagogik die sensiblen Phasen in der kindlichen Entwicklung nutzt. a. Sensible Perioden: Entwicklungsabschnitte, in denen, im Vergleich zu vorangehenden undnachfolgenden Perioden, spezifische Erfahrungen maximale positive oder negativeWirkungen habenb. Kinder interessieren sich unterschiedlich in einer bestimmten Zeit für etwas ganz Bestimmtes(→ Vorbereitete Umgebung in der Freiarbeit)Dadurch wird maximal positive Wirkung für das Kind erlangt
- V4 a. In welche drei Bereiche lässt sich das Klassenmanagement unterteilen? b. Und welchen der drei Bereiche halten Sie für das Klassenmanagement am bedeutendsten? a. Unterrichtsgestaltung, Verhaltenskontrolle und Beziehungsförderung b. Schülermitbestimmung, Kommunikation, Wertschätzung
- V4 “(Männliche) Schüler sind besser in Mathe.” Nehmen Sie Stellung zu dieser Aussage Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Geschlechtstypische Unterschiede meist überschätztwerden.Im Schulalter sind Jungen insgesamt nicht besser als Mädchen in Mathematischen Fähigkeiten. Nur bei sehr hoher und sehr niedriger Fähigkeit sind Jungen überrepräsentiert.Lediglich das mathematische Selbstbewusstsein der Jungen ist besser als das von Mädchen.
- V5 Welche Faktoren beeinflussen die Schulleistung des Kindes? Schulleistungen sind das Ergebnis von Lernprozessen, die durch Unterrichtsmaßnahmen initiiert und gesteuert werden.Faktoren: Lernprozesse, Unterricht, Schüler
- V5 Nennen sie die drei Subtypen von ADHS nach DSM-5 - unaufmerksamer Typ - hyperaktiv-impulsiever Typ - kombinierter Typ
- V5 Welche Ursachen liege ADHS zugrunde? - Erblichkeit- Zwillingsstudie: Eineiige Zwillinge 50-80%; Zweieiige Zwillinge ca. 35%- Hirnverletzungen- Zusammenspiel der Neurotransmitter gestört, Stimulanzien bewirken vorübergehende Verhaltensbesserung, Nebenwirkungen sind zu berücksichtigen
- V5 Gehen Sie auf die Prinzipien der „Pädagogischen Verhaltensmodifikation“ (Schuster, 2013, 2017) als Intervetionsmöglichkeit bei ADHS ein - Unabsichtliche Belohnungen erkennen und Belohnungen und Bestrafungen aus der Sicht desKindes definieren. - Mehr angemessenes Verhalten wahrnehmen und belohnen statt (nur) unangemessenes zubestrafen!- Wenn Strafen, dann nach dem „Prinzip der geringsten Intervention“- Wenn Strafen, dann „Verhalten, nicht Person bestrafen“.- Keine leeren Drohungen, keine „Karotten vor die Nase“, sondern spontan angemessenes Verhalten tatsächlich belohnen
- V5 Welche Kriterien müssen laut DSM-5 für die Vergabe einer spezifischen Lernstörung erfüllt sein? mindestens 6 Monate eine der folgenden Schwierigkeiten, trotz Interventionsversuch,vorliegt. - ungenaues, langsames, mühsames Wortlesen (u. a. mit häufigem Raten –diesbezüglich wird z. B. ausgeführt: „They may get the first part of a word correctly,then guess wildly [e.g., read „clover“ as „clock“])- Verständnisschwierigkeiten (u. a. Probleme beim Ziehen der notwendigenSchlussfolgerungen- Rechtschreibschwierigkeiten (u. a. Auslassen, Hinzufügen von Buchstaben),- Schwierigkeiten im schriftlichen Ausdruck (u. a. Grammatikfehler oderunangemessener Gebrauch von Absätzen im fortlaufenden Text),- Schwierigkeiten beim Zahlenverständnis (u. a. Größenverständnis oder Benutzen derFinger) und- Schwierigkeiten beim mathematischen Denken (u. a. beim Anwendenmathematischer Konzepte).
