Klinische Psychologie (Fach) / ICD-10 (Lektion)
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Nice to know und essentials... Teilweise deep Knowledge oft the deepest ICD-10 Klugscheißertum
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- Der Begriff wird häufig in der Weise eines „anonymen und diskreten Reibens an öffentlichen Orten“ gebraucht wie zum Beispiel in einer überfüllten U-Bahn. Dies ist jedoch nicht zwingend. Wenn es oft ohne Willen des Gegenübers geschieht oder es sich zu einer Vorliebe entwickelt, die anderes Verhalten verdrängt, wird es als Paraphilie betrachtet. In diesem Fall wird ... in der ICD-10 unter dem Code F65.8 als Störung der Sexualpräferenz eingeordnet. Frotteurismus Frot-teur-ismus
- Es werden sexuelle Aktivitäten mit Zufügung von Schmerzen, Erniedrigung oder Fesseln bevorzugt. Wenn die betroffene Person diese Art der Stimulation erleidet, handelt es sich um ___; wenn sie sie jemand anderem zufügt, um ___. Oft empfindet die betroffene Person sowohl bei masochistischen als auch sadistischen Aktivitäten sexuelle Erregung. Sadomasochismus Sado-maso-chis-mus Es werden sexuelle Aktivitäten mit Zufügung von Schmerzen, Erniedrigung oder Fesseln bevorzugt. Wenn die betroffene Person diese Art der Stimulation erleidet, handelt es sich um Masochismus; wenn sie sie jemand anderem zufügt, um Sadismus. Oft empfindet die betroffene Person sowohl bei masochistischen als auch sadistischen Aktivitäten sexuelle Erregung. Inkl.: MasochismusSadismus
- ... bezeichnet eine Sexualpräferenz, die auf Leichen gerichtet ist. ... ist im ICD-10-Verzeichnis der psychischen Störungen unter „Sonstige Störungen der Sexualpräferenz“ (F65.8) als Paraphilie klassifiziert. Nekrophilie
- In manchen Fällen bestehen bei einer Person mehrere abnorme sexuelle Präferenzen, ohne dass eine im Vordergrund steht. Die häufigste Kombination ist Fetischismus, Transvestitismus und Sadomasochismus. F65.6 Multiple Störungen der Sexualpräferenz
- F9 Bei dieser Störung besteht ein Misstrauen gegenüber Fremden und soziale Besorgnis oder Angst, in neuen, fremden oder sozial bedrohlichen Situationen. Diese Kategorie sollte nur verwendet werden, wenn solche Ängste in der frühen Kindheit auftreten und sie ungewöhnlich stark ausgeprägt sind und zu deutlichen Problemen in der sozialen Funktionsfähigkeit führen. F93.2 Störung mit sozialer Ängstlichkeit des Kindesalters
- Tragen gegengeschlechtlicher Kleidung, um die zeitweilige Erfahrung der Zugehörigkeit zum anderen Geschlecht zu erleben. Der Wunsch nach dauerhafter Geschlechtsumwandlung oder chirurgischer Korrektur besteht nicht; der Kleiderwechsel ist nicht von sexueller Erregung begleitet. Codierebene FXX.X F64.1 Transvestitismus unter Beibehaltung beider Geschlechtsrollen
- Diese Störung zeigt sich während der frühen Kindheit, immer lange vor der Pubertät. Sie ist durch ein anhaltendes und starkes Unbehagen über das zugefallene Geschlecht gekennzeichnet, zusammen mit dem Wunsch oder der ständigen Beteuerung, zum anderen Geschlecht zu gehören. Es besteht eine andauernde Beschäftigung mit der Kleidung oder den Aktivitäten des anderen Geschlechtes und eine Ablehnung des eigenen Geschlechtes. Die Diagnose erfordert eine tief greifende Störung der normalen Geschlechtsidentität; eine bloße Knabenhaftigkeit bei Mädchen und ein mädchenhaftes Verhalten bei Jungen sind nicht ausreichend. Geschlechtsidentitätsstörungen bei Personen, welche die Pubertät erreicht haben oder gerade erreichen, sind nicht hier, sondern unter F66.- zu klassifizieren. F64.2 Störung der Geschlechtsidentität des Kindesalters
- Unfähigkeit, die Ejakulation ausreichend zu kontrollieren, damit der Geschlechtsverkehr für beide Partner befriedigend ist -die Ejakulation tritt vor oder sehr bald nach der Immissio auf (wenn eine Zeitangabe erforderlich ist: vor oder innerhalb von 15 Sekunden nach der Immissio) -es kommt zu einer Ejakulation bei einer für die vaginale Immissio nicht ausreichende Erektion -Das Problem ist nicht Folge übermäßig langer sexueller Abstinenz Kodierebene FXX.X F52.4 Ejaculatio praecox F52 "sexuelle Funktionsstörungen"
- Der Orgasmus tritt nicht oder nur stark verzögert ein -Die allgemeinen Kriterien für eine sexuelle Funktionsstörug müssen erfüllt sein -ein Orgasmus wurde niemals, in keiner Situation erlebt -Unterscheidugng zwischen "generell" Orgasmusstörung (alle Situationen, mit jedem Partner) und "situativ" (in bestimmten Situationen zB. Selbstbefriedigung, oder bei bestimmten Partnern) Bei Männern -nur im Schlaf, niemals im Wachzustand -niemals in Anwesenheit der Parterin -in Anwesenheit der Partnerin, aber nicht während des Geschlchtsverkehrs F52.3 Orgasmusstörung
- Spasmus der die Vagina umgebenden Beckenbodenmuskulatur, wodurch der Introitus vaginae verschlossen wird. Die Immission des Penis ist unmöglich oder schmerzhaft. -Spamus der perivaginalen Muskulatur, der eine Immissio des Penis verhindert oder unangenehm macht. Die Funktionsstörung zeigt eines der folgenden Merkmale -es kam niemals zu einer normalen Reaktion - ... trat nach einer Periode relativ normaler sexueller reaktionen auf ->wenn eine vaginale Immissio nicht versucht wird, können die sexuellen Reaktionen normal verlaufen -> jeder Versuch eines Geschlchtsverkehr führt zu generalisierter Angst und zu dem Versuch, die vaginale Immissio zu verhindern (z.B. durch Spasmus der Oberschenkeladduktoren) F52.5 nichtorganischer Vaginismus
- Es treten Schmerzen während des Sexualverkehrs auf. Diese Störung kann sobwohl bei Frauen als auch bei Männern vorliegen. Sie kann häufig einem lokalen krankhaften Geschehn zugeordnet werden und sollte dann unter der entsprechenden Störung klassifizert werden. Diese Kategorie sollte nur dann verwendet werden, wenn keine andere primäre nicht-organische Sexualstörung vorliegt (z.B. Vaginismus oder mangelnde/fehlende vaginale Lubrikation) Bei Frauen -Schmerzen am Introitus der Vaginal entweder während des gesamten Geschlechtsverkehr oder nur beim tiefen Eindringen des Penis -die Störung ist nicht die Folge eines Vaginismus oder eines Versagens der Lubrikation, eine ... aifgrund organischer Veränderung sollte zusammen mit der zugrundliegenden Störung klassifiziert werden Bei Männern -Schmerzen oder Beschwerden whrend der sexuellen Reaktion. Der genaue Zeitpunkt und die exakte Lokalisation sollten sorgfälltig herausgearbeitet werden -die Beschwerden sind nicht durch lokale körperliche Faktoren verursacht. Falls solche gefunden werden, sollte diese Funktiosstörung andernorts klassifiziert werden F52.6 nichtorganische Dyspareunie
