Sozialpsychologie (Subject) / BL1 1. Semester (Lesson)

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Sozklausur

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  • Was ist die Definition der sozialen Wahrnehmung? Prozess der Sammlung und Interpretation von Information über eine Person.
  • Was für Persönlichkeitsmerkmale gibt es laut Asch (1964)? Zentrale und periphere Persönlichkeitsmerkmale.
  • Was sind implizite Persönlichkeitstheorien? Vorstellung zu Zusammenhängen.
  • Was unterscheidet die Eindrucksbildung per Text oder Erzählung von der persönlichen? -          Informationsübermittlung in Worten ist anders als bei der Personenwahrnehmung -          In der Interaktion lernt man mehr. Dennoch (Studie Kelley, 1950): Auch nach Kontakt mit dem Gastdozent zeigten die Studenten ein unterschiedliches Verhalten.
  • Was ist eine sich selbst erfüllende Prophezeihung? Wenn Überzeugungen durch Verhaltensänderungen Realität hervorbringen.
  • Was ist nonverbale Kommunikation? Absichtliche oder unabsichtliche Kommunikation ohne Worte (Aronson), die der verbalen Kommunikation widersprechen kann.
  • Das E-Mail-Dilemma: Wie gut werden wir ohne Nonverbales verstanden? Deutlich schlechter als wir denken!
  • An was ist nonverbale Kommunikation gebunden? Nonverbale Kommunikation ist kulturell gebunden.
  • Beispiele hierfür? -          Augenkontakt -          Persönlicher Abstand -          Berührungen
  • Was ist die Definition der Attributionstheorie? Die Attributionstheorie macht Annahmen darüber, wie Menschen das Verhalten anderer und ihr eigenes erklären („zuschreiben“).
  • Was führt zu einer Kausalattribution? Besonders von der Norm/ den Erwartungen abweichendes Verhalten.
  • Was sind Dispositionen? Merkmale
  • Zwei Eigenschaften der Attribution auf Dispositionen? Die Attribution ist strukturierend und erlaubt Vorhersagen.
  • Was ist die Aussage des Castro-Experiments (Jones and Harris, 1967)? Persönliche Ursachen von Verhalten werden überschätzt.
  • Was ist die Theorie der Korrespondierenden Schlussfolgerungen? Analyse der nicht gemeinsamen Auswirkungen: Auswirkungen ausgewählter Handlungen werden mit denen nicht ausgewählter Handlungen verglichen.
  • Was ist hierbei die Schlussfolgerung? Wegen den Unterschieden wurde die Handlung anscheinend gewählt.
  • Was ist die Definition der Kovarianztheorie? Der Effekt, wird auf die Bedingung attribuiert die vorhanden ist wenn er auftritt und nicht vorhanden ist wenn er nicht auftritt (Kelley, 1967).
  • Welche Faktoren sind bei der Kovarianztheorie zu berücksichtigen? -          Konsistenz (über Situationen hinweg) -          Konsens (über Personen hinweg) -          Distinktheit (über Objekte hinweg)
  • Wann gehen Menschen nach der Kovarianztheorie vor? Wenn sie die Informationen zur Verfügung haben. Die Sammlung erfolgt aber nicht spontan.
  • Mit was ist die Kovarianz nicht gleichzusetzen? Mit Kausalität
  • Was sind Menschen besonders motiviert zu erklären? Leistungen
  • Was sind mögliche Ursachen für Miss-/Erfolg? Interne und externe Ursachen: -          Kontrollierbar und nicht kontrollierbar -          Stabil und Instabil
  • Welche Attribution ist in der klinischen Psychologie dafür bekannt Depressionen zu begünstigen? Intern, stabil und nicht kontrollierbar. -> Theorie der erlernten Hilflosigkeit
  • Wie heißt der „fundamentaler Attributionsfehler“ heute? Korrespondenz-Verzerrung
  • Was sagt die Korrespondenzverzerrung aus? Menschen tendieren zur Zuschreibung auf die Person, selbst wenn die Situation entscheidend ist.
  • Was sagt das Experiment von Ross et al. (1977) aus? Menschen mit stärkerer sozialen Rolle wirken klüger (actor-observer bias).
  • Was sind Grenzen der Korrespondenzverzerrung? (4) -          Instruktion: „Situationsanalyse“ -          Salienz (hervorheben eines Reizes aus einem Kontext) der Situation statt Person -          Sprache: Das Subjekt des Satzes ist im Fokus -          Kultur: Individualistisch/Kollektivistisch
  • Was sagt die Verzerrung wegen falschem Konsens aus? Menschen überschätzen, wie sehr andere Menschen ihre Überzeugungen ... teilen.
  • Was ist die actor-observer difference? Die Neigung das eigene Verhalten eher mit der Situation zu erklären als das anderer.