Sozialpsychologie (Subject) / Wiederholung Schwerpunkte (Lesson)

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  • Soziale Identitätstheorie.Von wem? Hauptmerkmale? Grundannahmen? - Henri Tajfel und John C. Turner, 1986 - Teil des Selbstkonzepts eines Individuum - Gruppenzugehörigkeit weil man sich mit bestimmten Gruppen identifizieren kann - Minimalgruppenparadigma: Minimale Gemeinsamkeiten (bspw. Herkunft) reichen aus, um eine Identifikation mit der Gruppe herzustellen - Man nimmt in kauf weniger Geld zu bekommen um anderer Gruppe zu schaden, nicht maximum "ingroup profit" sondern "maximum difference" Strategie - Stärkung des Selbstwertgefühls! - Eigengruppenverzerrung  - Fremdgruppenhomogenität 
  • Display Rules (Darstellungsregeln) - Ekman und Friesen - soziale / kulturelle Regeln für "angemessenes" nonverbales Ausdrucksverhalten (i.S.v. wann und wo wird welches Ausdrucksverhalten erwartet?), die im Laufe der Entwicklung erlernt werden - Die informellen Normen und Erwartungen einer Gesellschaft darüber, welche Emotionen man wann zeigen und welche man wann nicht zeigen oder durch den Ausdruck anderer Emotionen überlagern sollte - Voraussetzung: Ausdruckkontrolle = Fähigkeit zur Entkopplung von Gefühl und Ausdruck  - Beispiel: freundliches Lächeln, auch wenn man ein enttäuschendes Geschenk erhält Die 4 Regeln:  - Deintensivierung  - Übertreibung - Affektlosigkeit - Maskierung durch einen anderen Affekt
  • Internale und Externale Attribution - Internale: Das Verhalten wird der Person selbst also ihren Charaktereigenschaften zugeschrieben. - Externale: Das Verhalten der Person wird mit der Situation in der sich die Person befindet erklärt. - Akteur - Beobachter Divergenz: Akteur -> External; Beobachter -> Internal - Selbstwertstützende Attribution: Erfolg wird internal, Misserfolg wird external attribuiert. - Zwei Schritte Attributionsprozess: 1. Internale Attribution ( schnell, spontan) 2. Externale Attribution (bewusst, höhere Anstrengung)
  • Kovariationsmodell. Hauptaussage und nötige Informationen (3). - Modell einer Ursachenzuschreibung - Beim Kovariationsprinzip wird ein Ereignis auf diejenige Bedingung zurückgeführt, mit der es über die Zeit kovariiert - Dazu sind 3 Informationen notwendig: - 1. Konsens: Hat nur X die Prüfung nicht bestanden oder alle? (Dann zu schwierig) - 2. Distinktheit: Es ergeben sich mehrere Personenunterschiede  - 3. Konsistent: Vergleich über mehrer Zeiträume, hat der selbe Student die Prüfung im letzten Jahr auch nicht bestanden? 
  • Die 5 Kategorien der Kommunikation nach Ekman und Friesen - Adaptoren ( Bewegungen die man bereits in der Kindheit für zweckgebundene Handlungen lernt) - Regulatoren ( dienen dazu, mündliche Interaktionen zu kontrollieren ) - Illustratoren ( illustrieren das, was mündlich gesagt wird) - Embleme ( gestische Äuqivalente eines Wortes z.B Stinkefinger ) - Affekt-Darstellung ( Körperliche Ausdrücke, die die emotionale Verfassung des Sprechers angeben)
