Klinische Psychologie (Fach) / Klinische Psychologie 1 (Lektion)

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  • Nenne die 11 Klassifikationen in die nach dem ICD 10 psychische und Verhaltensstörungen eingeteilt werden und jeweils ein Beispiel Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen (psychische Störungen aufgrund einer Schädigung oder Funktionsstörung des Gehirns oder einer körperlichen Krankheit (z.B. Demenz) Psychische und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen (z.B. Alkoholabhängigkeit) Schizophrenie, schizotope und wahnhafte Störungen Affektive Störungen (z.B. Depression) Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen (z.B. Angsstörung, PTBS, Somatisierungsstörung) Verhaltenauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren (Essstörung, Hypersexualität) Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen Intelligenzminderung Entwicklungsstörungen (z.B. Autismus, Legasthenie) Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend (z.B. Aufmerksamkeitsstörung) nicht näher bezeichnete psychische Störungen
  • Warum ist es entscheidend nicht nur die Diagnose an sich zu betrachten, sondern jeden individuellen Fall für sich? Da es für die gleiche Diagnose sehr individuell unterschiedlich Hintergründe gibt. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Behandlungen ( z.B. Psychotherapie vs. Überlebenssicherung).
  • Welche Unterteilung gibt es für die "psychischen und Verhaltensstörungen durch psychotrope Substanzen" ? a.) "Substanzkonsumsstörungen" b.)"Substanzinduzierte Störungen"
  • Nenne die 11 Substanzklassen Alkohol Nikotin Cannabis Amphetamin (Speed, Xtacy) Halluzinogene (LSD, Pilze...) Inhalazien (Schnüffelstoffe) Kokain (Crack) Opiate (Heroin, Codein, Methadon) Phencyclidin (angel dust) Medikamente (Sedativa-,Hypnotika-, Anxiolytikaänli. Substanzen) Polytoxikomanie (mehrere Zusammen)
  • Nenne die unterschiedlichen diagnostischen Kriterien zu "schädlichem Gebrauch" vs. "Abhängigkeitssyndrom" Schädlicher Gebrauch: Konsumverhalten das zu einer Gesundheitsschädigung führt (körperliche und psychische Störungen) nicht zu diagnostizieren bei Abhängigkeitssyndromen, psychotischer störungen und anderen spezifischen alkohol- oder substanzbedingten Störungen Abhängigkeitssyndrom: (Mindestens 3 der Kriterien z.B.) Craving (Suchtverlangen) Konsum in größere Mengen, über längeren Zeitraum als beabsichtigt anhaltender Wunsch, den Konsum zu beenden bzw. zu kontrollieren, erfolglose Versuche der Konsumreduktion Verminderte Kontrollfähigkeit bezüglich des Beginns, der Beendigung oder der Menge des Konsums körperliches Enzugssyndrom Versagen bei Rollenaufgaben
  • Nenne 5 Klassen von phobischen Störungen -Agoraphobie -soziale Phobie spezifische (isolierte) Phobien -sonstige phobische Störungen -phobische Störungen nicht näher bezeichnet
  • Nenne die 7 Unterformen der Kategorie: "Neurotische, Somatoforme und Belastungs Störungen" -Phobien -andere Angststörungen -Zwangsstörungen -Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsreaktionen -Dissoziative Störung (Konversionsstörungen) -somatoforme Störungen -andere neurotische Störungen
  • Was sind phobische Störungen? Womit zusammen treten sie häufig auf -Angst durch eine eindeutig definierte, eigentlich ungefährliche Situation ausgelöst >Vermeidung der Situation oder ertragen mit Furcht oft zusammen mit: -sekundärer Angst (vor dem Sterben, Kontrollverlust oder dem Gefühl, wahnsinnig zu werden) -Erwartungsangst ("Angst vor der Angst" > vor der phobischen Situation) -Depressionen
  • Untergruppen andere Angsstörungen (5) -Panikstörung (episodisch) -generalisierte Angststörung (anhaltend) -Angst und depressive Stimmung gemischt -andere gemischte Angststörung -Angststörung nicht näher bezeichnet
  • Was zeichnet die Untergruppe "Panikstörungen" der Kategorie "andere Angststörungen" aus? -wiederkehrende, episodische schwere Angstattacken -nicht auf spezifische Situation beschränkt >unvorhersehbar -Symptome: plötzlich auftretendes Herzklopfen, Brustschmerz, Ersickungsgefühl, Entfremdungsgefühl, Sekundär: Furcht zu sterben, vor Kontrollverlust, davor wahnsinnig zu werden -zs. mit Depression > Diagnose abhängig von Reihenfolge (Depression mit Panikstörung oder Panikstörung mit Depression)
  • Was zeichnet die Untergruppe: "Generalisierte Angststörung" der Kategorie "Andere Angststörungen" aus -generalisiert, anhaltend (nicht in episodisch) -nicht auf bestimmte Situation beschränkt, -häufig die Angst man selbst oder Angehöriger könnten erkranken/Unfall haben -Symptome variabel >Nervosität, Zittern,Muskelspannung, Schwitzen, Schwindelgefühl, etc.