- Affektive Störungen können in verschiedenen Zusammenhängen auftreten. Wie ist nach der ICD-10 eine Depression am ehesten zu kategorisieren, die nachweisbar durch eine zerebrale oder andere körperliche Störung verursacht wurde? (A) Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (F43.2) (B) leichte depressive Episode (F32.0) (C) Neurasthenie (F48.0) (D) organische affektive Störung (F06.3) (E) psychische und Verhaltenseinflüsse bei andernorts klassifizierten Krankheiten (F54) Affektive Störungen können in verschiedenen Zusammenhängen auftreten. Wie ist nach der ICD-10 eine Depression am ehesten zu kategorisieren, die nachweisbar durch eine zerebrale oder andere körperliche Störung verursacht wurde? (A) Anpassungsstörung mit depressiver Reaktion (F43.2) (B) leichte depressive Episode (F32.0) (C) Neurasthenie (F48.0) (D) organische affektive Störung (F06.3) (E) psychische und Verhaltenseinflüsse bei andernorts klassifizierten Krankheiten (F54)
- Bei einer Epilepsie lassen sich verschiedene Anfallstypen unterscheiden. Was versteht man am ehesten unter einem Grand-mal-Anfall? (A) ein blitzartiges Vorneigen des Kopfes evtl. mit Anheben der Beine und Einschlagen der Arme (B) eine kurze (einige Sekunden dauernde) Bewusstseinstrübung mit nachfolgender Amnesie (C) einen generalisierten tonisch-klonischen Krampfanfall (D) einzelne oder salvenartige Myoklonien vornehmlich im Schulter-Arm-Bereich (E) elementare oder komplexe stereotype Bewegungsabläufe Bei einer Epilepsie lassen sich verschiedene Anfallstypen unterscheiden. Was versteht man am ehesten unter einem Grand-mal-Anfall? (A) ein blitzartiges Vorneigen des Kopfes evtl. mit Anheben der Beine und Einschlagender Arme(B) eine kurze (einige Sekunden dauernde) Bewusstseinstrübung mit nachfolgenderAmnesie(C) einen generalisierten tonisch-klonischen Krampfanfall(D) einzelne oder salvenartige Myoklonien vornehmlich im Schulter-Arm-Bereich(E) elementare oder komplexe stereotype Bewegungsabläufe
- Im psychopathologischen Befundbericht kann der Begriff "Inkohärenz im Denken" verwendet werden. Was ist darunter zu verstehen? Wählen Sie eine Antwort! (A) Auffüllen von Erinnerungslücken mit frei erfundenen Fakten, die für Erinnerungen gehalten werden. (B) Haftenbleiden an bestimmten Vorstellungen und Gedanken, die zuvor verwendet wurden. (C) Sprunghaftes Denken, Fehlen logischer und assoziativer Verknüpfungen im Gedankengang. (D) Schleppender, verzögert ablaufender und für den Patienten mühsamer Gedankengang. (E) Unkorrigierbar falsche Beurteilungen der Realität aus einer Stimmung des Unheimlichen und Vieldeutigen heraus. Im psychopathologischen Befundbericht kann der Begriff "Inkohärenz im Denken" verwendet werden. Was ist darunter zu verstehen? Wählen Sie eine Antwort! (A) Auffüllen von Erinnerungslücken mit frei erfundenen Fakten, die für Erinnerungen gehalten werden.(B) Haftenbleiden an bestimmten Vorstellungen und Gedanken, die zuvor verwendet wurden.(C) Sprunghaftes Denken, Fehlen logischer und assoziativer Verknüpfungen im Gedankengang.(D) Schleppender, verzögert ablaufender und für den Patienten mühsamer Gedankengang.(E) Unkorrigierbar falsche Beurteilungen der Realität aus einer Stimmung des Unheimlichen und Vieldeutigen heraus.
- Welches ist keine Hauptkategorie (nach der Systematik der ICD-10 sog. Gruppe) des Kapitels V (F) der ICD-10? (A) Entwicklungsstörungen (B) Intelligenzminderung (C) Krankheiten des Nervensystems (D) Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen (E) Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen Welches ist keine Hauptkategorie (nach der Systematik der ICD-10 sog. Gruppe) des Kapitels V (F) der ICD-10? (A) Entwicklungsstörungen (F8-) (B) Intelligenzminderung (F7-) (C) X Krankheiten des Nervensystems (G... Kapitel VI) (D) Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen (F0-) (E) Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (F1-)
- In der ICD-10 wird zwischen Abhängigkeitssyndrom und schädlichem Gebrauch unterschieden; entsprechend bisher im DSM-IV-TR zwischen Substanzabhängigkeit und Substanzmissbrauch. Welche der folgenden Aspekte gehören nach der ICD-10 am ehesten zu den diagnostischen Kriterien des schädlichen Gebrauchs? Wählen Sie 2 Antworten! (A) körperliche Entzugssymptome (B) tatsächliche Schädigung der Gesundheit (C) Craving (D) Nachweis einer Toleranz (E) Mögliche negative soziale Folgen des Konsums (F) Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und der Mengen des Konsums (G) Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen In der ICD-10 wird zwischen Abhängigkeitssyndrom und schädlichem Gebrauch unterschieden; entsprechend bisher im DSM-IV-TR zwischen Substanzabhängigkeit und Substanzmissbrauch. Welche der folgenden Aspekte gehören nach der ICD-10 am ehesten zu den diagnostischen Kriterien des schädlichen Gebrauchs? Wählen Sie 2 Antworten! (A) körperliche Entzugssymptome(B) tatsächliche Schädigung der Gesundheit(C) Craving(D) Nachweis einer Toleranz(E) Mögliche negative soziale Folgen des Konsums(F) Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung und derMengen des Konsums(G) Fortschreitende Vernachlässigung anderer Vergnügen oder Interessen
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- Ein Patient sucht wegen eines akut aufgetretenen Taubheitsgefühls mit teilweisem Verlust der üblichen Tast- und Berührungsempfindungen im Bereich der rechten Körperhälfte zunächst ärztliche Hilfe und, nachdem eine organ-medizinische Abklärung keinen somatischen bzw. neurologischen Befund erbracht hat, einen Psychotherapeuten auf. Im diagnostischen Gespräch gibt der zumeist freundlich lächelnde Patient an, dass er sich abgesehen von der Beschwerdesymptomatik gut fühle. Nennenswerte Probleme gebe es nicht. Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass die Symptomatik aufgetreten war, nachdem der Patient beschlossen hatte, in einigen Wochen mit seiner Partnerin in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen. Einen Zusammenhang zwischen der Symptomatik und dem Beschluss zusammenzuziehen sieht der Patient nicht. Wie ist das geschilderte Störungsbild diagnostisch nach der ICD-10 am ehesten einzuordnen? (A) Somatisierungsstörung (B) zoenästhetische Form der Schizophrenie (C) Konversionsstörung (D) somatoforme autonome Funktionsstörung (E) Angststörung Ein Patient sucht wegen eines akut aufgetretenen Taubheitsgefühls mit teilweisem Verlust der üblichen Tast- und Berührungsempfindungen im Bereich der rechten Körperhälfte zunächst ärztliche Hilfe und, nachdem eine organ-medizinische Abklärung keinen somatischen bzw. neurologischen Befund erbracht hat, einen Psychotherapeuten auf. Im diagnostischen Gespräch gibt der zumeist freundlich lächelnde Patient an, dass er sich abgesehen von der Beschwerdesymptomatik gut fühle. Nennenswerte Probleme gebe es nicht. Im weiteren Verlauf wird deutlich, dass die Symptomatik aufgetreten war, nachdem der Patient beschlossen hatte, in einigen Wochen mit seiner Partnerin in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen. Einen Zusammenhang zwischen der Symptomatik und dem Beschluss zusammenzuziehen sieht der Patient nicht. Wie ist das geschilderte Störungsbild diagnostisch nach der ICD-10 am ehesten einzuordnen? (A) Somatisierungsstörung(B) zoenästhetische Form der Schizophrenie (Unter "Sonstige Schizophrenie")(C) Konversionsstörung (Dissoziative Störung)(D) somatoforme autonome Funktionsstörung (Die Symptome werden vom Patienten so geschildert, als beruhten sie auf der körperlichen Krankheit eines Systems oder eines Organs, das weitgehend oder vollständig vegetativ innerviert und kontrolliert wird, so etwa des kardiovaskulären, des gastrointestinalen, des respiratorischen oder des urogenitalen Systems.)(E) Angststörung
