Klinische Psychologie (Subject) / 14 Abhängigkeiten (Lesson)

There are 177 cards in this lesson

14 Abhängigkeiten

This lesson was created by jillian.

Learn lesson

This lesson is not released for learning.

  • Wann spielen Personen mit Gambling Disorder häufig Glücksspiele? in belastenden Gefühlszuständen 
  • Wie Entwickeln sich die Einsätze bei der Gambling Disorder und warum? werden immer höher damit Erregung erreicht wird 
  • Wie ist das Glücksspielen bei der Gaming Disorder und wie wird das vom Patienten erlebt? dauerhaft und ständig führt auch nach Angabe des Patienten zu Beeinträchtigung oder Leid 
  • Was versuchen Patienten mit Gambling Disorder? sie zeigen gescheiterte Versuche das Glücksspiel einzuschränken bei den Versuchen zeigen sie Unruhe und Reizbarkeit 
  • Was ist die Lebenszeitprävalenz der Gaming Disorder? 0,4 - 1 % 
  • Für welches Geschlecht ist die Lebenzeitprävalenz der Gaming Disorder höher? für Männer als für Frauen 
  • Wo zeigen sich bei der Gambling Disorder signifikante Prävalenzunterschiede? in unterschiedlichen Kulturen durch die höhere Bereitschaft zur Teilnahme an bestimmten Glücksspielen (z.B. Hahnenkämpfe, Pferderennen ...) 
  • Welche Kultur zeigt die höchste Prävalenz für die Gambling Disorder? Native Americans 
  • Wer zeigt eine höhere Prävalenz für die Gambling Disorder: Afroamerikaner, Amerikaner mit europäischer Herkunft oder Hispanoamerikaner Afroamerikaner zeigen eine höhere Prävalenz als die anderen beiden 
  • Wie heißt die Gaming Disorder auch? Störung durch Videospielen 
  • Störung durch Videospielen Gaming Disorder 
  • Störung durch Glücksspielen Gambling Disorder 
  • Gaming Disorder Verhaltensmuster ständigen Gamings („Video-Gaming“)Beeinträchtigte Kontrolle über Gaming (Beginn, Beendigung, Dauer, ...)Gaming erhält Priorität über alle anderen LebensereignisseFortführung des Spielens trotz negativer KonsequenzenBeeinträchtigung in sozialer, familiärer, beruflicher oder sonstiger funktionaler WeiseKann kontinuierlich, episodisch oder rezidivierend auftretenMindestens 12 Monate Dauer als Diagnosekriterien, außer bei hoher Symptomschwere
  • Wie ist das Verhaltensmuster bei der Gaming Disorder? Verhaltensmuster ständigen Gamings/ Video-Gamings 
  • Was ist bei der Gaming Disorder beeinträchtigt? Die Kontrolle über das Gaming (Beginn, Beendigung, Dauer...) 
  • Wie wird das Gaming bei der Gaming Disorder gesehen? es erhält Priorität über alle anderen Lebensereignisse 
  • Wie entwickelt sich das Spielen bei der Gaming Disorder? Es wird fortgeführt trotz negativer Konsequenzen 
  • Wie kann die Gaming Disorder auftreten? kontinuierlich, episodisch oder rezidivierend 
  • rezidiverend in Abständen wiederkehrend 
  • Wie lange muss Gaming vorliegen damit man von einer Gaming Disorder sprechen kann? mindestens 12 Monate Dauer als Diagnosekriterium, außer bie hoher Symptomschwere 
  • Wo sind bei der Gaming Disorder Beeinträchtigungen? in sozialer, familiärer, beruflicher oder sonstiger funktionaler Weise 
  • Compulsive Buying-Shopping Disorder Pathologisches KaufenIm ICD-11 als „spezifische Impulskontrollstörung“ geführt, somit nicht näher beschriebenBereits 1909 von Kraepelin als „Oniomanie“ aufgeführt
  • Pathologisches Kaufen Compulsive Buying-Shopping Disorder 
  • Wie wird die Compulsive Buying-Shopping Disorder im ICD-11 geführt? spezifische Impulskontrollstörung und somit nicht näher beschrieben 
  • Oniomanie 1909 von Kraepelin eingeführter Begriff für die Comulsive-Buying-Shopping-Disorder 