- V5 Beschreiben sie das Ursachenmodell für LRS nach Weber & Marx Genetische Faktoren und/oder frühe schädigende Einflüsse --> Besonderheiten bei der Gehirnentwicklung --> Gefizite bei der kognitiven Verarbeitung -->Individuelles Störungsbild LRS <-- Milleueinflüsse/Unterricht/Persönlichkeit Kompenstionsversuche und Fördermaßnahmen
- V6 Wie können die als Student Jugendarbeit betreiben? - Zeltlager/Pfadfinder etc.- Krisen Chat als Psychologiestudenten- Sportverein sld Trainer beitreten
- V6 Warum würden sie jungen Schülern empfehlen außerschulische Jungendbildung Angebote zu nutzen? - Entwicklung persönlicher Verhaltensweisen, Fähigkeiten, Fertigkeiten undEinstellungen- Förderung Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Werten und Normen- Förderung kritischer Urteilsfähigkeit- Beschäftigung mit unterschiedlichen Lebenszielen und Lebensentwürfen- Förderung selbstinitiierter und selbstverantworteter Bildungsprozesse - Motivation zu gesellschaftlicher Mitverantwortung und sozialem Engagement
- V6 Stelle sie knapp ein Konzept für einen der 8 Bereiche der außerschulischen Jugendbildung vor Jungendarbeit in Sport--> Fortbildungsreihe "Die ersten Schritte in die Selbstständigkeit"Inhalt: Steuern, Kochen, Putzen, HauswirtschaftAusgestaltung: Schulung mit Vortrag (Lehrer Ehrenamtlich); Eigenarbeit mit Möglichkeit zu Rückfragen; Vorbereitung auf Zeit nach Fortbildungsreihe (hilfreiche Apps, Websites)Ziel: Vorbereitung auf ein selbständiges leben päd. Umsetzung: ehrenamtliche Helfer als LehrerRahmen: Angebot für Abschlussklassen
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- V6 Warum setzt multikulturelle Erziehung ab Kindesalter einen wichtigen Grundstein der kulturellen Inklusion im Schulalltag? - Da das Ziel multikultuereller Erziehung die Förderung des Zusammenlebens vonMenschen unterschiedlicher Herkunft ist und dass alle Kulturen als gleichberechtigtangesehen werden kann dadurch der Lernprozess auf allen Seiten stattfinden. Unterkultureller Inklusion versteht man Gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen -unabhängig von Religionszugehörigkeit, Herkunft. Wenn Kinder also von klein auflernen, dass alle Menschen unabhängig von Kultur/ Herkunft/ Religiongleichberechtigt sind, ist das der direkte Grundstein dafür, dass kulturelle Inklusion inSchulen etc. problemlos stattfinden kann.
- V6 Erkläre sie kurz den Unterschied zwischen Inklusion und Integration (gehen sie darauf ein warum Inklusion besser ist) Integration: Menschen werden integriert/ eingebunden, d.h. Mensch wird anUmwelt angepasst Inklusion: Umwelt passt sich an die jeweiligen Voraussetzungen der Menschen an→ Inklusion bedeutet mehr als die bloße Integration von „Abweichenden“ in einesonst gleichbleibende Umgebung – es bedeutet umgekehrt die Anpassung dieserUmwelt an die jeweiligen Voraussetzungen der Menschen.