- In der ICD-10 werden unter F93 verschiedene emotionale Störungen des Kindesalters zusammengefasst. Welche der nachfolgenden gehört nicht zu diesen emotionalen Störungen? a) emotionale Störung mit Geschwisterrivalität b) emotionale Störung mit Trennungsangst c) phobische Störung des Kindesalters d) reaktive Bindungsstörung e) Störung mit sozialer Ängstlichkeit des Kindesalters In der ICD-10 werden unter F93 verschiedene emotionale Störungen des Kindesalters zusammengefasst. Welche der nachfolgenden gehört nicht zu diesen emotionalen Störungen? a) emotionale Störung mit Geschwisterrivalität (F93-)b) emotionale Störung mit Trennungsangst (F93-)c) phobische Störung des Kindesalters (F93-)d) X reaktive Bindungsstörung (F94- Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit und Jugend)e) Störung mit sozialer Ängstlichkeit des Kindesalters(F93-)
- Welche der folgenden psychischen Störungen treten bei Erwachsenen nach epidemiologischen Studien am häufigsten komorbid mit sozialen Phobien auf? Wählen Sie 2 Antworten! (A) antisoziale Persönlichkeitsstörung (B) Borderline-Persönlichkeitsstörung (C) Depression (D) Substanzmissbrauch oder Substanzabhängigkeit (L) wahnhafte Störungen (F) Zwangsstörungen Welche der folgenden psychischen Störungen treten bei Erwachsenen nach epidemiologischen Studien am häufigsten komorbid mit sozialen Phobien auf? Wählen Sie 2 Antworten! (A) antisoziale Persönlichkeitsstörung(B) Borderline-Persönlichkeitsstörung (C) Depression (D) Substanzmissbrauch oder Substanzabhängigkeit(L) wahnhafte Störungen(F) Zwangsstörungen
- Bei der neurologischen Untersuchung fällt ein 13-jähriger Knabe, der durch Verkehrsunfall eine Contusio cerebri erlitt, dadurch auf, dass seit dieser Verletzung seine Gedächtnisleistung eingeschränkt ist. Es fällt ihm schwer, neue Informationen zu behalten. An weiter zurückliegende Ereignisse, die vor dem Unfall stattgefunden haben, kann er sich dagegen offensichtlich gut erinnern. Wie nennt man die Gedächtnisstörung, die bei diesem Patienten wahrscheinlich vorliegt? anterograde Amnesie
- Herr M. vorsitzender Richter am Oberlandtagsgericht, wird auf Bitten seiner Frau in der psychotherapeutischen Ambulanz vorstellig. Er wirkt sehr selbstbewusst, überdreht und mitteilungsbedürftig. Er redet schnell, viel und unstrukturiert und lässt dem Therapeuten kaum Gelegenheit für Zwischenfragen. Er springt im Gespräch von einem Thema zum anderen und ist leicht ablenkbar. Er betont, eigentlich gehe es ihm gut, er fühle sich sogar sehr gesund, „höchstleistungsfähig“ und voller Tatendrang. In letzter Zeit wisse er gar nicht mehr, was er zuerst in Angriff nehmen solle, und bedauere es, dass der Tag nur 24 Stunden hat. In den letzten zwei Wochen komme er allerdings kaum noch zum Schlafen oder zu regelmäßigem Essen. Seine Frau mache sich mittlerweile wachsende Sorgen um seine Gesundheit. Außerdem gebe es eheliche Konflikte, weil er seiner Frau in den letzten Wochen einige Male untreu geworden sei, immer im Kontext von „etwas viel Alkohol“. Er sei bislang nicht in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung gewesen, er fühle sich psychisch absolut gesund und gut gelaunt. Als „typischer Rheinländer“ seien ihm Zustände von Niedergeschlagenheit und schlechter Stimmung „nahezu wesensfremd“. Welche der folgenden Diagnosen kommt auf Grundlage dieser Informationen nach der ICD-10 am ehesten in Frage? (A) Rapid Cycling (B) Bipolare Störung, gegenwärtig manisch Episode (C) Manie ohne psychotische Symptome (D) Bipolare II Störung (E) Zyklothymia Herr M. vorsitzender Richter am Oberlandtagsgericht, wird auf Bitten seiner Frau in der psychotherapeutischen Ambulanz vorstellig. Er wirkt sehr selbstbewusst, überdreht und mitteilungsbedürftig. Er redet schnell, viel und unstrukturiert und lässt dem Therapeuten kaum Gelegenheit für Zwischenfragen. Er springt im Gespräch von einem Thema zum anderen und ist leicht ablenkbar. Er betont, eigentlich gehe es ihm gut, er fühle sich sogar sehr gesund, „höchstleistungsfähig“ und voller Tatendrang. In letzter Zeit wisse er gar nicht mehr, was er zuerst in Angriff nehmen solle, und bedauere es, dass der Tag nur 24 Stunden hat. In den letzten zwei Wochen komme er allerdings kaum noch zum Schlafen oder zu regelmäßigem Essen. Seine Frau mache sich mittlerweile wachsende Sorgen um seine Gesundheit. Außerdem gebe es eheliche Konflikte, weil er seiner Frau in den letzten Wochen einige Male untreu geworden sei, immer im Kontext von „etwas viel Alkohol“. Er sei bislang nicht in psychiatrischer oder psychotherapeutischer Behandlung gewesen, er fühle sich psychisch absolut gesund und gut gelaunt. Als „typischer Rheinländer“ seien ihm Zustände von Niedergeschlagenheit und schlechter Stimmung „nahezu wesensfremd“. Welche der folgenden Diagnosen kommt auf Grundlage dieser Informationen nach der ICD-10 am ehesten in Frage? (A) Rapid Cycling(B) Bipolare Störung, gegenwärtig manisch Episode(C) Manie ohne psychotische Symptome(D) Bipolare II Störung(E) Zyklothymia Sollte im Fallbeispiel etwas von früheren depressiven Episoden stehen, dann wäre B richtig. Bipolare II Störung wäre zutreffend, wenn der Patient einigermaßen Funktionsfähig wäre ("leichte gehobene Stimmung"). Zyklothymia wäre richtig, wenn der Patient unter leichten depressiven und leichten manischen Zuständen gelitten hätte - die aber nie die Qualität einer Depression oder Manie erfüllten. Rapid Cycling wäre ein schneller Wechsel zwischen dep. und man. Symptomen i.d.R. ausgelöst durch bestimmte Stiutationen
- Bei einem 55-jährigen Patienten beobachten Sie seit einigen Monaten eine immer deutlich werdende Veränderung sines Verhaltens. Der bislang eher scheue und zurückgezogene, wohl organisierte Patient ist nun anderen Menschen gegenüber eher enthemmt, aufdringlich und verhält sich sozial unpassend. Die Handlungssteuerung und -planung gelingt immer weniger. An welchen der folgenden Störungen ist hier vorrangig zu denken? (A) Delir. (B) frontotemporale Demenz (Pick-Krankheit). (C) organische Halluzination. (D) organische wahnhafte Störung. (E) primär degenerative Demenz (Alzheimer). Bei einem 55-jährigen Patienten beobachten Sie seit einigen Monaten eine immer deutlich werdende Veränderung sines Verhaltens. Der bislang eher scheue und zurückgezogene, wohl organisierte Patient ist nun anderen Menschen gegenüber eher enthemmt, aufdringlich und verhält sich sozial unpassend. Die Handlungssteuerung und -planung gelingt immer weniger. An welchen der folgenden Störungen ist hier vorrangig zu denken? (A) Delir. (Bewusstseinsstörung)(B) frontotemporale Demenz (Pick-Krankheit).(C) organische Halluzination. (wird nicht benannt)(D) organische wahnhafte Störung. (Keine wahnhafte "Überzeugung" genannt)(E) primär degenerative Demenz (Alzheimer -> Gedächtnisstörung Zentral).