  • Was muss vorliegen damit die Diagnose: "Angst und depressive Stimmung gemischt" gegeben wird -Angst und Depression müssen gleichzeitig bestehen -keine der beiden Störungen darf eindeutig vorherrschen -Symptome für einzelne Diagnosen nicht stark genug
  • Nenne 7 Untergruppen von Zwangsstörungen -Zwangsgedanken  -Zwangshandlungen oder -rituale -vorwiegend Zwangsgedanken oder Grübelzwang -vorwiegend Zwangshandlungen [Zwangsrituale] -Zwangsgedanken und Zwangshandlungen gemischt -sonstige Zwangsstörungen -Zwangsstörungen nicht näher bezeichnet
  • Was sind Zwangshandlungen -rituale? Bsp.? -wiederholte Sterotypien >unangenehm, sinnlos -oft als "Vorbeugung" gegen Unheil -Bei Unterdrückung der Zwangshandlung verstärkt sich die Angst Bsp: immer wieder Haustür auf und zu schließen wegen Angst vor Einbrechern
  • Was sind Zwangsgedanken? Bsp.? - Immer wiederkehrende, stereotype (schon zu Person gehörende) Ideen, Vorstellungen, Impulse - fast immer quälend - dagegen Wiederstand zu leisten erfolglos Bsp: Vorstellung von grünem Auto kommt immer wieder, man kann nichts dagegen tun
  • Was zeichnet die Kategorie "vorwiegend Zwangsgedanken oder Grüberzwang" aus? Wo ist der Unterschied zur Kategorie "zwangsgedanken" -zwanghafte Ideen, Vorstellungen etc.  -endlose Überlegungen unwägbarer Alternativen, häufig verbunden mit Unfähigkeit einfache Entscheidungen zu treffen -Beziehung zwischen Grübelzwängen und Depression (Zwangsstörung nur wenn Grübelzwänge nicht während depressiver Phase) Unterschied Zwangsgedanken: --> sind stereotyp, zur Person gehörig, (immer den gleichen einen Gedanken) nicht "genereller" Zwang zu grübeln 
  • Beschreibe die Kategorie: "vorwiegend Zwangshandlungen [Zwangsrituale] der Zwangsstörungen -Rituale >wirkungsloser oder symbolischer Versuch "Gefahr"  abzuwenden -meistens bezogen auf Reinlichkeit (Händewaschen), übertriebene Sauberkeit/Ordnung
  • Wie lässt sich das Störungsbild: "Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen" charakterisieren"? -entstehen als direkte Folge der akuten schweren Belastung/koninuierlichem Trauma -ursächliche Faktoren:                     a.) außergewöhnlich belastendes Lebensereignis (akute Belastungsreaktion)                       b.)besondere Veränderung im Leben (Anpassungsstörung)
  • Nenne die drei Untergruppen zu der Klasse: "Reaktionen auf schwere Belastungen und Anpassungsstörungen" 1. Akute Belastungsreaktion 2. posttraumatische Belastungsstörung 3. Anpassungsstörungen
  • Was ist eine akute Belastungsreaktion (Auftreten, Symptomatik) Autreten: -Reaktion auf physische oder psychische Belastung (Person war bislang psychisch unauffällig) -innerhalb von Stunden oder Tage abgeklungen Symptomatik: -gemischt/ wechselnd > u.a.Bewusstseinseinengung, eingeschränkte Aufmerksamkeit, Desorientiertheit, Sichzurückziehen, Unruhezustand, Amnesie 
  • Was sind "posttraumatische Belastungsstörung"? (Auftreten, Symptomatik) Auftreten: -verzögerte (Latenz) Reaktion auf ein belastendes Ereignis (außergewöhnliche Bedrohung, katastrophenartigem Ausmaß) -meist heilbar Symptomatik: -wiederholtes Erleben des Traumas in Erinnerungsattacken (Flashbacks), Alpträume -Betäubtsein, emotionale Stumpfheit, Gleichgültigkeit, Teilnahmslosigkeit -Schlafstörung, Angst, Depression