- V7 Warum ist das Lernen Erwachsener im besondere Maße Anschlusslernen? - Erwachsene bringen eine lange und komplexe Lebensgeschichte mit- Der erwachsene Lerner hat nicht nur bereits vielfältige Lernerfahrungen gemacht, sondern bringt auch spezifische Einstellungen und Verhaltensmuster für Lernprozesse mit.- Erwachsene haben vor allem den Praxis- und Nutzengewinn im Auge- der Erwachsene Lerner bringt eine berufliche Postition mit in die Lernsituation ein
- V7 Nennen die eine Near-the-Job und eine Off-the-Job Form der Weiterbildung 1. Near the Job: Coaching, Mentoring2. Off the Job: Training, Seminare, Workshops
- V7 Nennen Sie beispielhaft zwei Formen von digitalen Medien. Worin sehen Sie Vor- und Nachteile von digitalen Medien in der Weiterbildung? Digitale Medien: Power Point, Lernvideos Vorteile:- digitales Lernen bietet viele verschiedene Anwendungsbereiche, sodass Lerninhaltenicht auf ein bestimmtes Fach/ Thema beschränkt sind- an Lebensrealität angepasst (kaum jemand schlägt noch etwas im Buch nach,sondern die meisten nutzen digitale Medien auch im Alltag um sich Weiterzubilden)- Ressourcensparend (man muss weniger Arbeitsblätter etc. ausdrucken) Nachteile:- Technische Störungen können reibungslosen Fluss des Lernen stören- Das haptische fehlt- Das Einarbeiten in den Umgang mit digitalen Medien (Medienkompetenz) erfordertKompetenz bei den Lehrenden und kostet Zeit
- V7 Woran könnte es Ihrer Meinung nach liegen, wenn Teilnehmer an Weiterbildungsmaßnahmen nach kurzer Zeit doch wieder in alte Verhaltensmuster fallen? - Zeitliche Distanz -> Nicht kontinuierlich genug (Menschen vergessen nach einiger Zeitwas wichtig am Training war) - Inhaltliche Distanz -> keine ausreichende Passung zwischen Übungssituation undrealer Situation - Räumliche Distanz -> Umfeld muss passen, damit Trainingsmaßnahmen tatsächlichim Job durchgeführt werden können (Wenn z.B. der Chef nicht am Trainingteilnimmt, andere räumliche Gegebenheiten im Arbeitsumfeld etc. führt das zufehlender Motivation bei ArbeitnehmerInnen das gelernte beizubehalten/anwendenzu können
- V7 Nach Baldwin & Ford: in welchen Bereichen liegen die Erfolgsfaktoren für den Transfer innerhalb einer Trainingssituation? - In der Person des Teilnehmenden: Motivation, Intelligenz, Offenheit- Im Trainingsdesign: Beispiele/Rollenspiele, Ansprache unterschiedlicher Lerntypen- Im Arbeitsumfeld und organisationalen Bedingungen: Förderung durch Leitung, Beförderung
- V7 Nennen sie drei der sechs zentralen Merkmale des Lernens nach Konstruktivistischer Perspektive - Lernen ist ein aktiver Konstruktionsprozess: Wissen kann nur über eine selbständige und eigenaktive Beteiligung des Lernenden am Lernprozess erworben werden - Lernen ist ein konstruktiver Prozess: Wissen kann nur erworben und genutzt werden, wenn es in die bereits vorhandene Wissensstruktur eingebaut und auf Basis individueller Erfahrungen interpretiert werden kann - Lernen ist ein emotionaler Prozess: Für den Wissenserwerb ist es zentral, dass die Lernenden während des Lernprozesses positive Emotionen, wie Freude empfinden. Vorallem Angst und Stress erweisen sich als hinderlich - Lernen als selbstgesteuerter Prozess: Die Auseinandersetzung mit einem Inhalsbereich erfordert die Kontrolle und Überwachung des eigenen Lernprozesses durch den Lernenden. - Lernen als sozialer Prozess: Der Erwerb von Wissen geschieht in der Interaktion mit anderen
- V8 Definieren sie die pädagogische-psychologische Diagnostik Diagnostische Tätigkeit, durch die bei einzelnen Lernenden und den in einer Gruppe Lernenden, Voraussetzungen und Bedingungen planmäßiger Lernprozesse ermittelt, Lernprozesse und Lernergebnisse analysiert und festgestellt werden, um individuelles Lernen zu optimieren.
