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Zoologie (Subject) / VL2: Zytoskelett und Tierische Grundgewebe I (Lesson)
Verständnisfragen zur zweiten Vorlesung
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- Isotonisch Konzentrationsgleichgewicht der Ionen zwischen Zelle und Ihrer Umgebung
- Hypotonisch Eine hypotonische Lösung hat einen geringen osmatischen Druck, sodass eine Zelle in der Lösung Wasser aufnimmt und turgeszent wird oder gar platzt
- Hypertonisch Eine hypertonische Lösung hat einen hohen osmatischen Druck, sodass eine Zelle in der Lösung Wasser abgeben würde und es zur Plasmolyse kommt
- Warum ist Wasser ein Dipol? Da das O-Atom im Wassermolekül ENer ist als Die H-Atome und daher die Bindungslektronen näher zu sich zieht, wodurch das O-Atom partiell negativ geladen ist und die H-Atome partiell positiv
- Warum bilden Ionen eine Hydrathülle aus? Positiv geladene Ionen ziehen das partiell negativ geladene O-Atom des Wassermoleküls an und negativ geladene Ionen ziehen die partiell positiv geladenen H-Atome des H2O-Moleküls an.
- Wodurch erhalten tierische Zellen ihre Flexibilität und Stabilität? Zytoskellet
- Welche 3 Proteingruppen bilden das Zytoskelett? Aktin-/Mikrofilamente, Intermediärfilamente, Mikrotubuli (Makrofilamente)
- Was bedeutet „self assembly“? Geben Sie zwei Zytoskelettelemente als Beispiel an. Wie kann eine Zelle die Polymerisation bzw. Depolymerisation dieser Zytoskelettelemente steuern? "Selbstanlagernd" - Aktin/Mikrofilamente: eigenständige Polymerisation/ Selbstanlagerung je nach Ca2+, Mg2+ Konentration von G-Aktin nach F-Aktin. Mikrotubuli: polymerisation wird durch die Ca2+ konz. in der Zelle gesteuert. Selbstanlagerung von alpha-, und beta- Tubulin
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- Nennen Sie 3 Aufgaben des Zytoskeletts? Stabilisierung der Zelle, Einschnürung der Zelle bei der Zellteilung, amöboide Fortbewegung über Scheinfüßchen
- Nennen Sie die wichtigsten Aufgaben der Mikrotubuli! Wichtige Aufgaben der Mikrotubuli: Vesikeltransport, Positionierung der Organellen, Ausbildung komplexer Mikrotubulis-Aggregate: centriolen, Kernteilungsspindel, Cilien und Flagellen
- Geben Sie 4 Aufgaben der Aktinfilamente an Lokale Formgebung, amöboide Fortbewegung, Kontraktion bestimmter Zellbereiche oder ganzer Zellen, Photoplasmaströmung
- g-Aktin globulares-Aktin
- f-Aktin filamentöses Aktin /Aktinfilamente
- Wie nennt man den Umwandlung von g-Aktin zu f-Aktin? Polymerisation
- Zu welcher Gruppe gehört Kreatin? Intermediärfilamente
- Was wird aus Keratin gebildet? Nägel, Haare, Epidermis/Oberhaut
- Erklären Sie das Zustandekommen der amöboiden Fortbewegung. nicht durch Myosin vernetzte Actinfilamente wachsen in die fortzubewegende Richtung (durch Polymerisation von g-Aktin). Durch das Wachstum wölbt sich die Zelle vor -> Entstehung der Pseudopodien. Das restliche Cytoplasma wird vorwärt gepresst
- Vincristin und Vinblastin sind zwei Wirkstoffe aus dem Madagaskar- Immergrün, die äußerst erfolgreich gegen Leukämie bei Kindern eingesetzt werden. Beide Alkaloide binden an Tubulin. Erklären Sie, warum diese Wirkstoffe als Zytostatika (Mittel gegen Krebs) wirken. Zentriolen bestehen aus Mikrotubuli -> Alkaloide binden an Tubuli --> Störung/Verzögerung/Verhinderung des Zellzyklusan dieser Stelle kann Teilung und Verbreitung verhindert werden
- Was bedeutet „(9 x 2) + 2“? 9 Mikrotubuli-Dupletts (9x2) kreisförmig um zwei zentrale Mikrotubuli angeordnet (+2) ist der Aufbau der allen Cilien und Flagellen zugrunde liegt.
- Nennen Sie 3 komplexe Mikrotubuli-Aggregate und deren Funktion. 1. Zentriolen: bildet in tierischen Zellen, die sich nicht teilen das Zytocentrum oder MTOC 2. Teilungsspindel: Einschnürung der Zelle bei Zellteilung 3. Cilien/ Flagellen: Fortbewegung
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- Was bedeutet "MTOC und wie nennt man diese Struktur in sich nichtteilenden tierischen Zellen? Mikrotubuli organisierendes Zentrum. Zentriolen bilden in tierischen Zellen, die sich nicht teilen das Zytozentrum oder das MTOC
- Was bedeutet „ECM“ und welche Struktur bildet die ECM? Extrazelluläre Matrix --> besteht vorallem aus Proteoglykanen, Glykoproteinen sowie Kollagenen & elastische Fasern
- Nennen Sie 3 morphologische und 3 physiologische Unterschiede zwischen Pflanzen und Tieren. Morphologie:Zellwand (P) - Membran (T)keine Cilien/Flagellen (P) - vorhandene Cilien/Flagellen (T)Plasmodesmen(P) - Desmosomen, tight junctions, gap junctions (T)Physiologische:Speicherstoff: Stärke - GlykogenEnergiegewinnung: autotroph - heterotrophEndo- & Exozytose: praktisch unterbunden- häufig, ins. Phagozytose
- Welche Funktion hat der Kondensor? Bündelt das Licht und leitet es durch das Objektiv
- Wie berechnet man die Gesamtvergrößerung eines Lichtmikroskops? Okularvergrößerung x Objektivvergrößerung = Gesamtvergrößerung
- Welche Funktion hat das Okular genau? Zweite Vergrößerungsstufe, vergrößert das vom Objektiv erzeugte Zwischenbild
- Womit wird der Kontrast des lichtmikroskopischen Bildes reguliert? durch den Blendenhebel (Kondesnsorblende) -> reguliert die Durchtrittsöffnung des Kondensors. (klein=hoher Kontrast)
- Warum benötigt ein Lichtmikroskop einen Kondensor? Der Kondensor sammelt das Licht und leitet es durch das Objektiv
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