- Nach ICD-10 umfassen Persönlichkeitsstörungen Zustandsbilder und tief verwurzelte, anhaltende Verhaltensmuster einer Person, in denen diese von der Mehrheit der betreffenden Bevölkerung deutlich abweicht. Welche der folgenden Eigenschaften oder Verhaltensweisen gehört nach ICD-10 am ehesten zur anarkastischen PS? (A) andauernde Sehnsucht nach Zuneigung und Akzeptiert-Werden. (B) oberfläche und labile Affektivität. (C) übermäßiger Zweifel und Vorsicht. (D) übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung. (E) unbegründete Erwartung besonders günstiger Behandlung. Nach ICD-10 umfassen Persönlichkeitsstörungen Zustandsbilder und tief verwurzelte, anhaltende Verhaltensmuster einer Person, in denen diese von der Mehrheit der betreffenden Bevölkerung deutlich abweicht. Welche der folgenden Eigenschaften oder Verhaltensweisen gehört nach ICD-10 am ehesten zur anarkastischen PS? (A) andauernde Sehnsucht nach Zuneigung und Akzeptiert-Werden.(B) oberfläche und labile Affektivität.(C) übermäßiger Zweifel und Vorsicht.(D) übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung.(E) unbegründete Erwartung besonders günstiger Behandlung.
- Eine 70-jährige Patientin wird wegen einer mittelgradigen depressiven Episode in der Klinik behandelt. Sie kann den plötzlichen Tod des Ehemanns vor zwei Jahren nicht verwinden und fühlt sich aktuell durch den Umzug der Tochter erneut verlassen. Die Patientin berichtet, dass sie kürzlich unmittelbar nach dem Erwachen sogar ihren Mann neben sich im Bett gesehen habe, dabei wisse sie doch, dass er nicht mehr bei ihr ist und ihre Wahrnehmung nicht stimmen könne. Sie glaubt deshalb, dass sei jetzt verrückt werde. Um welches psychopathologische Phänomen handelt es sich bei der so von der Patientin berichteten Wahrnehmung am ehesten? a) Dissoziation b) Halluzination c) illusionäre Verkennung d) Pseudohalluzination e) Wahnwahrnehmung Eine 70-jährige Patientin wird wegen einer mittelgradigen depressiven Episode in der Klinik behandelt. Sie kann den plötzlichen Tod des Ehemanns vor zwei Jahren nicht verwinden und fühlt sich aktuell durch den Umzug der Tochter erneut verlassen. Die Patientin berichtet, dass sie kürzlich unmittelbar nach dem Erwachen sogar ihren Mann neben sich im Bett gesehen habe, dabei wisse sie doch, dass er nicht mehr bei ihr ist und ihre Wahrnehmung nicht stimmen könne. Sie glaubt deshalb, dass sei jetzt verrückt werde.Um welches psychopathologische Phänomen handelt es sich bei der so von der Patientin berichteten Wahrnehmung am ehesten? a) Dissoziationb) Halluzinationc) illusionäre Verkennung (Etwas gegenständlich Vorhandenes wird für etwas anderes gehalten, also verkannt.)d) Pseudohalluzination (Unwirklichkeit der Wahrnehmung wird erkannt)e) Wahnwahrnehmung (Etwas gegenständlich Vorhandenes wird im Kontext einer Wahnüberzeugung interpretiert)
- Ein Patient leidet unter einer chronischen atopischen Dermatitis. Diese verschlechterte sich in der Vorgeschichte wiederholt in Zusammenhang mit interpersonnellen Konfliktsituationen, auf die der Patient mit Rückzug und Grübeln reagiert. Welche Schlüsselnummer der ICD-10, Kapitel V, ist am ehesten heranzuziehen, und die psychische Störung des Patienten zu klassifizieren? Welche Schlüsselnummer der ICD-10? F54 = psychische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankheiten.
- Welches sind typische Symptome einer hebephrenen Schizophrenie? Wählen Sie 3 Antworten! a) Panikanfälle b) Stupor c) Verflachung oder Oberflächlichkeit des Affektes d) vorherrschende Wahnphänomene e) zerfahrene Sprache f) zielloses Verhalten Welches sind typische Symptome einer hebephrenen Schizophrenie? Wählen Sie 3 Antworten! a) Panikanfälleb) Stuporc) Verflachung oder Oberflächlichkeit des Affektesd) vorherrschende Wahnphänomenee) zerfahrene Sprachef) zielloses Verhalten
- Sie sehen in Ihrer Praxis einen 51-jährigen Mann, der seit 8 Monaten unter Gefühlen der Aussichtslosigkeit, verbunden mit gedrückter Stimmung, leidet. Hinzu kämen deutliche Gedächtnisprobleme, aber auch leichte Ängste und »Herzdrücken“, Insgesamt fühle er sich in seiner Funktionsfähigkeit im Alltag eingeschränkt und sei immer wieder für 2 oder 3 Tage krankgeschrieben. Vor dieser Erkrankung habe er niemals ernsthafte körperliche oder psychische Beschwerden gehabt. Sein Hausarzt, der ihn ergebnislos körperlich untersucht habe, sei von Anfang an überzeugt gewesen, sein Zustand hänge mit dem Verlust seiner Frau vor etwas mehr als 8 Monaten zusammen, die zu einem jüngeren Mann gezogen sei. Dieses Ereignis, so äußert er selbst, habe ihn völlig aus der Bahn geworfen und sein gesamtes Leben verändert. Schmerzhaft sei ihm klar geworden, dass er praktisch keine eigenen Freunde habe und auch auf die Kinder nicht zählen könne, die zur Mutter hielten. Welche Verdachtsdiagnose ist am ehesten zu stellen? (A) abhängige Persönlichkeitsstörung (B) andauernde Persönlichkeitsänderung (C) Anpassungsstörung, längere depressive Reaktion (D) generalisierte Angststörung (E) somatoforme Störung Sie sehen in Ihrer Praxis einen 51-jährigen Mann, der seit 8 Monaten unter Gefühlen der Aussichtslosigkeit, verbunden mit gedrückter Stimmung, leidet. Hinzu kämen deutliche Gedächtnisprobleme, aber auch leichte Ängste und »Herzdrücken“, Insgesamt fühle er sich in seiner Funktionsfähigkeit im Alltag eingeschränkt und sei immer wieder für 2 oder 3 Tage krankgeschrieben. Vor dieser Erkrankung habe er niemals ernsthafte körperliche oder psychische Beschwerden gehabt. Sein Hausarzt, der ihn ergebnislos körperlich untersucht habe, sei von Anfang an überzeugt gewesen, sein Zustand hänge mit dem Verlust seiner Frau vor etwas mehr als 8 Monaten zusammen, die zu einem jüngeren Mann gezogen sei. Dieses Ereignis, so äußert er selbst, habe ihn völlig aus der Bahn geworfen und sein gesamtes Leben verändert. Schmerzhaft sei ihm klar geworden, dass er praktisch keine eigenen Freunde habe und auch auf die Kinder nicht zählen könne, die zur Mutter hielten. Welche Verdachtsdiagnose ist am ehesten zu stellen? (A) abhängige Persönlichkeitsstörung(B) andauernde Persönlichkeitsänderung(C) Anpassungsstörung, längere depressive Reaktion(D) generalisierte Angststörung(E) somatoforme Störung
- Auf der Straße wird eine Person aufgefunden, die immer wieder das Gleiche sagt. Welches der folgenden Symptome wird hier am ehesten beschrieben? (A) Aphasie (B) Agnosie (C) Konfabulation (D) Korsakow-Syndrom (E) Perseveration Auf der Straße wird eine Person aufgefunden, die immer wieder das Gleiche sagt. Welches der folgenden Symptome wird hier am ehesten beschrieben? (A) Aphasie(B) Agnosie(C) Konfabulation(D) Korsakow-Syndrom(E) Perseveration
- Welche Aussage über den frühkindlichen Autismus (Kanner) ist richtig? (A) Ca. 15 % der Kinder sind geistig behindert. (B) Die Entwicklung der rezeptiven oder expressiven Sprache ist in der Regel nicht verzögert. (C) Die Prävalenzrate beträgt ca. 1 %. (D) Es existiert eine deutliche Häufung der Störung in unteren sozialen Schichten (E) Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Welche Aussage über den frühkindlichen Autismus (Kanner) ist richtig? (A) Ca. 15 % der Kinder sind geistig behindert. (Nur 3% der Kinder mit Kanner-Autismus weißen einen IQ im Normbereich oder darüber auf)(B) Die Entwicklung der rezeptiven oder expressiven Sprache ist in der Regel nichtverzögert. (Bei Asperger der Fall!) (C) Die Prävalenzrate beträgt ca. 1 %.(deutlich weniger?)(D) Es existiert eine deutliche Häufung der Störung in unteren sozialen Schichten(E) Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen.