  • Wie nannte Kraepelin die Compulsive Buying-Shopping Disorder? 1909 als Oniomanie gelistet 
  • Compulsive Sexual Behaviour Disorder „zwanghaftes Sexualverhalten“, eher als Impulskontrollstörung kodiert Persistentes Verhaltensmuster, sexuelle Impulse nicht kontrollieren zu können  Resultiert in vermehrtem Sexualverhalten Gescheiterte Versuche, Sexualverhalten zu drosseln als Kriterium Kriterien ansonsten analog zu anderen Abhängigkeiten
  • Wie nennt man zwanghaftes Sexualverhalten Compulsive Sexual Behaviour Disorder 
  • Wie wird die Compulsive Sexual Behaviour Disorder kodiert? zwanghaftes Sexualverhalten 
  • Welches Verhaltensmuster zeigen Patienten mit Compulsive Sexual Behaviour Disorder? persistentes Verhaltensmuster sexuelle Impulse nicht kontrollieren zu können  vermehrtem Sexualverhalten 
  • Was ist ein weiteres Kriterium für eine Compulsive Sexual Behaviour Disorder? gescheiterte Versuche das Sexualverhalten zu drosseln 
  • Worin resultiert das persistente Verhaltensmuster der Compulsive Sexual Behaviour Disorder sexuelle Impulse nicht kontrollieren zu können? In vermehrtem Sexualverhalten 
  • Welche weiteren, nicht näher umschriebenen Abhängigkeiten gibt es? Medienabhängigkeit (z.B. Internet, Handy, Fernsehen etc.) Arbeitszwang Exzessives Kommunizieren Exzessives Sporttreiben 
  • Was fand in den bisherigen Diagnosesystemen wenig Beachtung? Verhaltensabhängigkeiten 
  • Welche ätiologischen Ansätze werden genannt? 1. physiologisch (Opponent-Process-Modell erworbener Motivation, Allergietheorie, genetische Ansätze, Enzyme, MEOS, SIAM-Phänomen, Neuropeptide, Multi-Metaboliten-Theorie, EEG-Muster)  2. psychologisch  (Lerntheorie, Prädiktoren, Erregungszustand) 
  • Was gehört zu den physiologischen Ansätzen? Opponent-Process-Modell erworbener Motivation  Allergietheorie Genetische Ansätze Enzyme MEOS SIAM-Phänomen Neuropeptide Multi-Metaboliten-Theorie EEG-Muster 
  • Wer hat das Opponent-Process-Modell erworbener Motivation vorgeschlagen? Solomon, 1980
  • Was hat Solomon vorgeschlagen? das Opponent-Process-Modell erworbener Motivation 
  • Woraus bestehen erworbene Prozesse nach Solomon? aus 2 Komponenten  dem A und dem B Prozess 
  • Aus welchen 2 Komponenten bestehen nach Solomon motivationale Prozesse? aus einem A- und einem B- Prozess 
  • A-Prozess i.d.R. als angenehm erlebt gewünschte Substanzwirkung  z.B. bei Alkohol Euphorie 
  • B-Prozess i.d.R. aversiv setzt später ein als der A-Prozess und dauert länger  ist gegenläufig zum A-Prozess wird mit wiederholter Reizapplikation immer stärker 
  • Was ergibt nach Solomon das Motivationspotential? die Verrechnung beider Prozesse A-Prozess und B-Prozess 
  • Der B-Prozess ist zum A-Prozess gegenläufig 
  • Bei wiederholter Reizapplikation bleibt der A-Prozess gleich, aber der B-Prozess wird immer stärker 
  • Wann nimmt der B-Prozess zu? nur dann, wenn die Droge zugeführt wird, so lange der vorherige B-Prozess noch anhält 
  • Was entspricht nach Solomon der Entstehung der Sucht? Die Zunahme des B-Prozesses 
  • Die Zunahme des B-Prozesses führt zu der Entstehung der Sucht 
  • Warum wird die Droge im fortgeschrittenen Stadium eingenommen? nicht wegen des A-Prozesses, sondern zur Vermeidung des B-Prozesses 
  • Allergietheorie? • Silkworth, 1937 • Alkoholkranke haben angeborene Allergie gegen Alkohol • Kontrollverlust ist Symptom der Allergie • Empirisch nicht bestätigt
Loading…
Loading the web debug toolbar…
Attempt #