Sozialpsychologie (Subject) / Aida Karteikarten (Lesson)

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M4 Sozialpsychologie Aida

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  • Pettigrew (1998) betont, dass der Kontakt die Möglichkeit bieten sollte, Freundschaften über Gruppengrenzen hinweg zu entwickeln, nenne mir die wichtigsten Punkte:   Gemeinsame übergeordnete Ziele Kooperation: „Jigsaw-Methode“: Kernelement dieser Methode ist, dass Schüler in ethnisch und leistungsmäßig heterogenen Kleingruppen zusammenarbeiten, wobei jede Kleingruppe eine Teilaufgabe eines übergeordneten Projekts bearbeitet. Die Mitglieder einer Kleingruppe unterschiedliche Informationen erhalten, so dass die Kleingruppen ihre Aufgabe nur durch Kooperation lösen können. Gleicher Status Autoritäten, Normen und Gesetze Freundschaftspotenzial
  • Pettigrew (1998) schlägt vier Prozesse vor, die unter „optimalen“ Kontaktbedingungen zur Veränderung der Einstellung gegenüber Fremdgruppenmitglieder beitragen:   Wissenserwerb,   Verhaltensänderung,   Bindungsaufbau und die Neubewertung der Eigengruppe
  • Pluralistische Ignoranz?    Eine  auf  informativem  sozialem  Einfluss  beruhende  kollektive  Fehlinterpretation  eines  Notfalls  als  harmloses  Ereignis.Die  Fehlinterpretation  resultiert  daraus,  dass  sich  alle  Zeugen  unsicher sind,  wie  sie  das  Ereignis  einzuschätzen  haben,  und  sich  deshalb  aneinander orientieren. Da keiner einschreitet, wird das Ereignis als harmlos angesehen
  • Positive soziale Identität?   Überlegenheit sichern oder ausbauen
  • Selbstdiskrepanztheorie von Tory? :   1. Das aktuelle Selbst 2. Das ideale Selbst 3. Das geforderte Selbst Zwei motivationale Orientierungen: 1. Promotion (Vorankommen)= Wünsche und Ideale die angestrebt werden 2. Prävension (Vermeidung)= Ziele durch wahrgenommene Verpflichtungen definiert.
  • Soziale Repräsentationen von Krankheiten dienen (wie soziale Repräsentationen im Allgemeinen) einer Reihe von sozialen Funktionen, welche sind es?   • Erklärungs- & Kommunikationsfunktion. Ermöglichen den Mitgliedern einer Gesellschaft, Orientierung und Kommunikation bezüglich eines potentiell bedrohlichen Ereignisses. • Koordinationsfunktion. die kollektiv geteilten Deutungen und Erklärungen bilden die Grundlage für eine gesellschaftlich koordinierte Reaktion auf die Krankheit. • Legitimationsfunktion. Die soziale Repräsentation liefert auch die moralische Grundlage für das gesundheitspolitische Handeln und den Umgang mit den Betroffenen Gruppen.  
  • Unter welchen Bedingungen lässt sich gemäß des Attributionsmodells nach Weiner auf Konzentrationsvermögen schließen?   internal, instabil, unkontrollierbar
  • Ursache Wirkungsbeziehungen Was ist mit den Faktoren, wenn die Ursache bei der Person liegt?   niedrige Konsensus, niedrige Distinktheit, hohe Konsistenz
  • Ursache Wirkungsbeziehungen Was ist mit den Faktoren, wenn die Ursache in Eigenschaften eines Reizes liegt?   hoher Konsensus, hoher Distinktheit, hoher Konsistenz
  • Von wem ist die Theorie sozialer Vergleichsprozesse und die Thoerie kognitiver Dissonanz?   Festinger
  • Wann führt laut Kontakthypothese von Allport, Kontakt zwischen Gruppen zur einer Reduktion von Vorurteilen?   gemeinsame Ziele intergruppale Kooperation gleicher Status zwischen den Gruppen Unterstützung durch Autoritäten Normen oder Gesetze
  • Warum nach dem Negative-State-Relief-Modell helfen?   um eigene negative Gefühle abzubauen
  • Was beinhaltet der Prozess der sozialen Kognition?   Mentale Repräsentationen über sich selbst erstellen und im Gedächtnis speichern. Mentale Repräsentationen über soziale Beziehungen erstellen. Mentale Repräsentationen flexibel anwenden um Urteile zu bilden.
  • Was ist a) die Theorie des überlegten Handelns und b) die Theorie des geplanten Verhaltens?   a) Einstellung gegenüber dem Verhalten und Subjektive Norm wirken auf Intension, Intension wirkt auf Verhalten b) Einstellung gegenüber dem Verhalten, Subjektive Norm und Verhaltenskontrolle wirken auf Intension, Intension wirkt auf VerhaltenDifferenz: Verhaltenskontolle
  • Was ist das Collective Action Frame Modell nach Gamson?   Nach Gamson ist ein Collective Action Frame ein System sozial geteilter Meinungen und Überzeugungen, die zur Interpretation der sozialen Problemsituation herangezogen werden und aus denen sich angemessene kollektive (Re-)Aktionen ableiten lassen.
