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Zoologie (Subject) / VO 6 (Lesson)

Biologie

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  • Verschiedene Formen der Nahrungsaufnahme Filtrieren und Strudler (im Wasser, nehmen sehr kleine organische Partikel auf) Nahrungszerkleinerer (beißen Nahrungsteile ab) Nahrungsverschlinger (fressen ganze Organismen)Substratfresser (fressen sich durch das umgebende Medium z.B. Boden, Holz) Saftsauger (nehmen Körperflüssigkeiten anderer Tiere oder Pflanzen auf)
  • Ernährungsformen nach Art der Nahrung Herbivor (= Pflanzenfresser)Carnivor (= Fleischfresser)Omnivor (= Allesfresser)Detritivor oder Detritusfresser (= fressen totes organisches Material)
  • Form der Zähne im Schädel von Säugetieren lässt auf die Nahrung schließen. Welche Formen gibt es? Dachs, omnivor (langes Kiefer mit Schneidezähnen,Eckzahn,Vorderbackenzähnen, Backenzähnen) Nerz, carnivor (kurzes Kiefer, große Eckzähne, nur wenigeBackenzähne) Reh, herbivor (Obere Schneidezähne und Eckzähne fehlen; Lückezwischen Schneidezähnen und Backenzähnen)
  • Mundwerkzeuge einer Schabe? Mandibel Labium Maxille:Pinzettenfunktion; Manipulation der Nahrung und Sinnesorgane Hypopharynx: Zunge“ und Mündung der Speicheldrüse  
  • Was ist die Adaption? Anpassung (Adaptation) ist das Ergebnis eines evolutionären Vorgangs. Ein Merkmal stellt eine Anpassung (Adaptation) dar, wenn es durchnatürliche Selektion im Lauf der Evolution entstanden ist, wenn es einen gegenwärtigen Nutzen für den Organismus hat und vererbt wird Natürliche Selektion ist der Mechanismus durch den Lebewesen an ihreUmwelt angepasst wurden. Natürliche Selektion führt zu Anpassungen an die Herausforderungen derUmwelt, indem vorteilhafte Genotypen vererbt werden.
  • Nahrungsaufnahme bei Verdauungstraktes nur mit Mundöffnung? Hydra fängt mit Tentakeln Beute, lähmt sie durch Nesselzellen u.befördert sie in den Gastalraum Gastrovascularsystem:Sack vom Körper gebildet; kein durchgehender Darm, kein eigenes Verteilungssystem im Körper Verdauung und Verteilung der Nahrung im Gastrovascularraum Aufnahme in Körperzellen, die den Gastrovascularraum bildenAbgabe der Reste durch die Mundöffnung
  • Welche Abschnitte gibt es bei einem durchgehenden Verdauungstrakt mit Mund und After? - Nahrungsprüfung, Aufnahme, Zerkleinerung (Mundöffnung, Pharynx) - Speicherung (Kropf, Magen) - Verdauung, Resorption (Mittel- oder Dünndarm) - Wasserabsorption (Enddarm), - Kotabgabe (After)
  • Wie läuft der Verdauungsvorgang im Magen eines Säugetieres ab? Magensaft: Schleim, Pepsinogen und Salzsäure Pepsinogen wird bei niedrigem pH-Wert in Pepsin umgewandelt   Chemische Verdauungvon Proteinen: Pepsin zerlegt Proteine in saurem Milieu desMagensaftes
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  • Aus welchen Zellen besteht die Magendrüse? Hauptzelle: sezerniert Pepsinogen Belegzelle: sezerniert HCL Nebenzelle: sezerniert Schleim, Schutz für Magen    
  • Welche Anhangdrüsen des Darmes gibt es beim Menschen? Leber: produziert Galle Galle: Gallenblase speichert Galle für die Fettverdauung Pankreas: produziert Verdauungsenzyme und Schleim der Bicarbonat ernthält
  • In welcher Form gibt es die Darmanhangsdrüsen bei Nichtirbeltieren? Darmdrüsen beiNichtwirbeltieren oft in einerMitteldarmdrüse vereinigt.