  • Dreikomponentenmodell der Einstellungen Einstellungen bestehen aus drei Komponenten: - Kognitive (Denken): Betrachtung des Wissens, der Argumente  - Affektive (Fühlen): Betrachtung des mit dem Einstellungsobjekt verbundenen Gefühls - Konative (Wollen): Betrachtung der Tendenz, sich bzgl. des Objekt zu verhalten 
  • (Wichtig) Liebes - und Beziehungsmodelle • Dreiecksmodell nach Sternberg: 3 Hauptfaktoren - Intimität, Leidenschaft, Verbindlichkeit - Kameradschaftliche Liebe (I+V); Romantische Liebe (I+L), Einfältige Liebe (L+V) => Alles drei = Ziel = Vollzogene Liebe  • Liebesstile nach Lee: 3 Hauptmerkmale - Eros (Körperlich, Erotisch,sexuell), Ludus (Spielerisch,unverbindlich), Storge (Freundschaftlich) - Manisch (E+L = Abhängigkeit); Pragmatisch (L+S = Bedürfnisstillend), Agapae (E+S umsorgend, Altruistisch) • Bindungsstile: sicher, vermeidend, unsicher-ambivalent • Bindungsaspekte: Nähe suchen, Partner vermissen, Sich am Partner orientieren, Freude bei Rückkehr 
  • Investitionstheorie • Zufriedenheit in der Beziehung hängt von 3 Faktoren ab: - Belohnung - Kosten - Nettobelohnung, die man zu glauben verdient. • Die Stabilität der Beziehung hängt aber auch von: - Der bereits getätigten Investition ab - Möglichen Alternativen  - Vergleichniveau
  • Evolutionäre Psychologie - Mensch entwickelt sich nach bestimmten Bedürfnissen: bestmögliche Fortpflanzung, Sicherheit, Ernährung.  - Bestimmte psychologische Mechanismen bilden sich: - Männer legen mehr Wert auf das Erscheinungsbild der Frau (Zeichen für gute Gene). Und haben mehrere Partnerinnen (Samenstreuer). - Frauen legen mehr Wert auf Wohlstand und Fleiß des Mannes (Fähigkeit Nachwuchs zu versogen) - In Gesellschaften, wo Frauen wohlhabender sind, steigt auch das Bedürfniss nach einem attraktiven Partner.
  • Experiment - Hypothese aufgestellt - Kausalität wird versucht festzustellen - 2 Gruppen gebildet: Experimental - Kontrollgruppe - Randomisierung - Unabhängige Variable wird variiert - Abhängige wird gemessen - Keine Störfaktoren =  Hohe interne Validität - Generalisierung = Hohe externe Validität
  • Heuristiken Mentale Abkürzungen  - Verfügbarkeitsheuristik (Schnelles erinnern an passende Beispiele) - Repräsentativheuristik (Vergleich mit Prototyp) - Urteilsheuristik?
  • Austauschtheorie - Nach der Austauschtheorie kein Altruismus (wahre Liebe), sondern um die Befriedigung der eigenen Bedürfnisse und ein abwägen von Kosten-Nutzen. - Entscheidend für die Theorie ist der Grad der Investition, Zufriedenheit und des Vergleichsniveaus der früheren Beziehung bzw. des Vergleichsniveaus möglicher Alternativen
  • Equity Theorie - Ausgewogenheit für eine Beziehung ist entscheidend, da Unausgewogenheit zu unbehagen bei dem Partner führt - Partner der Austauschbeziehung wollen, dass Gefallen sofort zurückgezahlt werden, fühlen sich ausgebeutet, wenn das nicht passiert. Achten genau darauf wer, was macht und verspüren keine Freude wenn sie etwas für den Partner erledigen müssen. - Gemeinschaftliche Beziehung = Genau das Gegenteil - Austauschbeziehung also eher Egoistisch, Motivation etwas zutun ausschließlich extrinsisch. - Problem: Schwer dagegen zu argumentieren, das jeder etwas von einer Beziehung erhofft.