  • Was ist das Implicit Association Test ( IAT)?   Implicit Association Test (IAT). Der IAT ist eine Methode zur Messung individueller Unterschiede in der Stärke der mentalen Assoziationen zwischen Einstellungsobjekten und ihren Bewertungen. In diesem IAT müssen die Vpn Bilder oder Namen von schwarzen oder weißen Personen (Objekt-Stimuli) durch Druck zweier Tasten so schnell wie möglich den Kategorien „weiß“ oder „schwarz“ zuordnen. Bei der Auswertung ist die Reaktionszeit der Teilnehmer entscheidend.
  • Was ist das Investitionsmodell der Beziehungen und was sind die wesentlichen Faktoren?   1. Zufriedenheit 2. Alternativen  3. Investition:  machen die Beendigung einer  Beziehung  kostspielig.  
  • Was ist das Konfigurationsprinzip nach Kelly?   Menschen  in  Situation,  in  denen  ihnen  nur  unvollständige  Informationen  vorliegen  (oder  ihnen  die  Zeit  oder  Motivation  zur  systematischen Verarbeitung fehlt), auf andere Art und Weise zu kausalen Schlussfolgerungen  gelangen:  Sie  greifen  auf  kausale  Schemata  zurück.
  • Was ist das Konnektionistische Modell der Eindrucksbildung?   Stereotype, Eigenschaften und Verhaltensweisen sind als Knotenpunkte in assoziativen Netzwerk miteinander verbunden= Aktivierung verläuft parallel.
  • Was ist das Problem der Generalisierung?   1. Etwas Wegerklären 2. Substereotypisierung:Unterkategorisierung: Frau und Karrierefrau 3. Kontrastierung: Ausnahmen bestätigen die Regel
  • Was ist die Akteur- Beobachter- Divergenz?   Akteur schließt stärker auf externe als auf interne Faktoren zurück.
  • Was ist die Deprivation und was sind die Unterpunkte?   Relative Deprivation: Die Wahrnehmung, weniger zu haben als einem zusteht. Fraternale relative Deprivation: resultiert hingegen aus intergruppalen Vergleichen Egoistischer relative Deprivation: resultiert aus interpersonalen Vergleichen (eine Person nimmt wahr, dass sie – ungerechterweise – weniger besitzt als eine andere Person).
  • Was ist die Konformität?   Die Veränderung individueller Verhaltensweinsen, infolge sozialer Beeinflussung durch eine numerische Majorität
  • Was ist eine Korrespondenzverzerrung?   Beobachter neigen dazu Verhalten eines Handelnden eher auf interne als auf externe Faktoren zurückzuführen
  • Was ist Empowerment?   Potentielle Bewegungsteilnehmer müssen durch eigenes Handeln oder das Handeln anderer Personen erfahren, dass kollektives Handeln (z.B. kollektive Protestaktionen) eine erfolgversprechende Strategie ist, um Einfluss auf die bestehenden Verhältnisse auszuüben.
  • Was ist wichtig für die kollektive Akzeptanz der Massenmedien? Klausur= Akzeptanz der Deutung sozialer Repräsentationen (z.B. Krankheit)   1. Verankerung 2. Vergegenwärtigung
  • Was machen Menschen bei der Paradigma der "Heuristiken und Verzerrungen?"   Menschen handeln nach dem Prinzip der Nutzungsmaximierung Verlustzustand= Riskantes Verhalten Gewinnsituation= Risikoloses Verhalten
  • Was macht das Stereotype Content Modell?   Machen Vorhersagen über Fremdgruppen: "Wärme und Kompetenz" Die Zuschreibung der Eigenschaften hängen von: 1. Intergruppalen Wettbewerb und 2. Stausverhätnis zwischen Eigen- und Fremdgruppe ab
  • Was passiert bei der Auslassungsverzerrung? (Omission bias)   Tendenz, eine Handlung zu vermeiden, die potentiell Schaden zufügen könnte, aber viel wahrscheinlicher größere Schaden abwendet. (Impfung)
  • Was passiert bei der distress-maintaining attribution?   Unglückliche Paare attribuieren unerwünschtes Verhalten Persönlichkeitfaktoren zu. distress= Bedrängnis, Elend maintaining= Beibehaltung
  • Was postuliert das Modell (Motivation and Opportunity as Determinants of Behavior) von Fazio, Duales-Prozess Modell? Mode-Modell   postuliert, dass sich Menschen, wenn sie eher spontane Verhaltensentscheidungen treffen, in ihren Entscheidungen entweder durch situative Reize oder leicht zugängliche (oder starke) Einstellungen leiten lassen.
  • Wie funktioniert die Konstruktion eines konsistenten Selbstbildes?   · Eingeschränkte Zugänglichkeit: · Selektives Erinnern · Wegattributieren (Akteur-Beobachter- Divergenz) · Konzentration auf Schlüsseleigenschaften
  • was sind die zwei motivationalen Orientierungen der Selbstdiskrepanztheorie ?     1. Promotion (Vorrankommen)= Wünsche und Ideale die angestrebt werden 2. Prävension (Vermeidung)= Ziele durch wahrgenommene Verpflichtungen definiert.