  • Resorption von Fetten bei Säugetieren Fettaufnahme nach Emulsion durch Gallensäure Abbau durch Lipasen Diffusion in Epithelzellen und Bildung von Triglyzeriden, Bindung an Chylomikrone und Weitergabe an dasLymphgefäßsystem
  • Was sind die Aufgaben des Dickdarms? Wasserrückgewinnung/Wasserabsorption durch Eindickung des Darminhaltes im Dickdarm (Blinddarm, Grimmdarm, Mastdarm(Rectum) der Säugetiere. Symbiontische Mikroorganismen spalten komplexe Kohlenhydrate und Proteine durch Fermentation zu Laktat, Fettsäuren (durch Diffusion aufgenommen) und einige Vitamine werden auf diese Art produziert. Eindickung des Darminhaltes im Mastdarm(Rektum): Kotbildung
  • Woraus besteht die Ausscheidung und für wenn gilt sie als Nahrungsquelle? Kot der Wirbeltiere besteht ausunverdaulichen Nahrungsresten,Darmepithelzellen, Resten der Galleund Verdauungsflüssigkeiten,Stoffwechselendprodukten undAusscheidungen der Leber sowievielen Darmbakterien. Kot bildet die Nahrungsgrundlagefür viele Destruenten (z.B. Mistkäferversorgen ihre Larven mit Kotkugeln)
  • Bei welcher Ernährungsform wird ein längerer Darm benötigt? Herbivore Säugetiere besitzenmeist einen langen Darm undspezielle Darmbildungen(z. B. Blinddarm bei Nagetierenund Hasen oder Pansen beiWiederkäuern) für Darmsymbionten(z. B. verschiedeneMikroorganismen, die Cellulosespalten können) Carnivore Säugetiere besitzenmeist einen relativ kurzen Darm.
  • Darmtrakt der Wiederkäuer. Wie sieht er aus? Wiederkäuen:Mehrmalige Zerkleinerung der Pflanzennahrung Symbiontische Darmmikroorganismen zerlegen Cellulose und geben Fettsäuren als Stoffwechselendprodukte ab Magen aus mehreren Abschnitten: Eindickung der Nahrung im BlättermagenVerdauung im LabmagenResorption im Dünndarm
  • Was ist an Riftia pachyptila besonders? Dieser große wurmförmige Organismus lebt in der Tiefsee an hydrothermalenQuellen, die Schwefel in lebensbedrohlicher Konzentration abscheiden.Symbiose mit schwelfeloxidierenden Bakterien ist die Grundlage des gesamtenÖkosystems dieser Meeresbereiche.   Tiere besitzen keinenDarmtrakt undernähren sichausschließlich vonMikroorganismen, diein speziellen Organen(Trophosom) leben.
  • In welcher Form werden Kohlendydrate und Fette ausgeschieden? H2O und CO2  
  • In welcher Form werden Proteine und Nucleinsäuren ausgeschieden? Proteine --> AS --> Nucleinsäure --> stickstoffhältigen Basen -->   ----> stickstoffhältige (NH2) Stoffe Amoniak Harnsäure Harnstoff   über Niere ausgeschieden.
  • Exkretion über Protonephridien. Welche Organismen besitzen diese? Die Protonephridien bilden ein Netzwerk aus blind geschlossenen Kanälchen, dienen der Regulation des Ionengehalts derKörperflüssigkeit (Osmoregulation) und der Exkretion. Aufbau: am Ende eines Kanals sitzenTerminalzellen, die ein Cilienbündel(Wimpernflamme) besitzen, die in den Kanalhineinragen. Das Schlagen des Cilienbündels erzeugteinen Unterdruck, durch den Wasser mitgelösten Stoffen aus der interstitiellenFlüssigkeit in das Kanalsystem gelangt. Ableitung erfolgt über die Kanäle zu denKörperöffnungen.Protonephridien sind typische Exkretionsorganeder Plathelminthes, Larven der Annelidae, u.a.„Nichtwirbeltieren“.
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  • Wie funktionieren Metanephridien als Exkretionsorgane? Bei welchen Organismen kommen sie vorallem vor? Metanephridien bei vielen Anneliden (z.B. Regenwürmer) in jedemKörpersegment. Metanephridien sind schlauchförmige Exkretionsorgane, die sich im Körperinneren mit einem bewimperten Trichter (Nephrostom) ins Coelom hin öffnen. Bewimperte Zellen saugen Coelomflüssigkeit an und filtern diese(d.h. Ultrafiltration). Große Moleküle werden an sehr feinen Poren der extrazellulären Matrix der Zellen zurückgehalten. Im röhrenförmigen Teil (Tubulus) werden Substanzen zurückgewonnen;Harn in Blase gesammelt und durch Nephroporus abgegeben.