- V8 Nennen sie die drei Methoden der pädagogischen-psychologischen Diagnostik mit jeweils einem Beispiel. - klassische Methhode: Intelligent- und Eignungsdiagnostik- Semi-formelle Methode: Lernfortschrittsgespräch- Informelle Methode: Alltagsbeobachtungen
- V8 Erklären sie den Einsatz, Aufbau und Ablauf des Konzentrationstests d2-R --> misst Schnelligkeit und Genauigkeit--> Einzel oder Gruppentests für den Altersbereich von 9-60 Jahren Aufbau und Ablauf- 14 Reihen mit je 47 Buchstaben d und p - Beiden Buchstaben sind jeweils 1 bis 4 Striche zugeordnet, die darüber, darunteroder darüber und darunter angeordnet sind- Pro Reihe 20 Sekunden Zeit, d mit zwei Strichen durchzustreichen - Versuchsleiter fordert mach 20 Sekunden zum Wechsel in nächste Reihe au- Möglichst wenig Auslassung oder Verwechslungsfehler
- V8 Wo sehen sie Vorteile für Lehrer oder Schüler in Förder- und Entwicklungsplänen? Vorteile Lehrer: - konkretisierung Beobachtungen- Schulung Beobachtung- und Wahrnehmungskompetenz Vorteile Schüler- Eingehe auf individuelle Bedürfnisse- Sprachschwierigkeiten- Eigehen auf besondere Fähigkeiten/Interessen- Förderplan wird nicht nur dan erstellt, wenn es Probleme gibt
- V8 Ab welchem IQ spricht man von Hochbegabung? ≥130
- V8 Nennen sie fünf Merkmale von Hochbegabung 1. Kind überspringt Entwicklungsschritte: überspringt krabbeln und fängt gleich an zu laufen2. Beginnt früh zu sprechen, bildet schnell ganze Sätze, verfügt über großen Wortschatz3. Frühzeitiges Interesse an der Umgebung4. Frühes Interesse an Zahlen und Buchstaben5. Viele Frage und vieles Hinterfragen
- V8 Gehen sie auf das Vorurteil der Hochbegabung im Bezug auf die Schule ein Vorurteil: : hochbegabte Kinder zeigen immer auch außergewöhnlich gute Leistungenin der Schule.Aber: eine große Anzahl dieser Kinder entspricht aber gar nicht dieserVorstellung.1. diese Kinder sind anscheinend überhaupt nicht an Kindergarten oder Schuleinteressiert, haben schlechte Noten und verfügen häufig kaum über sozialeKontakte.
- V9 Nennen Sie Beratungsanlässe für die Pädagogisch-Psychologische Beratung: - Präventive Anlässe: motorische Unruhe bei Vorschulkindern- Anlässe der Intervention (z.B. Problemverhalten des Kindes nach Scheidung der Eltern)- Bewältigung von Entwicklungsaufgaben z.B. in der Weiterbildung oder bei der Umschulungund im Studium gehen oder um den Umgang mit Prüfungsangst und Motivationsproblemen.- Weitere Probleme können sein: Verhaltensauffälligkeiten, Aggression, Hyperaktivität,Drogenkonsum, Mobbing
- V9 Nennen Sie die FÜNF GRUNDPRINZIPIEN (Miller & Rollnick, 2015) der motivationalen Gesprächsführung und erläutern Sie eines davon genauer. - Vereinbarung treffen- Empathie ausdrücken- Den Wunsch nach Veränderung fördern- Auseinandersetzungen vermeiden- Selbstvertrauen und Eigenverantwortung fördern Herausarbeiten inwieweit aktuelles Verhalten im Konflikt mit langfristigen Zielen undWerten stehtDie Kunst besteht darin Ungereimtheiten und Wiedersprüche im gesagten zuwiederholen und zu reflektieren
- V9 Nennen sie die Rollen in der Fallberatung und erklären sie jede Rolle kurz 1. Fallerzähler: - bringt Thema ein und schildert Fall- Formuliert Kernfrage- Entscheidet sich auf Basis von Lösungsvorschlägen für eine Lösung 2. Moderator- Unterstützt den Fallerzähler- Steuert den Gesamtprozess der Fallbearbeitung- Achtet auf respektvollen Umgang- Hat Zeit im Blich 3. Berater - Hört aufmerksam zu- Bildet Hypothese- Entwickeln Lösungswege- Geben Lösungsvorschläge
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