- Eine 24-jährige Patientin, BMI = 16, berichtet, dass sie sich sehr „gesund“ ernähre und vor allem Fett vermeide. Auch ihre Mutter habe schon immer darauf geachtet, dass niemand aus der Familie dick wird. Ihr Gewicht von 48 kg hatte sie seit ihrem 13. Lebensjahr. Sie sei damit ganz zufrieden, habe auch keine große Angst, zu dick zu werden. Allerdings müsse sie gestehen, dass sie selbst induziert erbreche, wenn sie doch einmal etwas Fettes gegessen habe. Sie jogge täglich zwei Stunden ehe sie zur Arbeit gehe. Auf Nachfrage berichtet sie, dass ihre Periode noch nie ausgeblieben sei. Kontrazeptive Medikamente habe sie auch noch nie genommen. Welche Diagnose gemäß ICD-1O trifft nach der Schilderung am ehesten zu? (A) Anorexia nervosa (B) atypische Anorexia nervosa (C) Bulimia nervosa (D) psychogenes Erbrechen (E) Somatisierungsstörung Eine 24-jährige Patientin, BMI = 16, berichtet, dass sie sich sehr „gesund“ ernähre und vor allem Fett vermeide. Auch ihre Mutter habe schon immer darauf geachtet, dass niemand aus der Familie dick wird. Ihr Gewicht von 48 kg hatte sie seit ihrem 13. Lebensjahr. Sie sei damit ganz zufrieden, habe auch keine große Angst, zu dick zu werden. Allerdings müsse sie gestehen, dass sie selbst induziert erbreche, wenn sie doch einmal etwas Fettes gegessen habe (Kommt wahrscheinlich selten vor). Sie jogge täglich zwei Stunden ehe sie zur Arbeit gehe. Auf Nachfrage berichtet sie, dass ihre Periode noch nie ausgeblieben sei. Kontrazeptive Medikamente habe sie auch noch nie genommen. Welche Diagnose gemäß ICD-1O trifft nach der Schilderung am ehesten zu? (A) Anorexia nervosa(B) atypische Anorexia nervosa(C) Bulimia nervosa (wenn überhaupt dann atypisch, aber keine Fressanfälle und kein regelmäßges Erbrechen... deswegen b)(D) psychogenes Erbrechen(E) Somatisierungsstörung
- Eine 32-jährige Patientin berichtet im Erstgespräch, dass ihr völlig unklar sei, weshalb sie sich bei einem Psychotherapeuten vorstellen soll. Sie sei vor wenigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dort sei sie wegen einer Wunde am Bein behandelt worden, die nicht zugeheilt sei. Ihr Hausarzt habe sie jetzt zur Psychotherapie überwiesen. Sie befinde sich häufiger für einige Tage im Krankenhaus, da sie sich immer wieder verletze und die Wunden sich häufig entzündeten. Aus dem Arztbrief wird ersichtlich, dass die Patientin durch Aufkratzen der Wunden den Heilungsprozess verhindert. Welche der folgenden Diagnosen könnte hier am ehesten vorliegen? a) artifizielle Störung b) emotional instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typus c) histrionische Persönlichkeitsstörung d) Münchhausen by proxy e) somatoforme Störung Eine 32-jährige Patientin berichtet im Erstgespräch, dass ihr völlig unklar sei, weshalb sie sich bei einem Psychotherapeuten vorstellen soll. Sie sei vor wenigen Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Dort sei sie wegen einer Wunde am Bein behandelt worden, die nicht zugeheilt sei. Ihr Hausarzt habe sie jetzt zur Psychotherapie überwiesen. Sie befinde sich häufiger für einige Tage im Krankenhaus, da sie sich immer wieder verletze und die Wunden sich häufig entzündeten. Aus dem Arztbrief wird ersichtlich, dass die Patientin durch Aufkratzen der Wunden den Heilungsprozess verhindert. Welche der folgenden Diagnosen könnte hier am ehesten vorliegen? a) artifizielle Störungb) emotional instabile Persönlichkeitsstörung, impulsiver Typusc) histrionische Persönlichkeitsstörungd) Münchhausen by proxye) somatoforme Störung
- In der ICD-10, Kapitel V (F) wird ein Störungsbild aufgeführt, das sich wie folgt beschreiben lässt: Teilweiser oder völliger Verlust der normalen Integration von Erinnerungen, Identitätsbewusstsein und (sensorischen) Empfindungen sowie der Kontrolle über Körperbewegungen; überzeugender zeitlicher Zusammenhang zwischen den Symptomen und belastenden Ereignissen oder Problemen. Welches der folgenden Störungsbilder ist damit charakterisiert? (A) Delir (B) Demenz (C) Konversionsstörung (D) Schizophrenie (E) Tourette-Syndrom In der ICD-10, Kapitel V (F) wird ein Störungsbild aufgeführt, das sich wie folgt beschreiben lässt: Teilweiser oder völliger Verlust der normalen Integration von Erinnerungen, Identitätsbewusstsein und (sensorischen) Empfindungen sowie der Kontrolle über Körperbewegungen; überzeugender zeitlicher Zusammenhang zwischen den Symptomen und belastenden Ereignissen oder Problemen. Welches der folgenden Störungsbilder ist damit charakterisiert? (A) Delir(B) Demenz(C) Konversionsstörung(D) Schizophrenie(E) Tourette-Syndrom
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- Eine Patientin, die Sie vor einigen Jahren wegen rezidivierender depressiver Episoden psychotherapeutisch behandelt haben, sucht Sie auf. Ihr Hausarzt habe ihr geraten, wieder zu Ihnen zu gehen, sie wisse aber nicht so recht wieso. Seit einiger Zeit sei ihre Stimmung sehr gut, im Büro unterhalte sie sich auch mit vielen Kolleginnen und sei nicht mehr wie früher gehemmt. Sie benötige auch weniger Schlaf als sonst. Leider habe sich ihre Konzentration verschlechtert. Falls die Symptomatik eine ausreichende Schwere aufweist, könnte am ehesten folgende Diagnose zutreffen: a) Beginn einer depressiven Episode b) bipolare affektive Störung, gegenwärtig Hypomanie c) einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörung d) histrionische Persönlichkeitsstörung e) Störung der Impulskontrolle Eine Patientin, die Sie vor einigen Jahren wegen rezidivierender depressiver Episoden psychotherapeutisch behandelt haben, sucht Sie auf. Ihr Hausarzt habe ihr geraten, wieder zu Ihnen zu gehen, sie wisse aber nicht so recht wieso. Seit einiger Zeit sei ihre Stimmung sehr gut, im Büro unterhalte sie sich auch mit vielen Kolleginnen und sei nicht mehr wie früher gehemmt. Sie benötige auch weniger Schlaf als sonst. Leider habe sich ihre Konzentration verschlechtert. Falls die Symptomatik eine ausreichende Schwere aufweist, könnte am ehesten folgende Diagnose zutreffen: a) Beginn einer depressiven Episodeb) bipolare affektive Störung, gegenwärtig Hypomaniec) einfache Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungd) histrionische Persönlichkeitsstörunge) Störung der Impulskontrolle