  • Welche Art von Exkretionsorganen besitzen Insekten? Insekten besitzen so genannte Malpighi-Gefäße, mit deren Hilfe stickstoffhaltige Abfallprodukte ausgeschieden werden und Funktion bei der Osmoregulation haben. Insekten scheiden fast trockene Abfallprodukte aus, eine wichtige Adaptation an terrestrischeLebensräume. Malpihi-Gefäße entspringen an der Grenze zwischen Mittel- u. Enddarm. Viele der blind geschlossenen Malpighi-Gefäße ragen in den Körperhohlraum und nehmen Primärharn durch aktiveTransportprozesse auf. Malpighi-Gefäße geben den Primärharn in den Enddarm weiter, wo Reabsorption von Ionen, org. Substanzen u. Wasserstattfindet und Harnsäure gebildet wird.
  • Wie sieht der Grundsätzlicher Aufbau eines Exkretionsorgans bei Säugetieren aus? • Exkretionsorgane bestehen aus Blutkapillare und röhrenförmigen Bauelementen, die Transportepithelien besitzen und oft ein Gegenstromprinzip zur Anreicherung von Substanzen nutzen. • Filtrationsvorgang des Blutes: Zellen und große Moleküle (z.B. viele Proteine) können die feinen Poren im Glomerulus nicht passieren („Ultrafiltration“ des Blutes und Bildung des Primärharns) • Selektive Reabsorption gewinnt nützliche Moleküle zurück; aktiveTransportmechanismen reabsorpieren Glucose, bestimmte Salze, Vitamine, Hormone usw. • Sekretion bestimmter Substanzen • Wasser wird entzogen und Harn stark konzentriert abgegeben.
  • Wie läuft die Exkretion bei Säugetieren durch Nieren ab? In Nieren werden Abfallprodukte aus Blut gewonnen, Harn (Urin)gebildet und in die Harnblase weitergeleitet und von dortabgegeben.   Veränderung der Zusammensetzung des Primärharns im Tubulus 1. Reabsorption wichtiger Ionen durch Transportepithelien (proximaler Tubulus) 2. Osmotischer Wasserentzug (absteigender Ast d. Helenschen Schleife) 3. Passiver und aktiver Salzentzug aus Tubulus 4. Selektiver Transport von Ionen (distaler Tubulus) 5. Aktive Reabsorption von Salz und passiver Wasseraustritt, Konzentration des Harns
  • Wie erfolgt die Osmoregualtion bei Säugetieren? Nieren dienen auch der Osmoregulation (=Steuerung der chem. Zusammensetzung der Körperflüssigkeit). Hormoneller Regelkreis verknüpft Nierenfunktion, Wasserhaushalt und Blutdruck. Osmoregulation gesteuert durch hormonelleund neurale Kontrolle. Osmolaritätsrezeptoren messen Osmolaritätdes Blutes und regulieren ADH-Freigabe. Antidiuretisches Hormon (ADH) vom Hypothalamus aus Hypophysenhinterlappen freigesetzt, erhöht Wasserdurchlässigkeit des Epithels der distalen Nieren-Tubuli. Wenn zu hohe Osmolarität im Blut (z. B. zu viel Salz mit Nahrung aufgenommen), dann wird Wasser reabsorpiert und Harn eingedickt.Negative Rückkopplung lässt ADH-Spiegel sinken.
  • Wie funktioniert die Osmolarität bei aquatischen Tieren? Körper enthält andere Zusammensetzung als umgebendes WasserDurch Diffusion werden Substanzen zwischen Körper und Wasser ausgetauscht Wasser diffundiert in Richtung der höheren Salzkonzentration   Für marine Knochenfische ist dasMeerwasser dehydrierend; Wasserverlust durch Osmose wird durch Trinken von Meerwasser und Ausscheidung von Salz-Ionen ausgeglichen. Meerwasser ist hyperosmotisch im Vergleich zurKörperflüssigkeit des Fisches.   Süßwasserfische nehmen Wasser durch Osmose auf und geben stark verdünnten Urin ab; Salzverlust durch Diffusion wirddurch Nahrung und Aufnahme über dieKiemen ausgeglichen. Süßwasser ist hypoosmotisch im Vergleich zur Körperflüssigkeitdes Fisches.
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