  • Was sind Disjunktive Aufgaben, was konjunktive?   Disjunktive Aufgaben: Gruppen entscheiden sich für eine Aufgabe z.B. Problemlösen. - Das Gruppenpotenzial wird durch die beste individuelle Leistung definiert  Konjunktive Aufgaben: Alle Gruppenmitglieder müssen die Aufgabe erfolgreich abschließen. - Gruppenpotenzial ist durch die Ind. Leistung des schwächsten Mitglieds definiert.
  • Was sind Indikatoren für eine positive Korrelation für Führung?   positive Korrelationen zwischen Extraversion, Offenheit für Erfahrungen und Gewissenhaftigkeit sind Indikatoren für effektiver Führung.
  • Was sind injunktive Normen was sind deskriptive Normen?   injunktive Norm bezieht sich auf die Wahrnehmung, anderer gegenüber der Gruppe deskriptive Norm bezieht sich auf die Wahrnehmung der Gruppenmitglieder
  • Was untersuchten Snyder, Tanker und Berscheid?   die sich selbst erfüllende Prophezeiung
  • Was versteht man unter dem Austausch- oder Interdependenztheorie?   Menschen bilden Gruppen, zur individuellen Bedürfnisbefriedigung
  • Was versteht Mead unter dem symbolischen Interaktionsmuster?:   für die Selbsterkenntnis ist es ausreichend, sich selbst aus den Augen eines "generalisierten Anderen" zu betrachten
  • Was war kein Ergebnis der Studie von Omoto, Snyder... (1995)? a) besondere Bedeutung der Individuelle Motive für vorhersage von Dauer des Ehrenamtes b) soziale Unterstützung = (negativer) Prädiktor c) besonders egoistische Motive als Prädiktor w     Antwort e war richtig (leider hier nicht gegeben)
  • Was wird an dem Bounded Rationality (Begrenzte Rationalität) kritisiert?   1. Enge Norm= Mathematisch 2. Zugrundeliegende Prozesse= doppeldeutig
  • Was wird durch das Akzentuierungsprinzip nach Tajfel deutlich?   Das Prinzip stellt die Grundlage für die wahrgenommene Homogenität von Fremdgruppen dar ("Die sind alle gleich")
  • Was wird unter Gruppenpotenzial verstanden?   Unter Gruppenpotential versteht man die Leistung, die aufgetreten wäre, wenn die Guppenmitglieder unabhängig voneinander an der Aufgabe gearbeitet hätten.
  • Was wird unter Selbstaspekt verstanden?   Jede  Rolle,  Beziehung,  Aktivität,  Eigenschaft,  Gruppenzugehörigkeit etc. einer Person, die Bestandteil ihrer Selbstrepräsentation ist, sowie die jeweils dazugehörigen kognitiven Informationen und affektiven Bewertungen.
  • Was wird unter Substereotypisierung verstanden? Klausur= Inkonsistente Personen werden wie kategorisiert?   Selbst wenn eine Person mit zahlreichen Angehörigen einer Fremdgruppe konfrontiert ist, die ihren Stereotypen nicht entsprechen, kann sie ihre Stereotype aufrecht erhalten.
  • Welche (idealtypische) zeitliche Sequenz für eine optimale Wirkung von Kontakt führt Pettigrews Modell vor:   Initialer Kontakt: Prozesse der Dekategorisierung (Menschen wahrnehmen) Etablierter Kontakt: Damit Personen positive Kontakterfahrungen mit einzelnen Fremdgruppenmitgliedern auf die Fremdgruppe insgesamt übertragen, muss sichergestellt sein, dass sie diese als typische Vertreter der Fremdgruppe wahrnehmen. Gemeinsame Gruppe: Wahrnehmung der Gemeinsamkeiten zwischen Eigen- und Fremdgruppe = „Die Polen“= „Wir Europäer“
  • Weiners Theorie der Attribution?   1. Lokalität 2. Stabilität 3.Kontrollierbarkeit
  • Welche Aussage zum Kontinuum Modell von Fiske et al. ist falsch?   a) Der 1. Eindruck ist stets automatischer Kategorisierungsprozess   b) Duales Prozess-Modell ... c) Kontrollierte Informationsverarbeitung berücksichtigt vor allem stereotyp. InfoAntwort c
  • Welche Aussage zur Metapher des "looking-glass-self" nach Cooley (1902) trifft zu?   Die Identität einer Person entsteht durch soziale Interaktion und ein soziales Gegenüber.
  • Welche Beschreibungen der definitorischen Merkmale zu den unterschiedlichen Typen der Wissensrepräsentation treffen zu?   Differenzielle Effekte von egoistischer relativer und fraternaler relativer Deprivation auf individuelle und kollektive Verhaltensweisen.   Skript: Repräsentation von Ereignissen, die Informationen über zeitliche Abfolgen beinhaltet. Schema: Repräsentation, die Informationen über die Attribute eines Konzepts und deren Relationen beinhaltet.
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