- Eine Patientin klagt über diffuse Angstzustände und depressive Verstimmung, sie sei oft verzweifelt, habe Gefühl der Leere, dann wieder Zustände der Wut und des Hasses. Sie verspüre oft quälende Angespanntheit, immer wieder habe sie das Gefühl, Situation ohnmächtig und schutzlos ausgeliefert zu sein. Sie habe sich mehrfach Schnittverletzung beigebracht, einige Male sei dies in Zuständen „veränderten Bewusstseins“ geschehen, an die sie sich nicht erinnern könne. Auch „Fressanfälle“ mit selbstinduziertem Erbrechen kämen immer wieder vor. Zeitweise konsumiere sie Drogen und größere Mengen an Al-kohol. Sie habe ihre Arbeitsstelle zum wiederholten Male wegen unkontrollierter Emoti-onsausbrüche verloren. Welche der folgenden psychischen Störungen liegt gemäß ICD-10-Kriterien am wahr-scheinlichsten vor? (A) narzisstische Persönlichkeitsstörung (B) Bulimia nervosa (C) schizotype Störung (D) mittelgradige depressive Episode (E) Borderline-Persönlichkeitsstörung Eine Patientin klagt über diffuse Angstzustände und depressive Verstimmung, sie sei oft verzweifelt, habe Gefühl der Leere, dann wieder Zustände der Wut und des Hasses. Sie verspüre oft quälende Angespanntheit, immer wieder habe sie das Gefühl, Situation ohnmächtig und schutzlos ausgeliefert zu sein. Sie habe sich mehrfach Schnittverletzung beigebracht, einige Male sei dies in Zuständen „veränderten Bewusstseins“ geschehen, an die sie sich nicht erinnern könne. Auch „Fressanfälle“ mit selbstinduziertem Erbrechen kämen immer wieder vor. Zeitweise konsumiere sie Drogen und größere Mengen an Al-kohol. Sie habe ihre Arbeitsstelle zum wiederholten Male wegen unkontrollierter Emoti-onsausbrüche verloren. Welche der folgenden psychischen Störungen liegt gemäß ICD-10-Kriterien am wahr-scheinlichsten vor? (A) narzisstische Persönlichkeitsstörung(B) Bulimia nervosa(C) schizotype Störung(D) mittelgradige depressive Episode(E) Borderline-Persönlichkeitsstörung
- Ein 8-jähriges Kind zeigt bei einem IQ von 100 Lese-Rechtschreib-Leistungen, die einem T-Wert von 28, und Rechenleistungen, die einem T-Wert von 22 entsprechen. Die Leistungsprobleme sind nicht auf mangelnde Förderung oder eine neurologische Erkrankung zurückzuführen. Welche der folgenden Diagnosen ist am ehesten zu stellen? a) isolierte Rechtschreibstörung b) kombinierte Störung schulischer Fertigkeiten c) kombinierte umschriebene Entwicklungsstörung d) umschriebene Lese- und Rechtschreibstörung e) umschriebene Rechenstörung Ein 8-jähriges Kind zeigt bei einem IQ von 100 (=Durschnittliche Intelligenz, Bedingung! IQ, M = 100, SD = 15) Lese-Rechtschreib-Leistungen, die einem T-Wert von 28 (M = 50, SD = 10, DAHER >2 SD), und Rechenleistungen, die einem T-Wert von 22 (>2 SD) entsprechen. Die Leistungsprobleme sind nicht auf mangelnde Förderung oder eine neurologische Erkrankung zurückzuführen. Welche der folgenden Diagnosen ist am ehesten zu stellen? a) isolierte Rechtschreibstörungb) kombinierte Störung schulischer Fertigkeitenc) kombinierte umschriebene Entwicklungsstörungd) umschriebene Lese- und Rechtschreibstörunge) umschriebene Rechenstörung
- Eine 44-jährige Patientin sucht eine Behandlung wegen einer persönlichen Lebenskrise auf. Sie beschäftige sich seit einigen Jahren ständig mit ihrer „verlorenen Attraktivität“ und leide extrem unter der Hoffnungslosigkeit angesichts „des sichtbaren, langsamen Altersverfalls“, der sie entstelle; „wie eine Siebzigjährige“. Der Therapeutin erscheint das Aussehen der Patientin jedoch altersgemäß. Die psychischen Belastungen hätten nach einem Jobwechsel vor drei Jahren zugenommen. Seitdem fühle sie sich wiederkehrend, so auch derzeit, für einige Wochen niedergeschlagen, antriebslos und wertlos und erlebe ihr Leben als sinnlos. Der neue Job beinhalte viele Meetings und Teamwork, die sie als unproduktiv erlebe. Sie lebe schon immer sehr zurückgezogen und isoliert und habe nur Kontakt zu ihren Familienangehörigen. Welche der nachfolgend genannten Diagnosen kommen aufgrund der Schilderung gemäß der ICD-10 am ehesten in Frage? Wählen Sie 2 Antworten! a) schizoaffektive Störung b) soziale Phobie c) Anpassungsstörung d) depressive Episode e) körperdysmorphe Störung Eine 44-jährige Patientin sucht eine Behandlung wegen einer persönlichen Lebenskrise auf. Sie beschäftige sich seit einigen Jahren ständig mit ihrer „verlorenen Attraktivität“ und leide extrem unter der Hoffnungslosigkeit angesichts „des sichtbaren, langsamen Altersverfalls“, der sie entstelle; „wie eine Siebzigjährige“. Der Therapeutin erscheint das Aussehen der Patientin jedoch altersgemäß. Die psychischen Belastungen hätten nach einem Jobwechsel vor drei Jahren zugenommen. Seitdem fühle sie sich wiederkehrend, so auch derzeit, für einige Wochen niedergeschlagen, antriebslos und wertlos und erlebe ihr Leben als sinnlos. Der neue Job beinhalte viele Meetings und Teamwork, die sie als unproduktiv erlebe. Sie lebe schon immer sehr zurückgezogen und isoliert und habe nur Kontakt zu ihren Familienangehörigen. Welche der nachfolgend genannten Diagnosen kommen aufgrund der Schilderung gemäß der ICD-10 am ehesten in Frage? Wählen Sie 2 Antworten! a) schizoaffektive Störung (Schizophrenie Kriterien nicht erfüllt, keine Ich-Störung/Hallozinationen) b) soziale Phobie (Keine Angst vor Teamwork/Meetings)c) Anpassungsstörung (Symptomatik zu stark ausgeprägt)d) depressive Episodee) körperdysmorphe Störung
- Die Symptome einer 56-jährigen Frau erfüllen die diagnostischen Kriterien gemäß der ICD-10 für eine mittelgradige depressive Episode und für ein Alkoholabhängigkeitssyndrom. Beide Störungen seien in der Folge zweier kritischer Lebensereignisse aufgetreten, nämlich nach einer Magenbypass-Operation und dem etwa zeitgleichen Wegzug ihres geliebten Enkels. Sie haben dann zeitweise zum Alkohol gegriffen, obwohl sie gewusst habe, dass sie wegen des Magenbypass aus medizinischen, gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol konsumieren darf. Welchem Kriterium des Abhängigkeitssyndroms nach ICD-10 (F1x.2) entspricht dieses Verhalten am besten? (A) Substanzgebrauch trotz schädlicher Folgen (B) Einengung auf Substanzgebrauch (C) körperliches Entzugssyndrom (D) Toleranzentwicklung (E) Krankheitsbewältigung durch Substanzkonsum Die Symptome einer 56-jährigen Frau erfüllen die diagnostischen Kriterien gemäß der ICD-10 für eine mittelgradige depressive Episode und für ein Alkoholabhängigkeitssyndrom. Beide Störungen seien in der Folge zweier kritischer Lebensereignisse aufgetreten, nämlich nach einer Magenbypass-Operation und dem etwa zeitgleichen Wegzug ihres geliebten Enkels. Sie haben dann zeitweise zum Alkohol gegriffen, obwohl sie gewusst habe, dass sie wegen des Magenbypass aus medizinischen, gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol konsumieren darf. Welchem Kriterium des Abhängigkeitssyndroms nach ICD-10 (F1x.2) entspricht dieses Verhalten am besten? (A) Substanzgebrauch trotz schädlicher Folgen(B) Einengung auf Substanzgebrauch (wird nicht ausführlich genug beschrieben, durch das Schlagwort "zeitweise" fällt der Begriff "einengung" weg)(C) körperliches Entzugssyndrom (Wird nicht im Beispiel beschrieben)(D) Toleranzentwicklung -> Betonung auf "heute müsse sie mehr trinken, um auf das selbe Level zu kommen, als dies früher der Fall war"(E) Krankheitsbewältigung durch Substanzkonsum -> nicht im ICD-10 expliziet genannt
