Klinische Psychologie (Subject) / 15 Persönlichkeitsstörungen (Lesson)
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15 Persönlichkeitsstörungen
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- Was sind die Persönlichkeitsstörungen nach DSM-IV? auf Achse II weil sie eine so tiefe Störung darstellen, dass man sie als nicht auflösbar ansieht genauso wie geistige Behinderungen man trennt sie also von den anderen psychischen Störungen auf Achse I
- Persönlichkeitsstörungen nach ICD-11 - Probleme in Funktionen der Aspekte des Selbst (z.B. Identität, Selbstwert, angemessenes Selbstbild) - oder interpersonale Dysfunktion (z.B. Unfähigkeit, reife und erfüllte Freundschaften zu schließen, Unfähigkeit zur Perspektivübernahme) - Probleme bestehen über längere Zeit (z.B. 2 Jahre oder mehr) - Störung ist manifestiert in maladaptiven Mustern: der Kognition, des emotionalen Erlebens, des emotionalen Ausdrucks, des Verhaltens - Störung äußert sich in einer Vielzahl personeller und sozialer Situationen => ist nicht spezifiziert auf bestimmte Beziehungen oder soziale Rollen - gestörte Verhaltensmuster: sind entwicklungspsychologisch unangemessen, können nicht primär durch soziale oder kulturelle Faktoren erklärt werden (inkl. sozio-politischer Konflikte) - Störung ist assoziiert mit: erheblichem Leid und erheblicher Beeinträchtigung in persönlichen, familiären, sozialen, Bildungs-, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen
- Worin manifestiert sich eine Persönlichkeitsstörung nach ICD-11? In maladaptiven Mustern - der Kognition - des emotionalen Erlebens - des emotionalen Ausdrucks - des Verhaltens
- Maladaptive Muster einer Persönlichkeitsstörung äußern sich in - der Kognition - dem emotionalen Erleben - dem emotionalen Ausdruck - dem Verhalten
- Wo hat eine Person mit Persönlichkeitsstörungen Probleme in Funktionen der Aspekte des Selbst (z.B. Idenität, Selbstwert, angemessenes Selbstbild)
- Wo bestehen Dysfunktionen bei einer Person mit Persönlichkeitsstörung? interpersonal (z.B. Unfähigkeit, reife und erfüllende Freundschaften zu schließen, Unfähigkeit zur Perspektivübernahme)
- Wie lang sind die Probleme nach ICD-11 vorliegend? über längere Zeit (z.B. 2 Jahre oder mehr)
- Wo äußert sich eine Persönlichkeitsstörung? in einer Vielzahl personeller und sozialer Situationen => sie ist nicht spezifiziert auf bestimmte Beziehungen oder soziale Rollen
- Worauf ist eine Persönlichkeitsstörung nicht spezifiziert? auf bestimmte Beziehungen oder soziale Rollen; sie zeigt sich in jeder Interaktion
- Wie sind die gestörten Verhaltensmuster einer Person mit Persönlichkeitsstörung? entwicklungspsychologisch unangemessen
- Wodurch können die gestörten Verhaltensmuster einer Persönlichkeitsstörung nicht primär erklärt werden? durch soziale oder kulturelle Faktoren (inkl. sozio-politischer Konflikte)
- Womit ist eine Persönlichkeitsstörung nach ICD-11 assoziiert? erheblichem Leid erheblicher Beeinträchtigung in persönlichen, familiären, sozialen, Bildungs-, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen
- In welchen Bereichen erlebt eine Person mit Persönlichkeitsstörung eine erhebliche Beeinträchtigung? in persönlichen, familiären, sozialen, Bildungs-, beruflichen oder anderen wichtigen Funktionsbereichen
- Was ist eine Persönlichkeitsstörung nach DSM-5? ein überdauerndes Msuter von innerem Erleben und Verhalten - weicht merklich von Erwartungen der soziokulturellen Umgebung ab - ist tiefgreifend und unflexibel - Beginn in Adoleszenz oder frühem Erwachsenenalter - im Zeitverlauf stabil - führt zu Leiden oder Beeinträchtigung
- Nach DSM-5 ist das innere Erleben und Verhalten von Personen mit Persönlichkeitsstörung wie? tiefgreifend, unflexibel und im Zeitverlauf stabil
- Wozu führt eine Persönlichkeitsstörung nach DSM-5? leiden und Beeinträchtigung
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- Wann beginnt nach DSM-5 eine Persönlichkeitsstörung? in Adoleszenz oder frühem Erwachsenenalter