  • (Wichtig) Das Standford Prison Experiment - Studie bei dem zufällig in die Gruppen "Wärter" und "Gefangener" eingeteilt wurde - Ziel war es herauszufinden, welche psychischen Auswirkungen es hat, wenn man Gefangener oder Strafvollzugsbeamter ist - Die Probanden sollten 2 Wochen lang in einem simulierten Gefängnis leben - Die Wächter verhielten sich gewalttätig und gemein - Die Gefangenen übten immer mehr Widerstand - Das Experiment musste wegen der Eskalation der Lage nach nur sechs Tagen abgebrochen werden - Durch situative und soziale Faktoren haben die Menschen potential gut und böse zu sein (Zu Experiment) - Keine Unabhängige Variable - Keine Kontrollgruppe bzw. 2 Bedingungen - keine interne Validität, da UV nicht variiert - Anzweiflung der externen Validität, da Wärter normalerweise eine gewisse Ausbildung haben
  • (Wichtig) Milgram-Experiment - Test wie weit normale Menschen autoritären Anweisungen gehorchen würden, die ihrem Werteverständnis widersprechen - Täuschung wurde angewendet - Fehler beim lösen einer Lernaufgabe werden mit Stromschlägen vom Probanden bestraft (bis zu 450 Volt = tödlich) - Die Stromschläge steigerten sich Intervallmäßig immer höher - Versuchsleiter hatte feste Anweisungen die Probanden zum weitermachen zu animieren - Der Schauspieler der die angeblichen Stromschläge bekam, schreite immer lauter und klagte vor Schmerzen - Dennoch gehorchten 62,5% der Teilnehmer bis zur Maximalstrafe von 450V Erklärungen/ Experiment: - Unklar was UV ist - keine 2 Bedingungen, keine Kontrollgruppe, Keine Randomisierung - Kritik: Experiment sei nicht repräsentativ, da es surreal durch eine Schauspieler wirkte...dieser erst vorgab furchtbar zu leiden dann aber normal antworten konnte. - Bewusstsein an einem Test teilzunehmen (Versuchsleitereffekte). 
  • 6 Primäremotionen und 2 andere • Wut, Freude, Überraschung, Furcht, Ekel, Traurigkeit sind universell bei Kommunikation - Scham / Stolz 
  • 3 Arten von Kommunikation verbal paraverbal nonverbal
  • Soziale Perzeption Art und Weise wie sich Menschen einen Eindruck von anderen Menschen bilden
  • Fritz Heiders 3 Quellen - Weder klinisch noch experimentell sondern • Kluge alltägliche Beobachtungen • Exzellente Kenntnis der Weltliteratur • Gedankenexperimente
  • Wann stellen wir die Frage nach Attribution? bei Ereignissen die  • negativ • überraschend • wichtig sind
  • Fundamentaler Attributionsfehler - Unterschätzung des Sozialen Einflusses - Das Verhalten anderer wird zu sehr versucht mit den Persönlichkeitsmerkmalen zu erklären 2 Schritte. Interne Attribution -> externe Attribution
  • Deindividuation - Verminderung des Verantwortungsgefühls, umso mehr Leute daneben sind
  • Prozessverlust - Probemlösungsverhalten wird in der Gruppe gemindert, es werden noch negative Aspekte wahrgenommen
  • Normativer Sozialer Einfluss Das Bedürfnis akzeptiert zu werden. Wir ändern unser Verhalten, um es an das Verhalten anderer anzupassen, weil wir Mitglied der Gruppe mit hohem Ansehen bleiben möchten. • Asch-Studien zur Längenschätzung: Pbn entschieden sich manchmal für die offensichtlich falsche Antwort, nur um sich der Gruppe konform zu verhalten.
  • Das Selbstkonzept mit 4 Bestandteilen • Selbsterkenntnis • Selbstkontrolle  • Selbstdarstellung (Impression Management) • Selbstwertgefühl
  • Social Impact Theorie - Gibt an, wann sozialer Einfluss am ehesten wirksam wird, und bezieht sich dabei auf die faktoren Stärke, Unmittelbarkeit und Größe der Gruppe Wir passen uns eher an wenn: • Die Gruppe uns wichtig ist • Wenn sich die Gruppenmitglieder ihrer Auffassung einig sind • Wenn die Gruppe drei oder mehr Mitglieder hat • Wenn wir Mitglieder einer kollektivistischen Gesellschaft sind
  • Wie entstehen Vorurteile? - Druck sich konform zu verhalten: Normative Regel - Soziale Kategorisierung - Die Attributionsverzerrung  - Wirtschaftliche Konkurrenz
  • Wie können Vorurteile abgebaut werden? • Kontakthypothese 6 Merkmale: - Gleicher Status - Wechselseitige Abhängigkeit - Gleiche Ziele - Zwangloser zwischenmenschlicher Kontakt - Mehrere Kontakte •Jigsaw Experiment (Kinder ..)
  • Idiosynkrasiekredit ....
  • Kausale Attribution Soziale Umwelt verstehen und vorhersagen. Feststellen, warum Menschen auf bestimmte Art und Weise handeln, damit wir die Gefühle und Persönlichkeitsmerkmale verstehen.
  • Propinquity Effect = Mere Exposure effect