- Eine Patient berichtet über „Schmerzen beim Verkehr“ (genitale Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs). Sofern eine primär organische Ursache auszuschließen ist, wird die Störung am zutreffendsten klassifiziert als (A) Anhedonie (B) Dysparennie (C) Störung der sexuellen Erregung (D) Störung mit verminderter Appetenz (E) Vaginismus Eine Patient berichtet über „Schmerzen beim Verkehr“ (genitale Schmerzen während des Geschlechtsverkehrs). Sofern eine primär organische Ursache auszuschließen ist, wird die Störung am zutreffendsten klassifiziert als (A) Anhedonie (Verlust der Freude)(B) Dysparennie(C) Störung der sexuellen Erregung (= unzureichende Lubrikation) (D) Störung mit verminderter Appetenz (= Betonung müsste auf mangelndes intresse an sexuellen Aktivitäten liegen) (E) Vaginismus (= Betonung müsste auf Krämpfe im Vaginalbereich liegen)
- Ihnen wird ein 4-jähriges Kind vorgestellt, welches sich seit einigen Monaten in einem immer wiederkehrenden Bewegungsablauf selbst in die Hände beißt. Es ist keine weitere Verhaltensauffälligkeit festzustellen. Welche Diagnose ist zunächst in Betracht zu ziehen? (A) Bindungsstörung des Kindesalters mit Enthemmungen. (B) Pica im Kindesalter. (C) Stereotype Bewegungsstörung. (D) Tourette-Syndrom. (E) Zwangsstörung mit vorwiegend Zwangshandlungen. Ihnen wird ein 4-jähriges Kind vorgestellt, welches sich seit einigen Monaten in einem immer wiederkehrenden Bewegungsablauf selbst in die Hände beißt. Es ist keine weitere Verhaltensauffälligkeit festzustellen. Welche Diagnose ist zunächst in Betracht zu ziehen? (A) Bindungsstörung des Kindesalters mit Enthemmungen.(B) Pica im Kindesalter.(C) Stereotype Bewegungsstörung.(D) Tourette-Syndrom.(E) Zwangsstörung mit vorwiegend Zwangshandlungen.
- Ein 34-jähriger Patient berichtet im Erstgespräch, dass er in der Folge von Umstrukturierungen an seiner Arbeitsstelle vor 6 Wochen auch in seiner Freizeit viel an die Arbeit denken müsse, sehr unruhig sei und schlecht „abschalten“ könne. Er sei intern versetzt worden, außerdem sei einigen Kollegen wegen der schlechten Ertragslage gekündigt worden. Sie erfahren weiterhin von dem Patienten, dass es ihm in der Vergangenheit schon des Öfteren „schlecht“ gegangen sei. Er leide schon lange darunter, sich nur schwer von Alltagsproblemen distanzieren zu können, sei immer schon eher besorgt und ängstlich; um die Zukunft mache er sich viele Gedanken; er fühle sich oft erschöpft und habe zeitweise nur wenig Lust an Unternehmungen. Schlafprobleme habe er auch schon seit langem, ca. einmal wöchentlich. Welche der folgenden Diagnosen kommt nach der ICD-10 neben einer depressiven Störung am ehesten in Betracht? a) Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung b) Generalisierte Angststörung c) Hypochondrie d) Nichtorganische Insomnie e) Psychologische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifizierten Krankheit Ein 34-jähriger Patient berichtet im Erstgespräch, dass er in der Folge von Umstrukturierungen an seiner Arbeitsstelle vor 6 Wochen auch in seiner Freizeit viel an die Arbeit denken müsse, sehr unruhig sei und schlecht „abschalten“ könne. Er sei intern versetzt worden, außerdem sei einigen Kollegen wegen der schlechten Ertragslage gekündigt worden. Sie erfahren weiterhin von dem Patienten, dass es ihm in der Vergangenheit schon des Öfteren „schlecht“ gegangen sei. Er leide schon lange darunter, sich nur schwer von Alltagsproblemen distanzieren zu können, sei immer schon eher besorgt und ängstlich; um die Zukunft mache er sich viele Gedanken; er fühle sich oft erschöpft und habe zeitweise nur wenig Lust an Unternehmungen. Schlafprobleme habe er auch schon seit langem, ca. einmal wöchentlich. Welche der folgenden Diagnosen kommt nach der ICD-10 neben einer depressiven Störung am ehesten in Betracht? a) Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung (Fokus müsste auf soziale Interaktionen liegen, ...evt. Hinweiß das es seit Kindheit besteht)b) Generalisierte Angststörungc) Hypochondrie (Keine Krankheitsängstebenannt)d) Nichtorganische Insomnie ("ungenügenden Dauer und Qualität des Schlafes, das über einen beträchtlichen Zeitraum besteht" -> im Beispiel nicht wirklich beträchtlicher Zeitraum)e) Psychologische Faktoren und Verhaltensfaktoren bei andernorts klassifiziertenKrankheit (Keine Krankheit benannt)
- Welche der folgenden Krankheiten oder psychischen Störungen zählt gemäß der ICD-10 zu den Parasomnien? (A) psychogene Schlafumkehr (B) Albträume (C) Schlafapnoesyndrom (D) Narkolepsie (E) Durchschlafstörungen Welche der folgenden Krankheiten oder psychischen Störungen zählt gemäß der ICD-10 zu den Parasomnien? (A) psychogene Schlafumkehr (Nichtorganische Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus) (B) Albträume (C) Schlafapnoesyndrom (organische Schlafstörung) (D) Narkolepsie (organisch oder nicht organisch -> Hypersomnie) (E) Durchschlafstörungen (organisch oder nicht organisch -> Insomnie)
- Vorübergehende Ticstörungen treten im Kindes- und Jugendalter recht häufig auf. Ab welchem Zeitraum spricht man definitionsgemäß von einer chronischen Ticstörung. a) 2 Wochen b) 6 Wochen c) 3 Monate d) 1 Jahr e) 2 Jahre Vorübergehende Ticstörungen treten im Kindes- und Jugendalter recht häufig auf. Ab welchem Zeitraum spricht man definitionsgemäß von einer chronischen Ticstörung. a) 2 Wochenb) 6 Wochenc) 3 Monated) 1 Jahre) 2 Jahre ..denn bei vielen Kindern und Jugendlichen remittieren diese Tics in den ersten Monaten von allein
- Wie heißt in der ICD-10 diejenige psychische Störung (auch: Störungskategorie), bei der es um ein absichtliches Erzeugen oder Vortäuschen von körperlichen oder psychischen Symptomen oder Behinderungen geht, welches nicht in Belastungssituationen oder aus anderen äußeren Gründen auftritt? Artifizielle Störung
