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Pädagogische Psychologie (Fach) / Komponenten des Lernens (Lektion)
kognitive, motivationale, emotionale Komponenten
Diese Lektion wurde von nadialembrikov erstellt.
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- Welche Arten von Wissen ergeben sich durch die Architektur unseres Gedächtnisses? (4) a) konzeptuelles Wissen b) prozedurales Wissen c) situationales Wissen d) strategisches/ metakognitives Wissen
- Welche qualitativen Wissensmerkmale ergeben sich aus dem Aufbau des Gedächtnisses? (5) - Verarbeitungstiefe (Grad der Vernetzung des Wissens mit Vorwissen) - Strukturierung (Wissen eher vernetzt oder eher isoliert?) - Automatisierungsgrad (wieviel intentionale Informationsverarbeitung nötig für Wissensabruf?) - Modalität (Art der Wissensrepräsentation) - Allgemeinheitsgrad (übergreifendes vs. bereichsspezifisches Wissen)
- In welche Phasen kann der Wissenserwerb eingeteilt werden? (3) 1. deklarative Phase - Konfrontation -> Speicherung in sprachlich reproduzierbarer Form -> Anwendung durch allg. Problemlösemethoden 2. Wissenskompilierung - Zusammenführen getrennten Wissens -> wiederholtes Üben -> Überführung in Handlungswissen 3. prozedurale Phase - Feinabstimmung kognitiver Fähigkeiten - Generalisierung, Diskriminierung, Stärkung
- Welchen Einfluss haben Übung und Vorwissen auf den Wissenserwerb? Übung - führt zu Expertentum (pos. Korrelation zwischen investierter Zeit und Ausmaß des Expertentums) - Vorraussetzungen: zeitliche und motivationale Reserven Vorwissen - aktive Infoverarbeitung -> Fakten, Begriffe, Prinzipien in Form semantischer Netzwerke - Integration neuen Wissens in dieses Schema - inhaltliches Vorwissen: starker Prädiktor für fachspezifische Leistung
- Was versteht man unter "Wissenstransfer"? Aus welchen Perspektiven wird er betrachtet? - Wissenstransfer = Übertragung des gelernten Wissens auf neue Situationen - Perspektive aus Sicht des Ähnlichkeitspostulats Ähnlichkeit zwischen Lern- und Anwendungssituation bezogen auf Struktur oder erforderte mentale Repräsentation - Situiertenperspektive Lernsituation geprägt durch Handlungsangebote und Handlungseinschränkungen Suche nach konkreten Lernerfahrungen
- Welche Phasen vollziehen sich beim selbst regulierten/selbst initiierten Lernen? (3) 1. präaktionale Phase - Zielsetzung + Selbstmotivation - Aktivierung Vorwissen - Planung Strategien 2. aktionale Phase - Einsatz Lernstrategien - Überwachung + Regulierung des Einsatzes - Aufrechterhaltung Motivation + Konzentration 3. postaktionale Phase - Bewertung Lernergebnis bzgl.: Zielerreichung, Bewältigung, Konsequenzen - evtl. Modifikation
- Gib einen Überblick über kognitive und metakognitive Primärstrategien für das selbstregulierte Lernen! (6) - kognitive Lernstrategien a) Memorierstrategien (Bsp.: mehrmaliges Durcdhlesen einer Aufgabe/ eines Textes) b) Organisationsstrategien (Bsp.: Unterstreichen von Schlüsselwörtern, Mind-maps) c) Elaborationsstrategien (Bsp.: selbstausgedachte Beispiele für einen abstrakten Begriff) - metakognitive Lernstrategien a) Planen (Bsp.: Überlegung, welche Teile des Lernstoffs besonders relevant) b) Überwachen (Bsp.: beim Lesen Acht darauf, welche Wörter recht schwierig sind) c) Bewerten (Bsp.: sich selbst Fragen zum Lernstoff stellen)
- Welche motivationalen Stützstrategien sind neben den kognitiven für das selbstregulierte Lernen wichtig? (3) - Ressourcenstrategien - volitionale Strategien - selbstbilderhaltende Strategien
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- Wie könne Lernstrategien durch den Lehrenden vermittelt werden (4-5) und welche Defizite kann der Schüler beim Anwenden dieser zeigen (3)? Vermittlung von Lernstrategien a) direkt (bei noch unbekannten Lernstrategien) - Erklärung der Strategie: wie, wann, wozu? - Modelllernen: Durchführung der Strategie mit Artikulation der Schritte - sytematisches Üben (z. B.: Lerntagebücher) b) indirekt (zur Überwindung von Nutzungs-, Produktionsdefiziten) - Gestaltung der Lernumgebung, die Strategien erfordern (z. B.: Aufgabenstellung: nur schriftliche Begründung; oder Taschenrechner sollen nicht benutzt werden; etc.)- und - Defizite: Mediation (fehlende Voraussetzungen für Anwendung) Produktion (zu wenig Anwendung) Nutzung (kein Leistungszuwachs durch neu gelernte Strategie)
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