  • Was sind "Anpassungsstörungen" (Auftreten, Symptomatik) Auftreten: -nach entscheidenden Lebensveränderungen, nach belastenden Lebensereignissen Bsp.:Trauerfall, Emigration, Elternschaft, Ruhestand Symptomatik: -subjektive Bedrängnis, emotionale Beeinträchtigung depressive Stimmung, Angst, Sorge, nicht zurechtkommen, Störung des Sozialverhaltens
  • Symptome einer dissoziativen Störung (Konversionsstörung) Verlust von: - normaler Intergration der Erinnerung - Identitätsbewusstsein - Wahrnehmung unmittelbarer Empfindungen - Kontrolle von Körperbewegungen [- chronische Störungen bei unlösbaren Problemen oder interpersonellen Schwierigkeiten ](z.B. man schafft es nicht Materarbeit zu schreiben und dann ist auf einmal die Hand gelähmt)
  • Was macht psychogen verursachte körperliche Störungen (dissoziative Störungen) aus? Woran kann man eventuell eine psychogen verursachte körperliche Störung von einer organisch verursachten, unterscheiden? - Keine organische Ursache zu finden - häufig enge zeitliche Verbindung mit traumatisierendem Ereignis (unlösbare, unterträgliche Konflikte, gestörte Beziehungen) - schwächen häufig nach einigen Wochen oder Monaten ab -betreffen nur körp. Funktionen die unter willentlicher Kontrolle stehen (Bewegen der Hand aber nicht Herzrythmusstörung) und sinnliche Wahrnehmung - häufig Symptome so wie sich Patient vorstellt wie Symptom sein müsste (Lähmung der gesamten Hand ab Unterarm --> ist organisch nicht möglich -Symptom passt häufig in das Kozept (z.B. Lähmung der Hand beim Masterarbeit schreiben)
  • Nenne mindestens 4 der 10 Untergruppen von dissoziativen Störungen 1.Dissoziative Amnesie 2.Diss. Fugue 3.Diss. Stupor 4. Trance- und Bessenheitszustände 5.Diss. Bewegungsstörung 6.Diss. Krampfanfälle 7.Diss. Sensibilitäts- und Empfindungsstörungen 8. Diss. Störungen gemischt 9. sonstige Diss. Störungen 10. Diss. Störungen nicht näher bezeichnet
  • Was ist ein Dissoziativer Stupor? Und wo ist der Unterschied zur dissoziativen Bewegungsstörung? - Verringerung oder Fehlen von willkürlichen Bewegungen und Reaktionen auf äußere Reize (Licht, Geräusche, Berührung)  [-Ohne organische Ursache, häufig vorhergegangenes belastendes Ereignis] - Beim dissoziativen Stupor fällt quasie der gesamte Körper in eine Starre (sämtliche willkürliche Bewegungen) und es gibt keine Reaktion auf äußere Reize, während bei der diss. Bewegungsstörungen immer nur bestimmten Körperglieder betroffen sind
  • Was ist eine Dissoziative Amnesie? Wie lässt sie sich von einer organisch bedingten Amnesie unterscheiden? -Verlust der Erinnerung für bestimmtes Ereignis --> bezieht sich auf traumatisches Ereignis   -->selektiv (vollständig generalisierte Amnesie selten)
  • Beschreibe kurz das Störungsbild von Trance- und Bessenheitszuständen bei einer dissoziativen Störung - zeitwiliger Verlust der persönlichen Identität und Wahnehmung der Umgebung (wie neben sich stehen) Bessenheit--> Visionen, starke Beschäftigung mit etwas Bestimmtem  -unfreiwillig!