- Eine 45-jährige Patientin hat einen Herzinfarkt erlitten. In den diagnostischen Gesprächen ist zu erkennen, dass sie aus Angst vor einem neuen Herzinfarkt seither sexuelle Aktivitäten vermeidet, sich passiv verhält, weil Sex ihr nicht fehlt, sie kein Bedürfnis und keine Lust danach verspürt. Ihr Verhalten führt aber zu zunehmenden Spannungen in ihrer Partnerschaft, sie fühlt sich deshalb schuldig und weniger attraktiv für ihren Partner. Welche sexuelle Funktionsstörung ist am ehesten zu diagnostizieren? a) Dyspareunie b) Mangel an sexuellem Verlangen (Inappetenz) c) Orgasmusstörung d) Vaginismus e) Versagen genitaler Reaktionen Eine 45-jährige Patientin hat einen Herzinfarkt erlitten. In den diagnostischen Gesprächen ist zu erkennen, dass sie aus Angst vor einem neuen Herzinfarkt seither sexuelle Aktivitäten vermeidet, sich passiv verhält, weil Sex ihr nicht fehlt, sie kein Bedürfnis und keine Lust danach verspürt. Ihr Verhalten führt aber zu zunehmenden Spannungen in ihrer Partnerschaft, sie fühlt sich deshalb schuldig und weniger attraktiv für ihren Partner. Welche sexuelle Funktionsstörung ist am ehesten zu diagnostizieren? a) Dyspareunieb) Mangel an sexuellem Verlangen (Inappetenz)c) Orgasmusstörungd) Vaginismuse) Versagen genitaler Reaktionen
- Erika ist davon überzeugt, dass ihre Augen asymmetrisch sind, obwohl andere Personen ihm immer wieder bestätigen, dass es nicht so ist. Sie fühlt sich sehr unwohl damit, da sie glaubt, andere Menschen könnten sich über sie lustig machen oder sie hässlich finden. Deshalb versucht sie, durch Make-up ihren Augen die gleiche Form und Größe zu verleihen. Eine Operation vor zwei Jahren hat für sie keine Besserung gebracht. Welche der nachstehenden Diagnosen trifft am ehesten zu? a) dissoziative Störung b) Dysmorphophobie c) generalisierte Angststörung d) Konversionsstörung e) Somatisierungsstörung Erika ist davon überzeugt, dass ihre Augen asymmetrisch sind, obwohl andere Personen ihm immer wieder bestätigen, dass es nicht so ist. Sie fühlt sich sehr unwohl damit, da sie glaubt, andere Menschen könnten sich über sie lustig machen oder sie hässlich finden. Deshalb versucht sie, durch Make-up ihren Augen die gleiche Form und Größe zu verleihen. Eine Operation vor zwei Jahren hat für sie keine Besserung gebracht. Welche der nachstehenden Diagnosen trifft am ehesten zu? a) dissoziative Störungb) Dysmorphophobiec) generalisierte Angststörungd) Konversionsstörunge) Somatisierungsstörung
- Welches der folgenden Merkmale ist für das Störungsbild der Depersonalisation (nach lCD-10) nicht charakteristisch? (A) Bei einer Depersonalisation kommt es regelhaft zu einem Verlust der Kontrolle über die Körperbewegungen. (B) Das Depersonalisationssyndrom kann Teil eines anderen, z. B. depressiven oder phobischen Störungsbildes sein und sollte dann ggf. als Zweit- oder Zusatzdiagnose kodiert werden. (C) Depersonalisation ist ein subjektives Gefühl von Fremdheit, Abtrennung und Ungewohntheit dem eigenen Selbst und seinen Handlungen und Bewegungen gegenüber. (D) Die Depersonalisation verursacht in klinisch bedeutsamer Weise individuelles Leiden oder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen, (E) Während der Depersonalisationserfahrung bleibt die Realitätsprüfung intakt. Welches der folgenden Merkmale ist für das Störungsbild der Depersonalisation (nach lCD-10) nicht charakteristisch? (A) Bei einer XXXDepersonalisationXXX kommt es regelhaft zu einem Verlust der Kontrolle über die Körperbewegungen. ->eher Tic-Störung(B) Das Depersonalisationssyndrom kann Teil eines anderen, z. B. depressiven oderphobischen Störungsbildes sein und sollte dann ggf. als Zweit- oder Zusatzdiagnosekodiert werden.(C) Depersonalisation ist ein subjektives Gefühl von Fremdheit, Abtrennung undUngewohntheit dem eigenen Selbst und seinen Handlungen und Bewegungengegenüber.(D) Die Depersonalisation verursacht in klinisch bedeutsamer Weise individuelles Leidenoder Beeinträchtigungen in sozialen, beruflichen oder anderen wichtigenFunktionsbereichen,(E) Während der Depersonalisationserfahrung bleibt die Realitätsprüfung intakt.
- Welche der folgenden Störungen gehört in der ICD-10 nicht zu den sexuellen Funktionsstörungen? a) Nichtorganische Dyspareunie b) Sadomasochismus c) Versagen genitaler Reaktionen d) Orgasmusstörung e) Sexuelle Aversion Welche der folgenden Störungen gehört in der ICD-10 nicht zu den sexuellen Funktionsstörungen? a) Nichtorganische Dyspareunieb) Sadomasochismus (Paraphilie)c) Versagen genitaler Reaktionend) Orgasmusstörunge) Sexuelle Aversion
- Die Symptomatik bei Störung des Sozialverhaltens muss nach Maßgabe der ICD-10 mindestens sechs Monate bestehen. Nur für einige spezifische Symptome reicht ein einmaliges Auftreten aus, sofern die allgemeinen Kriterien für eine Störung des Sozialverhaltens erfüllt sind. Welches der genannten gehört zu diesen spezifischen Symptomen? (A) Einbruch in Gebäude (B) Schuleschwänzen (C) Stehlen von Wertgegenständen ohne Konfrontation mit den Opfern (D) Tierquälerei (E) Weglaufen von zu Hause über Nacht Die Symptomatik bei Störung des Sozialverhaltens muss nach Maßgabe der ICD-10 mindestens sechs Monate bestehen. Nur für einige spezifische Symptome reicht ein einmaliges Auftreten aus, sofern die allgemeinen Kriterien für eine Störung des Sozialverhaltens erfüllt sind. Welches der genannten gehört zu diesen spezifischen Symptomen? (A) Einbruch in Gebäude(B) Schuleschwänzen(C) Stehlen von Wertgegenständen ohne Konfrontation mit den Opfern(D) Tierquälerei (...Grausamkeit aber schon - kommt wohl auf die genauen Umstände an...)(E) Weglaufen von zu Hause über Nacht
- Ein 60-jähriger Patient klagt über zunehmende depressive Verstimmungen. Im Gespräch mit dem Patienten fällt Ihnen ein Zittern der Hände auf sowie ein starrer Gesichtsausdruck. Der Patient spricht leise und monoton. Am Ende der Stunde verlässt er die Praxis mit schlurfendem Schritt. Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie? a) demenzielle Erkrankung b) Morbus Parkinson c) Multiple Sklerose d) Neuropathie e) transitorische ischämische Attacke Ein 60-jähriger Patient klagt über zunehmende depressive Verstimmungen. Im Gespräch mit dem Patienten fällt Ihnen ein Zittern der Hände auf sowie ein starrer Gesichtsausdruck. Der Patient spricht leise und monoton. Am Ende der Stunde verlässt er die Praxis mit schlurfendem Schritt. Welche Verdachtsdiagnose stellen Sie? a) demenzielle Erkrankungb) Morbus Parkinsonc) Multiple Sklerosed) Neuropathiee) transitorische ischämische Attacke
- Als charakteristische Ursache des klassischen Korsakow-Syndroms gilt in erster Linie folgende der genannten Krankheiten bzw. Störungen: a) Alkoholismus b) dissoziative Amnesie c) schizoide Persönlichkeitsstörung d) Schizophrenie e) Zyklothymie Als charakteristische Ursache des klassischen Korsakow-Syndroms gilt in erster Linie folgende der genannten Krankheiten bzw. Störungen: a) Alkoholismusb) dissoziative Amnesiec) schizoide Persönlichkeitsstörungd) Schizophreniee) Zyklothymie
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