- Eine Persönlichkeitsstörung ist nach DSM-5 wie definiert? als ein überdauerndes Msuter von innerem Erleben und Verhalten das merklich von den Erwartungen der soziokulturellen Umgebung abweicht
- Definition Persönlichkeitsstörung ICD-11 vs. DSM-5 ICD-11: Problem in Funktionen der Aspekte des Selbst oder interpersonalen Dysfunktionen DSM-5: als ein überdauerndes Muster von innerem Erleben und Verhalten das merklich von den Erwartungen der soziokulturellen Umgebung abweicht
- Welche 3 Cluster werden getrennt? A: sonderbar oder exzentrisch B: dramatisch, emotional oder launisch C: ängstlich oder furchtsam
- Cluster A sonderbvar oder exzentrisch
- Cluster B dramatisch, emotional oder launisch
- Cluster C ängstlich oder furchtsam
- Was gehört zum Cluster A? DSM-5 paranoide PS schizoide PS schizotype PS ICD-11 paranoide PS schizoide PS
- Was gehört zu Cluster B? DSM-5: narzisstische PS histrionische PS Borderline-PS Antisoziale PS ICD-11: narzisstische PS histrionische PS Emotional-instabile PS: Borderline-Typ; impulsiver Typ Antisoziale/ Dissoziale PS
- Was gehört zu Cluster C? DSM-5: vermeidend-selbstunsichere PS dependente PS zwanghafte PS ICD-11: ängstliche (vermeidende) PS abhängige (asthenische) PS anankastische (zwanghafte) PS
- Anankastisch zwanghaft
- zwanghaft im ICD-11 anankastisch
- abhängig im ICD-11 asthenisch
- Asthenisch abhängig
- Worauf basieren die Cluster sowohl im DSM-5 als auch im ICD-11? nur auf deskriptiven Ähnlichkeiten
- Was liegt nicht für die Cluster vor? eine übereinstimmende Validierung
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- Wie treten Persönlichkeitsstörungen häufig auf komorbid mit anderen Persönlichkeitsstörungen aus verschiedenen Clustern
- Wie ist die kategoriale Sichtweise der Cluster? rein funktional
- Wie sind Persönlichkeitsstörungen tatsächlich anzusehen? dimensional
- Wonach kann man Persönlichkeitsstörungen im ICD-11 kodieren? einmal nach Schweregrad und einmal Symptom-Orientiert (häufige Persönlichkeitstratis oder -muster)
- Differenzierung der Persönlichkeitsstörung nach Schweregrad in leicht mittel schwer Schwere unspezifiziert
- Nach welchen häufigen Persönlichkeitstraits oder -mustern kann im ICD-11 differenziert und klassifiziert werden? Negative Affektivität als PS Borderline-Muster Dissozialität als PS Distanziertheit als PS Anankastie als PS
- Cluster-A-Persönlichkeitsstörungen nach DSM-5 sind? paranoide PS schizoide PS schizotype PS
- Paranoide PS Misstrauen und Argwohn gegenüber anderen Menschen keine tatsächliche Paranoia
- Misstrauen und Argwohn gegenüber anderen Menschen keine tatsächliche Paranoia Paranoide PS
- Schizoide PS Distanziertheit in sozialen Beziehungen wollen lieber alleine sein, kein Interesse an sozialen Erfahrungen eingeschränkte Bandbreite des Gefühlsausdrucks
- Distanziertheit in sozialen Beziehungen wollen lieber alleine sein, kein Interesse an sozialen Erfahrungen eingeschränkte Bandbreite des Gefühlsausdrucks schizoide PS
- Welche PS hat eine eingeschränkte Bandbreite im Gefühlsausdruck? schizoide PS
- schizotype PS unbehagen in engen Beziehungen Unfähigkeit zu engen Beziehungen Verzerrung des Wahrnehmens und Denkens früher als milde Form der Schizophrenie angesehen
- unbehagen in engen Beziehungen Unfähigkeit zu engen Beziehungen Verzerrung des Wahrnehmens und Denkens schizotype PS
- Anitsoziale (dissoziale) PS Missachtung und Verletzung der Rechte anderer fehlende Reue in Extremform auch Psychopathie oder Soziopathie
- Missachtung und Verletzung der Rechte anderer fehlende Reue in Extremform auch Psychopathie oder Soziopathie antisoziale (dissoziale) PS
- Borderline-PS Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen Instabiles Selbstbild Instabile Affektivität
- Instabilität in zwischenmenschlichen Beziehungen Instabiles Selbstbild Instabile Affektivität Borderline-PS
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