  • Was ist eine dissoziative Fugue? -zielgerichtete Ortsveränderung, alle Kennzeichen einer diss. Amnesie (Verlust der Erinnerung, traumatisches/ belastendes Ereignis)  -Verhalten wirkt auf Beobachter normal Bsp. : Bäckermeister
  • Was ist eine Dissoziative Bewegungsstörung? -vollständiger oder teilweiser Verlust der Bewegungsfähigkeit eines oder mehrerer Körperglieder
  • Was zeichnet dissoziative Krampfanfälle aus? und was unterscheidet sie von organisch bedingten Krampfanfällen? -können epileptischen Anfällen ähneln ABER: Häufig ohne Verletzungen, Urininkontinenz, Bewusstseinsverlust (stattdessen stupor oder tranceähnlicher Zustand)
  • Wie äußert sich eine dissoziative Sensibilitäts- und Empfindungsstörung? Wie lässt sie sich zu einer organischen Störung abgrenzen? -Ausfälle der sensorischen Modalitäten, sensorische Ausfälle ( Seh- oder Höhrverlust, psychogene Schwerhörigkeit, Taubheit) -Grenzen anästhetischer Hautareale entsprechen Vorstellung des Patienten und nicht medizischen Tatsachen
  • Nenne 2 Syndrome die unter die Kategorie: "sonstige dissoziative Störungen" fallen - Ganser-Syndrom (fehlendes Antworten auf Fragen) -multiple Persönlichkeitssytörung (umstritten ob es das wirklich gibt)
  • Wie lässt sich das Störungsbild einer somatoformen Störungen beschreiben? -körperliche Symptome ohne organische Ursache [-häufig in Verbindung mit hartnäckigen Forderungen nach medizinischen Untersuchungen]
  • Was ist eine somatoforme Störung? -körperliche Symptome ohne organische Ursache [-häufig in Verbindung mit hartnäckigen Forderungen nach medizinischen Untersuchungen]
  • Nenne die 4 Untergruppen somatoformer Störungen 1. Somatisierungsstörung 2. undifferenzierte Somatisierungssörung 3. Hypochondrische Störung 4. somatoforme autonome Funktionsstörung
  • Was ist eine Somatisierungsstörung? Ab wann kann eine Diagnose hierzu nach dem DSM5 gegeben werden? - entscheident ist hierbei, dass sich die Symptome auf viele verschiedene, oft wechselnde Organsytsteme beziehen und immer wieder auftreten. Und dass sie mindestens 2 Jahre anhalten (können sich auf jedes Körperteil/Organsystem beziehen, häufig mit Störung des sozialen, familiären Verhaltens verbunde
  • In welchen Fällen gibt man die Diagnose zu einer undifferenzierten Somatisierungsstörung? - zahlreiche unterschiedliche und hartnäckige körperliche  Beschwerden, aber vollständiges Bild einer Somatisierungsstörung nicht erfüllt
  • Was ist eine hypochondrische Störung? - beharrliche Beschäftigung mit Möglichkeit an einer oder mehreren schweren Krankheiten zu leiden -anhaltende Beschäftigung mit körperlichen Phänomenen, Beschwerden ohne organmedizinischen Befund [- normale , allgemeine Körperwahrnehmung als abnorm/belastend wahrgenommen, auf bestimmte Organsyteme fokussiert] -häufig zusammen mit Depression und Angst -->können zusätzliche Diagnosen rechtfertigen
  • Beschreibe die folgende Untergruppe somatoformer Störungen: "somatoforme autonome Funktionsstörung" -entscheident ist, dass die Symptome sich auf EIN Organ oder Organsystem beschränkt (im Gegensatz zur Somatisierungsstörung) es gibt 2 Symptomgruppen: -objektivierbare Symptome der vegetativen Stimulation -subjektive Beschwerden unspezifischer und wechselder Natur
  • Wodurch zeichnet sich eine Persönlichkeitsstörung aus? - mehrere klinisch wichtige Zusatandsbilder und Verhaltensmuster - lang anhaltend, zum Teil tief verwurzelt, stabil und betreffen vielfältige Bereiche des Verhaltens und der psychologischen Funktionen - zum Teil deutliche Abweichungen im Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Beziehungen zu andern - zum Teil Folge physischer Faktoren oder sozialer Erfahrungen (--> Persönlichkeitsst. entwickelt sich früh) oder erst später erworben
  • Unterformen von Persönlichkeitsstörungen - spezifische Persönlichkeitsstörung - Kombinierte und andere Persönlichkeitsstörung  - Andauernde PersönlichkeitsStörungen, nicht Folge einer Schädigung oder Krankheit des - Gehirns - Abnorme Gewohnheiten und Störungen der Impulskontrolle - Störungen der Sexualpräferenz - Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung der Orientierung - Andere Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen - Nicht näher bezeichnete Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
  • 10 Untergruppen spezifischer Persönlichkeitsstörungen - Paranoide Persönlichkeitsstörung - Schizoide Persönlichkeitsstörung - Dissoziale Persönlichkeitsstörung - Emotional instabile Persönlichkeitsstörung - Histrionische Persönlichkeitsstörung - Anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsst. - Ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsst. - Abhängige Persönlichkeitsst. - Sonstige spezifische Persönlichkeitsst. - Persönlichkeitsst. nicht näher bezeichnet
  • Was ist eine paranoide Persönlichkeitsstörung? (Unterkategorie von spezifische Persönlichkeitsstörungen) - Übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, Nachtragen von Kränkungen - Neigung Erlebtes zu verdrehen, Missdeutungen freundlicher Handlungen als feindlich oder verächtlich, Verdächtigungen sexueller Untreue des Partners... - überhöhtes Selbstwertgefühl, übertriebene Selbstbezogenheit, beharren auf eigenes recht (streitsucht)
  • Was ist eine schizoide Persönlichkeitsstörung? (Unterkategorie von spezifischen Persönlichkeitsstörung) - Rückzug von affektiven, sozialen und anderen Kontakten - Übermäßige Vorliebe für Phantasie - einzelgängerisches Verhalten, begrenztes Vermögen Gefühle auszudrücken, Freude zu erleben [der Computernerd- Außenseiter]
  • Was ist eine Dissoziale Persönlichkeitsstörung? (Unterkategorie von spezifische Persönlichkeitsstörungen) - Missachtung soz. Verpflichtungen (--> Diskrepanz zu sozialen Normen) - herzloses Unbeteiligtsein an Gefühlen für andere - nicht änderungsfähig (auch bei Bestrafung) - geringe Frustrationstoleranz, niedrige Schwelle für aggressives auch gewalttätiges Verahlten - Neigung andere zu beschuldigen [der Psychopath]
  • Was ist eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung (Unterkategorie von spezifische Persönlichkeitsstörung) - Impulse nicht kontrollierbar --> emotinale Ausbrüche, unvorhersehbare Stimmung, Verhalten ohne Berücksichtigung von Konsequenzen - streitsüchtiges Verhalten 2 Erscheinungsformen: 1.) impulsiver Typus 2.) Borderline- Typus --> zusätzlich Störung des Selbstbildes, chronisches Gefühl von Leere, Neigung zu selbstverletzendem Verhalten
  • Was ist eine Histrionische Persönlichkeitsstörung (Unterkategorie von spezifische Persönlichkeitsstörungen) - Dramatisierung, theatralischer, übertriebener Ausdruck und Überempfindlichkeit von Gefühlen,  - Egozentrik - Genussucht  - Mangel an Rücksichtsnahme - erhöhte Kränkbarkeit - dauerndes Verlangen nach Anerkennung, äußeren Reizen und Aufmerksamkeit [die Diva]
  • Was ist eine Anankastische (zwanghafte) Persönlichkeitsstörung - Gefühle von Zweifel, ständige Kontrollen, Halsstarrigkeit, Vorsicht und Starrheit - Perfektionismus, übertriebene Gewissenhaftigkeit - unerwünschte Gedanken oder Impulse
  • Was ist eine ängstliche (vermeidende) Persönlichkeitsstörung? - Anspannung und Besorgtheit, Übertonung potenzieller Gefahren oder Risiken (-> Vermeidung) - Unsicherheit, Minderwertigkeitsgefühl - Sehnsucht nach Zuneigung und Akzeptiertwerden - Überempfindlichkeit gegenüber Zurückweisung und Kritik -->eingeschränkte Beziehungsfähigkeit